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Sonntag, 26. Mai 2013, 14:48

Sherlock Holmes

Hier alles zu den filmischen Inkarnationen des Meisterdetektivs von Sir Arthur Conan Doyle.

Der frühere Thread ist hier zu finden.

Die letzten Beiträge:

Zitat von »Invincible1958«


Zitat von »JerryCotton«


Die Quoten der beiden letzten Folgen waren im Ersten übrigens wieder nicht so prickelnd. Die erste Staffel lief besser.


Dafür ging es am Montag im Vergleich zum Sonntag wieder ein wenig rauf mit den Zuschauerzahlen.

Man muss aber auch sagen, dass Pfingsten natürlich immer ein extrem starkes Konkurrenzprogramm läuft.

Wenn die ARD die 6 Episoden im Herbst wiederholen würden, dann sollte man das an einem Donnerstag abend um 20:15 Uhr tun. 6 Wochen lang jede Woche eine Folge, immer am selben Tag zur selben Zeit, und die Quoten würden stimmen. Da bin ich mir sicher.


Zitat von »JerryCotton«


@Count: ah ja, dann muss ich da mal reinschauen, habe den Film. Gerade letztens wieder geschaut. Wo genau ertönt darin die Musik von Bach? Die Schauspielerin, die in dem Film Holmes zur Seite steht, erinnerte mich an Katie HOLMES. Sie heisst Margarat Colin. Als ich dann mal im Internet forschte, entdeckte ich auch recht schnell, dass die beiden Ladies mal Mutter und Tochter spielten. Das war 2004 in dem Film "Ein Date mit Hindernissen". Die sind im wahren Leben nicht miteinander verwandt, aber man könnte es echt glauben.

@Invincible 1958: Da ist was dran!


Zitat von »Count_Villain«


@ JerryCotton

Gegen Ende des Films. Sherlock spielt es auf der Geige, kurz bevor die Erkenntnis kommt, dass der ganze Fall an einer Frau hängt. Bach scheint zu beflügeln.




Zitat von »JerryCotton«


habe es gerade gesehen, jetzt muss ich mir die Szene bei Sherlock nochmal ansehen


Zitat von »felixleitner«


@Scarpine

Nachdem die SHERLOCK-Reihe ja eh schon gerne die Grenzen der Glaubwürdigkeit auslotet und dieser Moriarty ein ziemlich verrückter Hund war, wäre es mal nicht schlecht, wenn er wirklich tot wäre. Ein wiederauferstehender Moriarty würde das Finale des Reichenbach-Falls vollkommen ad absurdum führen und dafür sorgen, dass man das Ganze gar nicht mehr ernst nimmt


Zitat von »Zardoz«


Zunächst einmal: Ich war schon immer ein großer Fan des Meisterdetektivs. Besonders die Serie mit Jeremy Brett gefällt mir, nicht zuletzt wegen der liebevoll gestalteten Kulissen und der werktreue. Leider konnte ich mir bisher noch nicht Peter Cushing in der Rolle ansehen, abgesehen vom "Hund"-Film (und wie ich las, wird sich dieser Umstand alsbald auch nicht ändern ).

Die Neu-Interpretation "Sherlock" halte ich für schlichtweg grandios. Ich wünsche mir kein Ende dieser Serie. Gerade die zweite Staffel beginnt äußerst reizvoll (Lara Pulver - kannte ich bisher auch noch nicht - jetzt schon!). Die "Hund"-Episode fand ich ein wenig schlechter. Meiner Meinung nach, konnte sie nicht ganz an das hohe Niveau der restlichen Folgen anknüpfen. Leider wusste ich relativ schnell, wer der "Bösewicht" war. Auch kam ich sehr schnell auf "seine Tatwaffe" (diese lag nicht unbedingt im Nebel...).

Bei den restlichen Folgen hatte ich so gut wie keine Chance, hinter die Auflösung zu kommen. Die Macher verstehen es, die genialen Lösungen Holmes vorzubehalten.

Das Finale der zweiten Staffel war dann die Spitze des Eisbergs: Spannend bis zum Schluss. Auch ich tat mich anfangs schwer mit der Darstellung des, mir etwas zu jung geratenen, Moriarty. Mittlerweile kann ich ganz gut mit ihm leben (die Handy-Szene aus "Ein Skandal in Belgravia" war wohl dafür ausschlaggebend ). Dennoch wünsche auch ich mir, dass es bei seinem Ableben bleibt.
Die Tatsache, dass Holmes am Ende der zweiten Staffel lebend gezeigt wurde, halte ich, dramaturgisch gesehen, für nicht weiter schlimm, wusste man doch schon im Vorfeld um eine dritte Staffel.

In der Tat beschäftigen mich zwei Fragen: Wie zum Teufel hat Holmes das gemacht und wie wird es weiter gehen? Die Cliffhanger-Qualitäten dieser Serie sind mit Breaking Bad durchaus vergleichbar, auch ohne Maiglöckchen.[br][br]


Ende des alten Threads
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Don-Corleone

009 - Killed in East Berlin - Dressed as a clown with a fake Faberge egg in my hand

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Sonntag, 26. Mai 2013, 19:34

News von der Serie Sherlock (Season 3)

Quelle: www.moviepilot.de

Benedict Cumberbatch und Martin Freeman in Sherlock© BBC



Vor wenigen Tagen begannen die Dreharbeiten für Folge 1 der dritten Staffel von Sherlock. Co-Autor und Mycroft Holmes-Darsteller Mark Gatiss tweetete nämlich ein Bild von der ersten Klappe und verriet, wie der Titel der ersten Folge lauten wird. Da die Hauptdarsteller Benedict Cumberbatch und Martin Freeman mittlerweile Teil diverser Hollywood-Blockbuster sind, hatte es im Vorfeld Schwierigkeiten gegeben, Staffel 3 von Sherlock endlich in Angriff zu nehmen. Nun ist es soweit. Zwar wissen wir noch nicht, wann die neue Season startet. Hinweise zum Personal und zum Inhalt gibt es aber schon. Ihr seid jedoch gewarnt: Spoiler zum Ende von Staffel 2 sind im Anmarsch.

Mark Gatiss gab per Twitter bekannt, dass die erste Folge von Sherlock Staffel 3 The Empty Hearse heißt. Der Titel spielt auf die Arthur Conan Doyle-Geschichte The Adventure Of The Empty House an. Die 1905 erschienene Kurzgeschichte markiert die Rückkehr von Sherlock Holmes, nachdem dieser dank eines Sturzes in den Reichenbachfall für tot gehalten wurde. Fans werden sich an die dramatische Version dieser Story in der letzten Episode von Sherlock Staffel 2 erinnern, in der der Meisterdetektiv von einem Haus hüpfte. Wie genau der leere Leichenwagen des Episodentitels ins Spiel kommt, ist nicht bekannt. In der Erzählung von Arthur Conan Doyle bleibt Holmes London zunächst fern, um Moriartys Komplizen Sebastian Moran zu entgehen. Schließlich gibt er sich aber als alter Mann verkleidet Watson zu erkennen und gemeinsam bringen sie Moran zur Strecke. Mark Gatiss hat allerdings angedeutet, dass Sherlock sich in der Serie keine falsche Nase ankleben wird. Stattdessen ginge es eher darum, unsichtbar zu sein.

Wie eng sich Mark Gatiss und Steven Moffat an die Vorlage halten, ist natürlich noch nicht bekannt. Fest steht bisher zumindest, dass Jeremy Lovering (Spooks – Im Visier des MI5) bei The Empty Hearse und einer weiteren Episode Regie führt. Colm McCarthy (Ripper Street) inszeniert die verbleibende dritte Episode. (BleedingCool) Frühestens Ende des Jahres ist mit einer Ausstrahlung von Sherlock Staffel 3 bei der BBC zu rechnen.
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Don-Corleone« (26. Mai 2013, 19:36)


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Montag, 27. Mai 2013, 15:15

Schön, wenn es tatsächlich bald weitergehen sollte. Schätze die Neuinterpretationen nach anfänglicher starker Skepsis sehr.

Kronsteen

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Montag, 11. August 2014, 09:48

Habe mir in den letzten beiden Wochen die ersten beiden Staffeln angeschaut und bin jetzt bei der 3. Staffel. Ich musss sagen, dass ich begeistert bin.
Sehr schön gezeichnete Figuren, witzig, very british und ein sehr authentisches London. Macht Spaß!
Und inzwischen kann ich auch nachvollziehen, warum Cumberbatch für viele ein guter Bond wäre! :thumbup:

Hoffentlich kommt es bald zur vierten Staffel. Der Terminplan (und auch die Gagen der beiden Hauptdarsteller) dürften zukünftige Vorhaben leider immer schwerer machen.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Spree

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Montag, 11. August 2014, 11:44

Oh, ich wusste gar nicht, dass es einen Thread zur Serie gibt. Ich bin ebenfalls ein großer Fan geworden und war erstmal überrascht, als ich hörte, dass es weitergehen soll. Ich fand Staffel 3 hätte ein gutes Ende geboten. Trotzdem freue ich mich natürlich auf neue Folgen. Meine liebsten Folgen waren aber die allererste, die erste der 2. Staffel und besonders die mit "der Frau". Die 3. Staffel konnte mich nicht ganz so begeistern, besonders die letzte Folge

Spoiler Spoiler

mit dem Tod des Medienmagnaten
nicht.

I never left!

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Dienstag, 23. September 2014, 22:00

Ich finde auch, dass die dritte Staffel bisher die schwächste war. Die ersten beiden Folgen behandelten die Kriminalfälle ja nur noch ganz am Rande. Dafür ist den Autoren das Ganze zu sehr zu einer Buddy-Comedy verkommen. Da ist überhaupt kein Zug, keine Spannung mehr drin. Es geht eigentlich nur noch um Sherlocks Schrullen, freudsche Gedankenspiele und hipes Gelaber. Bei der ersten Folge war ich besonders enttäuscht, dass man auch dem Charakter Moran nicht mehr herausgeholt hat. Dagegen fand ich die dritte Folge noch am gelungensten, weil die Stimmung wieder dramatischer war, die Wandlung einer Kernperson mich sehr überraschte und Lars Mikkelsen einfach eine irre Performance abliefert. Er ist definitiv genauso talentiert, wie sein mittlerweile viel bekannterer Bruder Mads. Das Staffelende fand ich dagegen auch eher bemüht und unentschlossen. Mal schauen, wie es weitergeht. Ich glaube, die nächste Season (die ja bestätigt ist) könnte tatsächlich schon die letzte sein, da Cumberbatch und Freeman ja mittlerweile zu echten Stars avanciert sind und dementsprechend mit Rollenangeboten überschüttet werden. Ehrlich gesagt fände ich es auch - angesichts der sich rapide beschleunigenden Selbstreferenzialität der Serie - nicht dramatisch, wenn sie ein zeitiges Ende findet. Eine Serie, in der niemand wirklich tot bleibt und sich die Figuren nur noch um sich selbst drehen, wird eben irgendwann langweilig, so hip das Ganze auch geschrieben und inszeniert sein mag.

Meine Rangfolge:

Staffeln:

1. Staffel 1
2. Staffel 2
3. Staffel 3

Episoden:

01: Ein Fall von Pink
02: Das große Spiel
03: Die Hunde von Baskerville
04: Der blinde Banker
05: Ein Skandal in Belgravia
06: Der Reichenbachfall
07: Sein letzter Schwur
08: Der leere Sarg
09: Im Zeichen der Drei
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MissMoneypenny

M`s Sekretärin ;)

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Montag, 8. Dezember 2014, 15:00

Was ich besonders an der Serie mag ist, das sie nah an der Buchvorlage ist und trotzdem in der heutigen Zeit spielt. Ich lieebe die Bücher und die anderen Verfilmungen. (Wie die mit Jeremy Brett z.B.) Und ja ich bin ein groooosser Cumberbatch fan. :kneel:

Ich freue mich auf die 4. Staffel. Die wurde anscheindend wieder verschoben. :motz2:
"You're such a flatterer" - Miss Moneypenny 007 Octopussy :rolleyes:

Kronsteen

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8

Dienstag, 6. Juni 2017, 09:25

Was haltet Ihr von der neuen Staffel, von der gestern die 2. Folge in der ARD zu sehen war?

Die 1. Folge fand ich zwar ordentlich, aber ohne den letzten Pfiff.
Die gestrige Folge war dafür wieder ausgezeichnet: Viele Finessen und schnelle Handlungsschübe für Schnelldenker. Zudem ein Cumberbatch in Topform als ein dahinsiechender Sherlock.
Der Cliffhanger verspricht weitere Überraschungen.
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Feirefiz

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Sonntag, 11. Juni 2017, 23:35

Spoiler Spoiler

Alles nur noch Familiendrama; ein Geschwisterlein, dessen Bedrohlichkeit man glauben muss, die aber nie plausibel oder spürbar ist, und das mit seinem permanenten Psycho-Gesabbel nur nervt, und dann das Schlussattest: "Du bist /Er ist ein guter Mensch", wo habe ich das schon alles gesehen?


Ohne alte Schlachten schlagen zu wollen: Der vierte Craig-Bond und die vierte Sherlock-Staffel, namentlich das Finale, teilen bedauernswerte Parallelen. In beiden Fällen überdehnen die Macher das Erfolgsrezept der Vorgänger in ihrem Wunsch, immer noch einen draufzusetzen, sodass aus der ursprünglichen genialen Kombination aus Modernisierung und „Back to the Roots“, die viele Klischees bewusst hinter sich ließ, um sie auf frische Weise neu zu etablieren und zu reflektieren, nun beinahe eine Travestie geworden ist, die mit dem Geist früherer Großtaten nicht viel mehr als die bekannten Gesichter gemein hat. Die Cleverness ist nur noch Behauptung und Kalauer, die Wendungen nicht mehr ausgefallen, sondern nur noch absurd, die anfangs so spannende Emotionalisierung nachgerade penetrant. Schade. Es steht nicht gut um das Königreich.
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feirefiz« (11. Juni 2017, 23:44)


Kronsteen

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10

Montag, 12. Juni 2017, 09:19

Spoiler Spoiler

Alles nur noch Familiendrama; ein Geschwisterlein, dessen Bedrohlichkeit man glauben muss, die aber nie plausibel oder spürbar ist, und das mit seinem permanenten Psycho-Gesabbel nur nervt, und dann das Schlussattest: "Du bist /Er ist ein guter Mensch", wo habe ich das schon alles gesehen?


Ohne alte Schlachten schlagen zu wollen: Der vierte Craig-Bond und die vierte Sherlock-Staffel, namentlich das Finale, teilen bedauernswerte Parallelen. In beiden Fällen überdehnen die Macher das Erfolgsrezept der Vorgänger in ihrem Wunsch, immer noch einen draufzusetzen, sodass aus der ursprünglichen genialen Kombination aus Modernisierung und „Back to the Roots“, die viele Klischees bewusst hinter sich ließ, um sie auf frische Weise neu zu etablieren und zu reflektieren, nun beinahe eine Travestie geworden ist, die mit dem Geist früherer Großtaten nicht viel mehr als die bekannten Gesichter gemein hat. Die Cleverness ist nur noch Behauptung und Kalauer, die Wendungen nicht mehr ausgefallen, sondern nur noch absurd, die anfangs so spannende Emotionalisierung nachgerade penetrant. Schade. Es steht nicht gut um das Königreich.

Spoiler Spoiler


Ich fand die 3. Folge der aktuellen Staffel zwar unterhaltend und toll gespielt, aber die privaten Themen empfand ich auch als störend.
Der Vergleich zu Bond ist daher in der Tat nicht verkehrt.
Ein "klassischer" Kriminalfall hätte mir besser gefallen
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

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Montag, 12. Juni 2017, 14:13

Das empfinde ich nicht nur genauso, sondern eigentlich noch wesentlich drastischer. Ich zitiere mich mal eifrig selbst:

Was haben Moffat & Gatiss nur aus Sherlock gemacht?? Die Serie hat mal so brilliant angefangen. Die erste Staffel war exzellent, die zweite Staffel noch gut, aber dann ging es rapide bergab. Season 3 war richtig dürftig und das Weihnachtsspecial na sagen mir mal "erträglich". Folglich ruhten meine Hoffnungen auf der vierten Staffel, die sich nun leider als völlige Katastrophe erwies.

[...] Dafür ist den Autoren das Ganze zu sehr zu einer Buddy-Comedy verkommen. Da ist überhaupt kein Zug, keine Spannung mehr drin. Es geht eigentlich nur noch um Sherlocks Schrullen, freudsche Gedankenspiele und hippes Gelaber. [...] Ehrlich gesagt fände ich es auch - angesichts der sich rapide beschleunigenden Selbstreferenzialität der Serie - nicht dramatisch, wenn sie ein zeitiges Ende findet.

Ich denke, sie sollten jetzt wirklich Schluss machen. Sherlock ist schon länger über den Zenit und hat sich selbst überlebt. Wenn es aber tatsächlich noch eine fünfte Staffel geben sollte, werde ich sie mir nicht mehr ansehen. Für mich gibt es nur zwei Staffeln (1+2) die wirklich gut sind und die man sich immer mal wieder ansehen kann. Der Rest ist Zugabe. Staffel 3 mäßig, das Christmas-Special lausig und Staffel 4 unter aller Kanone. Vielleicht haben die Macher auch langsam selbst keine Lust mehr. Das wäre auch eine Erklärung für den bedenklichen Qualitätsabfall. Und angeblich sollen Cumberbatch & Freeman ja auch nicht gerade die besten Freunde sein.

Immerhin wissen wir jetzt, was Moriarty im Reichenbach-Finale wirklich meinte, als er vom "finalen Problem" sprach... :shock:
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Count Villain

Schurkengraf

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Montag, 12. Juni 2017, 18:22

Mir geht es wie Scarpine. Staffel 1 und 2 habe ich noch begeistert verfolgt und ab Staffel drei war dann die Luft heraus. Nach Watsons Hochzeitsfolge bin ich komplett ausgestiegen. Viel verpasst scheine ich dadurch ja nicht zu haben.
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.