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Samstag, 25. Mai 2013, 18:20

Stirb Langsam-Reihe

Hier soll es um die "Stirb Langsam"-Reihe (Original: "Die Hard") mit Bruce Willis als New Yorker Cop John McClane gehen.

Bisher sind erschienen:

- "Die Hard" (1988; Regie: John McTiernan)

- "Die Harder" (1990; Regie: Renny Harlin)

- "Die Hard with a Vengeance" (1995; Regie: John McTiernan)

- "Live Free or Die Hard" (2007; Regie: Len Wiseman)

- "A Good Day to Die Hard" (2013; Regie: John Moore)
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Samstag, 25. Mai 2013, 18:31

Scarpine schrieb:

"Die Hardest" wird kommen!

Bruce Willis wird wohl auch ein sechstes Mal das Feinripp-Unterhemd überstreifen. Jedenfalls soll der britische Drehbuchautor Ben Trebilcook, der bereits Skriptversionen zu "Mission Impossible III" und "Stirb Langsam 4.0"
schrieb, die aber schlussendlich nicht verwendet wurden, ein Treatment
bei FOX eingereicht haben. Diesesmal soll es John McClane nach Tokio
verschlagen. Die Story wird aber sicher noch gewisse Veränderungen
erfahren. Ein Regisseur steht auch noch nicht fest.

Mein Kommentar: Ben Trebilccok ist auf jeden Fall eine wesentlich bessere Wahl, als Skip Woods, von dem man eigentlich nichts anderes als einen unterdurschnittlichen Action-Kracher, wie er "Stirb Langsam 5: Ein guter Tag zum Sterben"
war, erwarten durfte. Tokio wäre mit seiner molochartigen Größe und
seiner geradezu fieberigen Urbanität wirklich eine spannende Kulisse für
ein "Die Hard"-Szenario. Wenn man nun eine gute Story
zusammenbekommt, wieder mehr auf intrigante Kniffe und Spannung setzt,
einen guten Villain entwickelt und besetzt (wie wär`s mit Ken Watanabe?), die McClane-Kiddies etwas in den Hintergrund rückt, einen ordentlichen Regisseur (wie wär`s mit Martin Campbell?) verpflichtet, und den guten Bruce wieder mit voller Spielfreude dazuholt, sollte es ein würdiger Abschlussfilm für die Reihe werden (können). Vielleicht kann "Die Hard"
zum Abschluss dem Action-Sektor ja vielleicht auch nochmal ein paar
Impulse geben und somit auf den wegweisenden Start des Franchise
verweisen. Der eher versandenden Film-Reihe wäre dies wirklich zu
wünschen.


Kronsteen schrieb:
Watanabe wäre wirklich ideal! Und Campbell ist seit CF ohnehin über jeden Zweifel erhaben.

Grundsätzlich klingt das mit Tokio nicht schlecht.

Aber Moskau wurde in Teil 5 im Großen und Ganzen auch gut eingefangen,
wenn auch nur in einer reinen Ation-Orgie. "Ein guter Tag zum Sterben"
hat einfach die Substanz gefehlt. Die Handlung war dünn und an den
Haaren hebeigezogen, die Vater-Sohn-Geschichte funktionierte gar nicht
und die Actionszenen haben sämtliche Handlungen bestimmt. Da konnten
auch ein gut aufgelegter Bruce Willis und ein guter Sebastian Koch
nichts dran ändern.

Ich hoffe, dass man sich für einen 6. Teil das alles zu Herzen nimmt und
nicht wieder eine viel zu kurze Materialschlacht präsentiert.


MisterBond schrieb:
Eventuell ein finales Zueinanderkommen mit Holly (Bonnie Bedelia) und
die Sache, ähnlich wie Rocky Balboa, schön zu Ende kommen lassen.

John sollte man, wie in den ersten drei Teilen, bitte auch wieder menschlicher darstellen.

Habe Teil 5 immer noch nicht gesehen, aber die ganzen Meinungen waren selten so eindeutig.

Und schon in Teil 4 tendierte John McClane etwas zu sehr Richtung
Superheld, die er nicht ist, geht man vom klassischen "Die Hard" aus.


Spirit54 schrieb:
Tokyo klingt als Schauplatz tatsächlich nicht schlecht. Man könnte die
Nakatomi Corporation aus dem ersten Teil und damit Holly wieder ins
Spiel bringen. Wobei ich nach den letzten beiden Aufgüssen nicht so
richtig an einen gelungenen Abschluß glaube...


Silencer schrieb:
Mir geht das asiatische Anbiedern, weil man China als Filmmarkt entdeckt hat, tierisch auf den Tüffel.

Nicht nur, daß Filme politisch korrekt geschnitten (SkyFall) und umgepixelt (Red Dawn) werden , Handlungsstränge hinzugefügt werden, die nur in der asiatischen Fassung zu sehen sind (war's Iron Man 3?), nein, demnächst spielen wohl alle Blockbuster in den Ländern der Stäbchen.

Nix für ungut, aber diese Kung-Fu-Scheiße ist hoffentlich nicht von Dauer. Zumal: warum dreht man dann nicht gleich in China?

Und um durch die chinesische Zensur zu kommen, zeigt man nur das liebe Gesicht der kommunistischen Diktatur. Schöne, neue Welt.


Kronsteen schrieb:
Was wurde denn da geschnitten?


Silencer schrieb:

SkyFall

Zugegeben, in diesem Falle wohl durch die chinesische Zensur, aber in anderen Projekten reagiert man schon vorauseilend:

Iron Man 3

Red Dawn 2012


Kronsteen schrieb:
Danke für die Aufklärung!

OK, das finde ich jetzt aber nicht ganz so schimm. Auch in Deutschland
wurde bereits auf das Befinden des Volkes Rücksicht genommen, wie z.B.
in "Die Hard", wo Hans Gruber zu Jack Gruber wurde.


Silencer schrieb:
Aus Gründen der politischen Korrektheit oder weil es nicht wirklich noch
jemanden gibt, der Hans heißt und es einfach nur dämlich klingen würde?


Kronsteen schrieb:
Ich denke, dass der Begriff der PC Ende der 80er noch gar nicht geprägt war.

Vermutlich wollte man das deutsche Kinopublikum nicht vergrätzen...


Andy007 schrieb:
Das habe ich aber nie verstanden! Im Original war es tatsächlich eine
deutsche Terrororganisation. Ist die Zensur aus der Motivation heraus
entstanden, dass Deutsche nie Terroristen sein könnten? Ehrlich, das
begreifen ich nicht.

Dadurch ist auch ein Logikproblem mit Erscheinen von "Die Hard 3"
entstanden, da dort Hans' Bruder als ehemaliges NVA-Mitglied auftaucht
und an dem Film nichts zensiert wurde. Ich meine, dort wird auch direkt
der Name "Hans" verwendet.

Mal nebenbei: Noch unerklärlicher finde ich die deutsche Zensur in
AVTAK, in dem der NS-Bezug von Dr. Carl Mortner entfiel und aus ihm ein
polnischer Wissenschaftler anstelle eines KZ-Arztes wurde.
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JamesBond

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Mittwoch, 3. Juli 2013, 21:40

Also mir hat der neue Teil doch besser gefallen als ich es annahm. Mir gefällt dieser auch ein Stück besser als Teil 3. Allerdings habe ich hier das Gefühl das John McClane nur einen Helferpart hat, da sein Sohn eher mehr zum Vorschein kommt. Allein was die Action betrifft. Nun, diese 'Vater Sohn' Geschichte ist zwar nett gemacht, aber ich bleib bei meiner Meinung von damals, das Teil 3 diese mit 'Vater Tochter' auch schon gehabt hat. So das ich mir für den nächsten Teil mal einen großen Abstand der Kinder wünsche.
Der Bösewicht gefiel mir recht gut. Das ist mal wieder eine richtige Schweinebacke. ^^

Auch wenn ich diesen Teil besser als den letzten fand, ist das Szeniario mit dem Hacken der USA aber auch noch etwas
..was mir in der heutigen Zeit Angst macht.

Nett ist zudem auch die James Bond und Moneypenny Anspielung.

Was ich allerdings nicht Verstand.Aus welchen Grund reist McClane zu seinen Sohn? Er sagt ja das er aus einem anderen Grund da ist. Nicht die Sache wo sich der Sohn befand. Etwas besser hätte ich ja eine art Familientreffen gefunden. Holly ist Krank, die Tochter überredet John sich auf die suche nach seinen Sohn zumachen und erfährt von seinem Kollegen das er sich in Russland befindet. Und alle wären wieder zusammen. ^^

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JamesBond« (3. Juli 2013, 21:53)


JamesBond

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Donnerstag, 4. Juli 2013, 21:05

Nur mal so, Bruce Willis wurde ja schon in "The Kid" von Spencer Breslin als Kind gespielt. In "Looper" übernahm Joseph Gordon Lewitt den part eines jüngeren Willis als Mann.
In Die Hard 5 spielt Jai Courtney den Sohn von McClane. Alle haben etwas gemeinsam. Sie sehen Willis nicht ähnlich! Bei Lewitt war noch das Makeup und sein schauspielerisches Talent die große Zugabe.
falls Willis irgendwann mal zu alt für den Job ist... hier wäre die Lösung (falls das Familienleben noch weiter ausgebaut wird....John McClanes Bruder^^)

Damian Lewis (Homeland)


Aber mir reichen die Filme mit Bruce :)

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ollistone

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Montag, 29. Juli 2013, 11:19

Schön inszenierte Action, mehr Positives fällt mir zu dem Spektakel nicht ein. Hat man in der Art auch schon zwanzig Mal gesehen, und dass man diesem beliebigen Drehbuch das "Die Hard"-Etikette anpappt, überzeugt mich erwartungsgemäß nicht.

Scarpine

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Dienstag, 20. Dezember 2016, 14:55

"Oh yes, it rings a bell!" (John McClane in Teil 3)

Und abschließend und passend zur Jahreszeit noch meine - von noch frischen Seheindrücken aktualisierte - Stirb Langsam-Rangliste:

1. Die Hard
2. Die Hard With A Vengeance
3. Die Harder
4. Live Free Or Die Hard
5. A Good Day To Die Hard
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Mister Bond

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Freitag, 23. Dezember 2016, 22:53

Heute stand zwar auf einer BD-Abend Liste auch der erste Teil zur Debatte, da mein guter Freund aber den Bus erwischen musste, schafften es nur "Planet der Affen: Revolution" und "In tödlicher Mission".
Die ertsen beiden Teile gucke ich natürlich auch am liebsten im Dezember. Meine Reihenfolge wäre aber auch tatsächlich chronologisch.

1. Die Hard
2. Die Hard (oder auch Die Harder...war ja eigentlich nur der Drehtitel)
3. Die Hard With A Vengeance

Danach gibt es einen kleinen Qualitätsabfall.
4. Live Free Or Die Hard

Und nochmal einen Qualitätsabfall, wirklich der Schwachpunkt der Reihe.
5. IA Good Day To Die Hard

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Samstag, 24. Dezember 2016, 21:27

Ja zur Weihnachtszeit muss man eigentlich die Filme schauen. Meine Reihenfolge wäre:



01 Die Hard 2

02 Die Hard

03 Die Hard 3

DIe anderen Streifen sind nur noch grottig, von daher hab ich in meinem Kopf verankert das es nur diese Drei Teile gibt.

Don-Corleone

009 - Killed in East Berlin - Dressed as a clown with a fake Faberge egg in my hand

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Sonntag, 25. Dezember 2016, 10:27

Die Hard an Weihnachten (die ersten 2) sind irgendwei Pflicht. Mal schauen ob ich die mir die Tage mal anschauen werde.

Reihenfolge ist bei mir wie bei Mister Bond. Teil 1 ist zurecht einer der Actionklassiker schlechthin, Teil 2 hat bei mir Teil 3 überholt (finde ihn aber auch nur minimal besser).
Die Action ist auch hier grandios inszeniert und das Szenario "das gleiche passiert McClane zur gleichen Zeit 1 Jahr später" würde bei den meisten Filmen nicht funktonieren, aber hier passt es wunderbar.

Teil 4 ist mir zu steril inszeniert, aber trotzdem nette Unterhaltung, Teil 5 ist eine Enttäuschung und da Bruce Willis seit ein paar Jahren sowieso nur im Null Bock Modus unterwegs ist, verzichte ich gerne auf einen 6.Teil.
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

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Sonntag, 25. Dezember 2016, 16:43

@ Don-Corleone

Interessante Einschätzungen. Was Teil 6 (ursprünglich: Die Hardest) angeht, denke ich nicht, dass der Film noch kommen wird. Die oben erwähnte Tokio-Geschichte wurde schon lange fallengelassen. Zum Jahreswechsel 2015/2016 war dann vermehrt zu hören, dass Len Wiseman (Regisseur von Live Free Or Die Hard) den sechsten Streifen der Serie produzieren und inszenieren würde. Angedacht war ein Hybrid aus einem Prequel und einem Sequel unter dem Titel Die Hard: Year One. So sollte die Handlung des Films auf zwei Zeitebenen stattfinden. Zum einen in der Gegenwart (mit Bruce Willis) und zum anderen im Jahr 1979 (mit einem jungen Darsteller).

Hierbei sollten McClanes Anfänge als Polizist im Fokus stehen und gezeigt werden, warum er zu so einem zynischen und verbitterten Cop wurde. Vergangenheit und Gegenwart sollten dann durch eine zusammenhängende Story verbunden werden. Mit anderen Worten: Die Vergangenheit holt McClane abermals ein. Da man von dem Projekt aber schon lange nichts mehr hört (letzte Meldung: Script-Autor gesucht!), glaube ich nicht, dass es noch in absehbarer Zeit kommen wird. Wie schon erwähnt, ist die Blütezeit von Willis schon lange vorbei und das Kassenergebnis des letzten Franchise-Eintrags war nun auch nicht so überzeugend...
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Freitag, 20. Januar 2017, 00:16

Eine kurze Hintergrund-Geschichte des Die Hard-Franchise`s

Was ich jenseits der üblichen Ingredienzien an Die Hard schon immer sehr interessant fand, ist die enorme Anpassungsfähigkeit und Wandelbarkeit des Grundkonzeptes. Während quasi alle anderen Franchise fast sklavisch nach bestimmten Mustern funktionieren und diese in der Regel bestmöglich (bis hin zu Details) bedienen müssen, lässt sich die Franchise-Formel bei Die Hard eigentlich auf drei Grundzutaten reduzieren: Terroristenplot, „Zur falschen Zeit am falschen Ort“ und Bruce Willis` unnachahmlich raubeinig-zynischer New Yorker Cop John McClane. Alles andere ist im Fluss und kann den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden. So verwundert es auch nicht, dass nur der fünfte Film der Reihe explizit von Beginn an als Die Hard-Film konzipiert wurde. Alle vier Vorgänger waren ursprünglich völlig anders angelegt und wurden erst in der Folge ein Teil des McClane-Kosmos.

Die Hard - 1988

Der Originalfilm durchlief ebenso zahlreiche Entwicklungsschritte, bevor aus ihm schlussendlich Die Hard wurde. Zunächst war geplant, dass der Film ein Sequel zu Commando (1985) wieder mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle werden sollte. Der Drehbuchautor des Films Steven E. de Souza erhielt den Auftrag auch den Nachfolgefilm zu schreiben. John McTiernan, der zuvor mit Schwarzenegger Predator gedreht hatte, sollte die Fortsetzung inszenieren. Allerdings war Schwarzenegger nicht an einem Nachfolger von Commando interessiert. Stattdessen verfiel man auf die Idee den Roman Nothing Lasts Forever von Roderick Thorp zu einem Actionthriller zu adaptieren. Steven E. de Souza und Jeb Stuart erarbeiteten aus dem Buch eine adäquate Drehvorlage. Aber erneut lehnte Schwarzenegger eine Beteiligung ab und verließ das Projekt. Nach dem Österreicher wurden (angeblich) noch Sylvester Stallone, Burt Reynolds, Harrison Ford, Don Johnson, Nick Nolte, Tom Berenger, Mel Gibson, Richard Gere, Robert De Niro, Al Pacino, James Caan, Charles Bronson, Richard Dean Anderson und Clint Eastwood (der ursprünglich die Verfilmungsrechte des Romans besaß) in Betracht gezogen, bevor Bruce Willis schließlich nach abermals langem hin und her zusagte, die Rolle des Polizisten John McClane (im Buch: Joe Leland) in dem neubetitelten Film Die Hard zu spielen.
SPOILER: Interessant ist hier im direkten Vergleich mit der Vorlage noch, dass Holly im Roman Lelands Tochter Steffie ist, die Gruber am Ende – entgegen der Abwandlung im Film – bei seinem Sturz mit in den Tod reißt. Außerdem wird angedeutet dass Leland/McClane am Ende möglicherweise seinen Verletzungen erliegt.

Die Hard 2 - 1990

Nach dem großen Erfolg des ersten Films (Weltweites Einspielergebnis: 140 Millionen $ bei einem Budget von rund 28 Millionen $), beschloss man seitens des Studios FOX ein Sequel zu produzieren. Bruce Willis konnte erneut verpflichtet werden, aber nicht John McTiernan, der zu dieser Zeit mit der Produktion The Hunt for Red October nach dem Roman von Tom Clancy beschäftigt war. Als Ersatz wurde der Finne Renny Harlin unter Vertrag genommen. Steven E. de Souza kehrte zurück, um für den richtigen Die Hard-Ton in der Story zu sorgen. Ihm zur Seite stellte man den Co-Autor Doug Richardson. Allerdings zeigte sich rasch, dass es gar nicht so einfach war, das Konzept des Erstlings effektiv auf einen Nachfolgefilm zu übertragen. Man suchte seitens der Produktion händeringend nach einem geeigneten Plot und fand diesen schließlich abermals in einer Buchvorlage. 1987 hatte der Thriller-Autor Walter Wager den Roman 58 Minutes veröffentlicht, der sich ideal für ein McClane-Abenteuer eignete:

Der Roman handelt von einem Dunkelmann, der während eines plötzlichen Schneesturms die Kontrollsysteme eines Flughafen übernimmt, die Landelichter abschaltet und mit dem Absturz der eintreffenden Maschinen droht, wenn nicht sieben Schwerverbrecher freigelassen werden. Der NYPD-Captain Frank Malone muss schnell handeln, da seine junge Tochter in einer der wartenden Maschinen festsitzt. Die Drehbuchautoren nahmen den Grundplot und gruppierten um ihn herum die Figuren McClane, Holly, den Polizisten Al und den Reporter Thornburg, um den Zuschauern ein Wiedersehen mit den bekannten, vertrauten Gesichtern des ersten Teils zu ermöglichen. Damit und mit der Verbindung des Blizzard-Themas des Romans mit der erneuten Vorweihnachtsatmosphäre aus dem ersten Teil erreichte man beinahe das identische Die Hard-Feeling des Vorgängers. Während der Produktion noch mit dem Titel Die Harder versehen, erhielt der Streifen am Ende die eher schnödere Variante Die Hard 2. Und das Erfolgskonzept ging abermals auf: Bei einem Budget von 70 Millionen $ spülte der Film weltweit rund 240 Millionen $ in die Kassen.

Die Hard: With a Vengeance - 1995

Zu Beginn der 90er Jahre peilte man dann einen dritten Die Hard-Film an. Doch diverse Skripte genügten nicht den Ansprüchen des Studios oder missfielen dem Hauptdarsteller Bruce Willis, der ein Vetorecht besaß. Eine Geschichte drehte sich um die Entführung eines Kreuzfahrtschiffs in der Karibik. Diese Story lehnte man jedoch ab, da der Die Hard-Epigone Under Siege mit Steven Seagal gerade mit einem ähnlichen Thema erfolgreich seine Meriten verdient hatte. Aus dem Karibik-Projekt wurde Jahre später Speed 2: Cruise Control. Eine weitere Idee fußte auf einer Zugentführung, die man jedoch auch fallenließ. Letztlich war auch das eine weise Entscheidung zum Vorteil des Films, den 1995 kamen schließlich gleich zwei Genrestreifen mit prominenter Zugaction in die Kinos: Under Siege 2: Dark Territory (auch hier kapern Terroristen einen Zug) und der 17. James Bond-Film GoldenEye.

1992/93 hatte Jonathan Hensleigh das Spec Script Simon Says geschrieben und diversen Studios angeboten. FOX schlug zu. Hensleigh hatte einen Story geschrieben, die auf dem bekannten amerikanischen Kinderspiel gleichen Namens basierte. Die Idee war dem Autor gekommen, als er sich fragte, was passieren würde, wenn er einen Schulfreund zu Kindertagen mit einem Steinwurf verletzt hätte und dieser als Erwachsener Rache nehmen würde. Die Geschichte sah vor, dass ein Bombenleger einen New Yorker Polizisten aus Rache via Telefon auf eine Schnitzeljagd schickt, um durch seinen Einsatz die Detonationen zu verhindern und Menschenleben zu retten. Zunächst war in der Hauptrolle des frischgebackenen Cop, der von einer jungen Afroamerikanerin unterstützt werden sollte, der aufstrebende Jungschauspieler Brandon Lee vorgesehen. Als dieser während der Dreharbeiten von The Crow unter tragischen Umständen starb, geriet das Projekt ins Stocken. Angeblich wäre in dieser Konstellation der Kanadier Michael Wincott als Simon vorgesehen gewesen, da dieser bereits in 1492: Conquest of Paradise und dem gerade gedrehten The Crow als Widersacher von Lee überzeugte und sich außerdem – aufgrund seiner rauen, unverwechselbaren Stimme - in Talk Radio gleich in diversen Rollen (u.a. als Telefonanrufer) ins Rampenlicht gespielt hatte. Aber mit dem Tode Brandon Lees war das Projekt faktisch am Ende.

Daraufhin wollte Produzent Joel Silver das Simon Says-Script kaufen, um es als Basis für den vierten Teil seiner Lethal Weapon-Reihe (Mel Gibson & Danny Glover) zu verwenden, aber FOX lehnte ab. Stattdessen kam man im Umkehrschluss auf den Gedanken, dass die Story auch für Die Hard 3 brauchbar wäre. Daher engagierte man Jonathan Hensleigh, um sein eigenes Drehbuch zu einem John McClane-Abenteuer umzuschreiben. Dadurch wurde aus der jungen Frau als Sidekick der Charakter Zeus Carver (Samuel L. Jackson), da McClane während des Films unter der Trennung von seiner Frau Holly leiden sollte, und Hensleigh musste auch den dritten Akt komplett neuschreiben und den Die Hard-Gesetzen anpassen. Als Regisseur konnte man mit John McTiernan den Erfolgsmacher des Originals zurückgewinnen. McTiernan und Hensleigh verfielen auf die Idee, eine Verbindung zum Erstling herzustellen und McClane ein richtig großes Problem zu bescheren. Somit wurde aus dem ursprünglichen Psychopathen, der Bomben legt und über Telefon Rätsel spielt, der eiskalt-hinterlistige Ex-Militär Simon Peter Gruber (Jeremy Irons), der sich schließlich als Bruder des Terroristenführers Hans Gruber (Alan Rickman) aus dem ersten Teil entpuppt. Mit einem Etat von 90 Millionen $ wurde der - schließlich mit dem endgültigen Titel Die Hard: With a Vengeance versehene - Film ein großer Erfolg und spülte weltweit 366 Millionen $ in die Kassen.

Live Free or Die Hard - 2007

Mitte und Ende der 90er Jahre lotete FOX diverse Möglichkeiten für einen vierten Die Hard-Film aus. Aber Bruce Willis war mit vielen Projekten beschäftigt und die eingereichten Drehbücher bewegten sich allesamt im üblichen Fahrwasser des Genres. Eine zündende Idee fehlte. Die Hard 4 wurde auf die lange Bank geschoben. 1998 war mit Enemy of the State ein erfolgreicher Paranoia-Thriller in die Kinos gekommen. Dessen Autor David Marconi erhielt daraufhin von FOX den Auftrag ein Actionthriller-Script auf Basis des Wired-Artikels A Farewell to Arms von John Carlin zu schreiben. Carlin hatte in seinem Artikel das mögliche Horrorszenario beschrieben, dass die gesamte elektronische und auf Computersysteme gestützte Infrastruktur der USA durch großangelegte Hackerangriffe verwundbar sei. Eine Gruppe von Hackern könnte das gesamte Land (Verkehr, Elektrizität, Industrie, Finanzen, Kommunikation, Internet) lahm legen. Daraufhin entwickelte Marconi daraus ein eigenständiges Drehbuch, dass mehrfach umgeschrieben und verfeinert wurde, bevor es grünes Licht von der Studiospitze bekam. Das schlussendlich mit dem Titel WW3.com versehene Projekt sollte Ende 1999 in Produktion gehen. Für das kommende Jahr suchte man einen passenden Regisseur und Hauptdarsteller. Der Film hätte in seiner Tonart eher an einen Thriller wie Enemy of the State erinnert, als an einen genretypischen Actionfilm. Infolge von 9/11 ließen die Major-Studios jedoch alle problematischen Projekte, die sich um Angriffe auf die Nation drehten, fallen. Das Script zu WW3.com verschwand in der Schublade.

Einige Jahre gingen ins Land und 2004/05 erwägte man bei FOX einen vierten Die Hard-Film in Angriff zu nehmen. Aber die eingereichten Entwürfe missfielen den Verantwortlichen und wurden verworfen. Stattdessen erinnerte sich jemand an WW3.com und man befand die Handlung als tauglich, um John McClane durch einen erneuten Horrortag zu schicken. Man engagierte den Drehbuchautoren Mark Bomback, der das Script zeitgemäß und Franchise-gerecht umschrieb. Erst erwägte man den jungen Hacker, der McClane unterstützt, zu dessen Sohn Jack zu machen, aber schließlich wollte man lieber McClane mit seiner Tochter Lucy (Mary Elisabeth Winstead) ein Abenteuer bestehen lassen. Auf diese Weise wollte man an die Gennaro-McClane-Kabbeleien zwischen John und Holly aus dem ersten Teil anknüpfen. Aus dem Hacker wurde dann schließlich Matt Farrell (Justin Long). Zuvor hatte man auch erwägt Samuel L. Jacksons Zeus Carver zurückzubringen, aber der Charakter ließ sich nicht stimmig in das Szenario einfügen. Bombacks Drehbuch sorgte dann auf allen Seiten für Zufriedenheit. Auch Bruce Willis war einverstanden und so ging der Film 2006 unter Leitung von Regisseur Len Wiseman in Produktion und wurde Mitte 2007 unter dem Titel Live Free or Die Hard veröffentlicht. Bei einem Budget von 110 Millionen $ erreichte der Film in der Abrechnung ein Boxoffice von 383 Millionen $. McClanes Comeback wurde auch ein finanzieller Erfolg.

A Good Day to Die Hard - 2013

Im Anschluss begannen die Vorbereitungen für einen fünften Teil, der als erster Film überhaupt direkt als Die Hard-Film konzipiert wurde und nicht auf irgendwelchem Vorlagenmaterial basiert. Abermals wurden diverse Skriptversionen, nach denen es McClane nach Europa oder in den Fernen Osten verschlagen hätte, verworfen. Schließlich erhielt Skip Woods den Drehbuchzuschlag und schrieb eine Story über McClanes Urlaubsreise nach Russland. Nachdem der eigentliche Wunschkandidat von FOX – Noam Murro – wegen anderer Verpflichtungen (300: Rise of an Empire) passen musste, engagierte man den durch geradlinige Actionkracher bekannt gewordenen Regisseur John Moore. Schließlich schrieb man die Geschichte so um, dass auch McClanes Sohn Jack (Jai Courtney) mit von der Partie sein konnte. Nachdem ursprünglich angeblich eine weibliche Antagonistin vorgesehen war, entschied man sich am Ende doch für das durch die letzten beiden Serieneinträge bewährte Schema eines Schurken mit einer Handlangerin, die eine persönliche Verbindung zu diesem unterhält. 2013 kam McClanes fünfter Streich unter dem Titel A Good Day to Die Hard in die Kinos und sorgte qualitativ als erster Franchise-Streifen einheitlich für breite Ernüchterung. Auch finanziell war die Marke McClane/Willis nicht mehr so erfolgreich. Auch trotz einer Budget-Kürzung auf 92 Millionen $ und einer leicht konsumierbaren Laufzeit von unter 100 Minuten, reichte es in der Endabrechnung nur zu einem Einspielergebnis von rund 304 Millionen $, was inflationsbereinigt das schlechteste Ergebnis eines Die Hard-Films darstellt.

Die Hard: Year One - 2018?

Bruce Willis hat indes bekräftigt, dass er auch Teil 6 realisieren möchte, um die Reihe würdig abzuschließen. Das war 2013. Seitdem hat sich wenig getan. Angesichts der Tatsache, dass der Stern von Willis schon länger im Sinken begriffen ist und der letzte Streifen in künstlerischer Hinsicht eine mittelschwere Katastrophe war und auch finanziell die Erwartungen nicht voll erfüllen konnte, scheint man sich bei FOX bedeckt zu halten oder das Projekt auf Eis gelegt zu haben. Der ursprünglich vorgesehene Titel Die Hardest ist ebenso vom Tisch wie diverse Skripte, die McClane mit den Ereignissen des Originalfilms erneut konfrontieren oder in Asien agieren lassen sollten. So wurde auch das immer wieder auftauchende Gerücht, dass Arnold Schwarzenegger den dritten Gruber-Bruder geben würde, dementiert. Angeblich soll es in Willis` Vertrag ohnehin seit 1995 eine Klausel geben, die zu charakteristische Die Hard-Schurken ausschließen soll. Nach Willis` kolportierter Auffassung sei McClane die Hauptfigur und den Bösewichtern habe man in den Teilen 1 und 3 insgesamt zuviel Raum gegeben.

2015 wurde bekannt, dass Len Wiseman, der Regisseur des vierten Franchise-Eintrags, den Abschlussfilm der Reihe produzieren und inszenieren solle. Man will eine Mischung aus Prequel und Sequel realisieren und McClane so 1979 und in der Gegenwart mit einer verknüpften Handlung noch mal „zur falschen Zeit am falschen Ort“ auftauchen lassen. Geplant ist, dass McClane dieses Mal an Silvester in neuen Schlamassel gerät. Hierbei will man sich auf die Comic-Reihe Die Hard: Year One stützen und den Film auch unter diesem Titel in die Kinos bringen. Es wäre nicht das erste Mal, dass man auf Vorlagenmaterial zurückgreift. Seit dem Jahreswechsel 2015/16 ist es um das Projekt aber merklich still geworden. Möglich, dass man von der Idee Abstand genommen hat, möglich aber auch, dass man sich Zeit lässt und den Streifen zum 30. Jubiläum des Originals im kommenden Jahr 2018 in die Lichtspielhäuser bringen will. Denn zwischen den Veröffentlichungen hat die Produktion und Projektentwicklung des Die Hard-Kosmos selten Schlagzeilen produziert oder eine auch nur annähernd mit James Bond vergleichbare mediale Aufmerksamkeit erhalten.

Wie seht ihr das: Sollte ein sechster Film kommen? Und wie sollte der aussehen? Sollten McClanes Kinder im Vordergrund stehen? Wäre ein dritter Gruber eine gute oder eine sehr schlechte Idee?
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Scarpine« (20. Januar 2017, 12:21)


ordonezhelen

unregistriert

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Freitag, 20. Januar 2017, 00:23

Schön inszenierte Action, mehr Positives fällt mir zu dem Spektakel nicht ein
:pop:

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Freitag, 20. Januar 2017, 10:44

Schön inszenierte Action, mehr Positives fällt mir zu dem Spektakel nicht ein
:pop:


Original:

Zitat von »ollistone«

Schön inszenierte Action, mehr Positives fällt mir zu dem Spektakel nicht ein.


Is' das'n Bot oder ein Idiot? Hat er im Spectre Location Thread mit Santanas Beitrag auch schon gemacht.

Scarpine

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Samstag, 21. Januar 2017, 20:29

Langsam wird`s echt zur Farce... :bamm:
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DrShatterhand

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Dienstag, 24. Januar 2017, 21:00

Die Bösewichter in Teil 1 und Teil 3 haben erst zur Qualität der Filme beigetragen. Einen zweidimensionalen Charakter zu installieren wäre ein erneuter Schuss in den eigenen Fuß.
The needs of the many outweigh the needs of the few or the one.
I have been and always shall be your friend.
I´ve been dead before.
Live long and prosper.

He is not really dead as long as we remember him.

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Dienstag, 24. Januar 2017, 23:23

Das stimmt. Sind auch meine Lieblings-Bösewichter.
1. Alan Rickman
2. Jeremy Irons

Aber direkt darauf kommen die bad guys aus Teil 2. William Sadler und co. waren richtig fies!


Ps.: Im Übrigen spielte Frank Sinatra einen gewissen Joe Leland, der für "Die Hard" zu John McClane wurde, im Film "The Detective" von 1968.
"Die Hard" basiert auf das Buch "Nothing Lasts Forever", welches quasi die Fortsetzung zum Buch "The Detective" ist und da hieß der Protagonist nun mal Joe Leland.
Und wie ich auch mal gelesen habe, sollte Frank Sinatra erst auch den Joe Leland in "Die Hard" spielen.

MilesM

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 15:23

Ich stelle mir gerade den 73-jährigen Frank Sinatra verschwitzt im Unterhemd vor...

DrShatterhand

Ministerium für kulturelle und intellektuelle Tiefschläge

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Montag, 30. Januar 2017, 20:42

Ich stelle mir gerade den 73-jährigen Frank Sinatra verschwitzt im Unterhemd vor...

:D
The needs of the many outweigh the needs of the few or the one.
I have been and always shall be your friend.
I´ve been dead before.
Live long and prosper.

He is not really dead as long as we remember him.