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Baron Samedi

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Donnerstag, 23. Juli 2015, 23:56

Wien - The Living Daylights

Die Volksoper in der Währinger Straße, aus der Koskov am Anfang flüchtet:




Hier gut zu erkennen: Kara's Sniper-Fenster:



Aus dem Haupteingang kommen die verstörten KGB-Leute:



Die Volksoper von der der Währinger Straße zugewandten Seite. Über dem Heck des weißen Lieferwagens ist Koskovs Fluchtfenster.
Gut zu erkennen ist auch der Seiteneingang, aus dem Kara kommt, bevor Bond sie zu ihrem Appartment verfolgt (Tür ganz rechts im Bild
mit dem Steindreieck drüber):



Koskovs Fluchtfenster (neben dem Straßenschild):



Der Seiteneingang, aus dem Kara nach der Probe kommt:



Die Volksoper mit vorüberfahrender Straßenbahn, eines der alten Modelle, wie sie auch beim Dreh benutzt wurden. Auch die Brücke im Hintergrund ist im Film zu sehen:



Im Film wurde Straßenbahnlinie 42 benutzt, die von der Volksoper über Michelbeuren/Allgemeines Krankenhaus durch die gesamte Kreuzgasse fährt, an deren Ende sich das alte Straßenbahndepot befindet, bei dem auch gedreht wurde. Am Ende der Kreuzgasse macht die Straßenbahn dann einen Schlenker in die Antonigasse, wo sich Kara's Appartment befindet.

Für die kurze Nahaufnahme im Film (gedreht an der Ecke Hormayergasse/Leopold-Ernst-Gasse), bei der sie Nummer der Straßenbahnlinie zu erkennen ist, wurde allerdings eine andere Straßenbahnlinie gewählt, nämlich Nummer 9.

Weitere Bilder folgen...
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Kronsteen

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Freitag, 24. Juli 2015, 00:12

Schöne Bilder! Wien muss ich auch mal wieder besuchen!
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Baron Samedi

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Sonntag, 26. Juli 2015, 19:10

@DanielWroughtonCraig: Schöne Bilder. Du bist also auch in Wien auf Bond's Spuren gewandelt. Wir können ja mal vergleichen, wie sich die Schauplätze verändert haben:

Das Haus gegenüber der Volksoper, in dem sich Bond auf die Lauer legt, hat eine gelbe Fassade bekommen:



Der Eckladen, in den sich Koskov flüchtet, hatte zum Zeitpunkt meines Besuches leider geschlossen ("Wir machen Urlaub"):



Blick vom Eckladen auf die Volksoper:



Blick von Koskov's Fluchtfenster auf den Eckladen. Diese Distanz muss ein Überläufer also überwinden, bevor russische Scharfschützen Erdbeermarmelade aus ihm machen:



Straßenbahnlinie 42 in Anfahrt auf die Haltestelle Volksoper, an der ich bei der Aufnahme gerade stehe:

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4

Sonntag, 26. Juli 2015, 20:48

@DanielWroughtonCraig: Schöne Bilder. Du bist also auch in Wien auf Bond's Spuren gewandelt. Wir können ja mal vergleichen, wie sich die Schauplätze verändert haben:


Danke! Freut mich, dass dir meine Bilder gefallen Baron Samedi. ;) Du hast auch tolle Bilder mitgebracht. :) ;)
Bin öfters in Wien und habe unbewusst Bond Drehorte besucht und fotografiert. 2012 war halt was besonderes. 25 Jahre TLD. Ein Grund für mich, disee kleine Location Tour in meinen Wien Trip mit einzuplanen.

Der direkte Vergleich der Drehorte ist auf jeden Fall interessant. Das Haus (Schokoladen Eck) gegenüber der Volksoper hat einen grauenhaften Anstrich verpasst bekommen. Diese Farbe passt nicht!
Die Volksoper selbst ist seit zig unverändert.

Baron Samedi

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5

Freitag, 31. Juli 2015, 22:41

Weiter gehts in Wien:

Straßenbahnlinie 42 jetzt ein Stück weiter oben, am Eingang zur Kreuzgasse, inklusive Tag-Nacht-Wechsel. Kleine Denksportaufgabe für zwischendurch: In welchen James-Bond-Filmen gibt es unbeabsichtigte Tag-Nacht-Wechsel?



Einen guten Kilometer die schnurgerade Kreuzgasse hinauf - die Haltestelle neben dem alten Bahnhof. An der linken Gebäudeseite erkennt der aufmerksame Betrachter bereits zwei bekannte grüne Türen:



Hier geht Bond auf die Toilette. Kleine Denksportaufgabe für zwischendurch: in welchen James-Bond-Filmen geht James Bond auf die Toilette (oder sucht zumindest WC-Räumlichkeiten auf?)



Was wohl im Cello-Kasten sein mag? In Filmen häufiger Gewehre als Streichinstrumente:



Direkt daneben: das alte Straßenbahndepot:



Beherbergt heute u.a. einen Supermarkt:

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6

Samstag, 1. August 2015, 11:37

Weiter gehts in Wien:


Schönes Bind der Straßenbahnhaltestelle "Michelbeuern AKH". Im Hintergrund sieht man das AKH.




Da hatte ich 2012 noch großes Glück, dass dieses Tor noch nicht vorhanden war. So konnte ich diese Bond Location so sehen wie sie im Film war.




Hier geht Bond auf die Toilette. Kleine Denksportaufgabe für zwischendurch: in welchen James-Bond-Filmen geht James Bond auf die Toilette (oder sucht zumindest WC-Räumlichkeiten auf?)

Auch die besten Agenten müssen halt mal, wenn sie müssen. :D In CR hat er eine komplette Toilette artgerecht zerlegt und jemanden ins Jenseits befördert.


Schade, dass dein Handy Probleme in der Dämmerung mit der Schärfeneinstellung hat. Die Fotos bei Tageslicht sehen klasse aus.
Es ist zwar bequem nur mit dem Handy zu fotografieren. Wegen dieser Schwäche bei Dämmerung oder Nacht, schleppe ich dann doch lieber noch die D-SLR mit rum.

Baron Samedi

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7

Samstag, 1. August 2015, 22:19

Ja, leider habe ich nur mein Smartphone zur Verfügung. Bei Tageslicht macht es gute Bilder, aber bei Dämmerung und starkem Gegenlicht knickt es schnell ab.

Die grünen Türen sind tatsächlich - wie aus den Fotos ersichtlich - nicht mehr zugänglich. Ein Zaun und ein verschlossenes Tor haben mir den Weg versperrt.

Folgende Bond-Filme - außer TLD und CR - fallen mir spontan noch ein, in denen Toiletten eine Rolle spielen: FRWL (in Zagreb), GF (im Flugzeug), TB (im Kiss Kiss Club), DAF (im Whyte House), GE (in der Pre-Title).
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8

Sonntag, 2. August 2015, 10:55

Echt schade. Meist kann man aber bei den Einstellungen was machen. Die Automatikeinstellung versagt meistens. Wenn du die Einstellungen manuell verändern kannst, kann man noch einiges aus der Smartphonecamera rausholen. Bei Gegenlicht genügt es oft das Smartphone minimal nach vorne oder nach hinten zu neigen. Bei Dämmerung sollte man etwas suchen wo man das Gerät auflegen kann.

Schon blöd, dass die jetzt dieses Tor davor haben. Die grüne Farbe an den Türen wurde aber nicht erneuert. Ich hatte 2015 auch nur durch den Zaun und vom Gehweg aus fotografiert, da der Bauarbeiter an der Hausecke gearbeitet hatte. Die Türen sind eh verschlossen. Hatte das gesehen was ich sehen wollte.

Stimmt! Die Toilettenszene in CR hatte gewisse Spuren hinterlassen, da diese Räumlichkeiten erst wieder nach einer gründlichen Renovierung benutzt werden konnten. :D
Vielleicht muss Bond in Spectre auch mal wieder aufs Klo...?

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9

Donnerstag, 6. August 2015, 22:18

So viele Martinis wie der Craig-Bond säuft, muss er bestimmt zwischendurch mal austreten.
(für Statistik-Fans: http://www.economist.com/news/books-and-…erent-you-think)

Hier noch ein paar Bilder von Wien:


Nach dem alten Straßenbahndepot geht es nur noch einmal um die Ecke - und schon ist Straßenbahnlinie 42 an der Endhaltestelle Antonigasse in der gleichnamigen Parallelgasse zur Kreuzgasse. In der Häuserreihe auf der linken Seite ist bereits ein Haus mit hellgrüner Fassade erkennbar:



Es handelt sich um das Haus Antonigasse 92 - Karas Appartment:



Milovy stand nicht auf den Klingelschildern:



Auch die Eingangstüre des danebenliegenden Hauses Antonigasse 94 ist im Film zu sehen, als Bond mit dem Cello-Koffer Karas Appartment verlässt:



Blick zurück in Richtung der Straßenbahnhaltestelle: das - etwas nach hinten versetzt - ist in etwa die Kameraeinstellung, als Pushkin aus dem Auto steigt und der von KGB-Männern flankierten Kara entgegenblickt. Auch das graue Haus mit den orangen Markisen im Hintergrund ist im Film zu sehen:

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Baron Samedi« (6. August 2015, 22:25)


10

Freitag, 7. August 2015, 21:16

So viele Martinis wie der Craig-Bond säuft, muss er bestimmt zwischendurch mal austreten.
(für Statistik-Fans: http://www.economist.com/news/books-and-…erent-you-think)

Der Craig-Bond hat halt Durst und der Brosnan-Bond einen lockeren Finger am Abzug.
Interessante Statistik. :thumbup:


@Wien
Tolle Bilder. 8)

Die Trams in Wien sind allesamt auf eine Fahrtrichtung ausgelegt. An den jeweiligen Endstationen durchfahren sie einen Wendehammer. Im Fall der Linie 42 biegt sie, kurz vor dem Ende der Kreuzgasse, links ab, fährt unter einem der alten Mietshäuser (erbaut von der Stadt Wien zwischen 1924 - 25) durch, biegt noch einmal links ab und hält kurz darauf in der Antonigasse. Von dort startet sie wieder neu, fährt ein Stück die Antonigasse runter, biegt links ab und kurz darauf wieder rechts in die Kreuzgasse, wo sie z. B. in Richtung Schottentor weiterfährt. Eine einfache Lösung für den Fahrtrichtungswechsel. So brauchen sie keine Fahrzeuge mit 2 Fahrerständen, wie sie bei uns üblich sind.

Baron Samedi

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Samstag, 8. August 2015, 12:20

Hauptsache der arme James muss nicht wieder Heineken trinken. Leider werden sich Beck's oder Jever kein Product Placement in einem Bond leisten können.

Ein paar Kilometer entfernt im östlichen Teil des Stadtzentrums, die heutigen Sofiensäle:



Die alten Sofiensäle - in denen die Innenaufnahmen der Oper gedreht wurden - sind 2001 abgebrannt. Eine Tafel neben dem Eingang erinnert daran. Darauf ist auch das Innere der alten Sofiensäle abgebildet, die Logen, in denen Bond und Saunders am Anfang sitzen, sind zu erkennen:




Im Süden der Innenstadt, heute etwas heruntergekommen und außerdem geschlossen: Das Palais Schwarzenberg, in dem Bond und Kara in Wien absteigen:








Im rechten Flügel befindet sich das Hotel, ebenfalls geschlossen:








Ein Foto durch die Glasscheibe in die Eingangshalle. Im Film sieht die Rezeption bei Hans allerdings anders aus:

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Samstag, 22. August 2015, 11:27

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Die ehemalige Rezeption im Palais Schwarzenberg war den Filmemachern nicht bildgewaltig genug, so dass man es vorgezogen hat den großen Kuppelsaal umzudekorieren und im Film als Entrée zu präsentieren.




Die Rezeption im Jahre 2005




Der Kuppelsaal




Teile des Videos »Rock me Amadeus« sind übrigens auch im selbigen Kuppelsaal entstanden.

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Baron Samedi

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13

Samstag, 22. August 2015, 14:19

Hochinteressant photographer, danke.

Tatsächlich, den Kuppelsaal erkennt man direkt als die Eingangshalle in TLD. Auch der früher-heute-Vergleich der echten Rezeption ist interessant.

Noch ein Tipp für Bond-Fans und Wien-Reisende: In dem ansonsten sehr guten "On the tracks of 007" ist als Drehort für den Grenzübergang, an dem Saunders wieder zu Bond ins Auto steigt, leider fehlerhaft die Reichsbrücke angegeben. Das ist die große Brücke, die über die Donau direkt nach UNO-City führt.
Richtig ist hingegen die ein Stück weiter südlich über die (halbe) Donau führende Steinspornbrücke, die die Donauinsel mit dem Ostufer verbindet. Sie hat sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag: https://de.wikipedia.org/wiki/Steinspornbr%C3%BCcke
Daher habe ich diesen Drehort als einzigen Wiener Drehort leider verpasst.

Hier noch einige letzte Bilder von Wien. Gasometer und Palais Schönbrunn schenke ich mir, dazu hat DanielWroughtonCraig schon bessere Bilder eingestellt.


Willkommen am Prater! Etwa an dieser Stelle springen die drei vom Laster: Ein Mann, eine Frau... und ein Cello:




Zeichen von James Bond am Eingang zum Prater:




Keine gefährlichen Schiebetüren am originalen Prater-Cafe:




Auf dem Riesenrad: Blick über Wien. Natürlich bin ich mit Gondel Nr. 10 gefahren:




Eigentlich unspektakulär, und doch war ich voller Ehrfurcht: Dass Innere von Gondel Nr. 10:




"Some men don't like to be taken for a ride" - Ich bin mir sicher, diesen hat Bond genossen:



Die Geisterbahn, an der Bond und Kara vorüberkommen. Ich bin mir sehr sicher, da Teile des Schriftzugs "Geister" im Film zu sehen sind:



Und kommt einem der Typ links an der Ecke nicht bekannt vor?



Allerdings hat er seine schönen Haare verloren. Naja, man wird nicht jünger:



"Buhuuu!" - Leider keine Kara an meiner Seite, die sich an mir festhält:

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Samstag, 22. August 2015, 18:16

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Anscheinend hat man früher auch hier noch eher mit Produktionsaufnahmen geworben, die zur Zeit dieses James Bond-Films entstanden sind.












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Samstag, 22. August 2015, 21:42

@Baron Samedi
Danke für die Prater Bilder. :) ;)

Beim letzten Wien Besuch hatten wir dem Prater nur einen kurzen Besuch abgestattet und das Riesenrad besucht. Wir sind keine großen Fans vom Prater Rummel und seinen Fahrgeschäften. Da gehts immer nur ganz schnell durch. Da meine 2012-Locations Tour nur nebenher gemacht wurde, habe ich auch nicht an die Geisterbahn gedacht, die auch im Film vorkam. Hochgerechnet hatten wir nicht mehr als 6 Stunden Zeit für diese Aktion benötigt, da wir unterwegs immer nur an den Haltestellen ausgestiegen sind, um die Locations anzuschauen und Bilder zu machen. Nur die Kreuzgasse und Antonigasse wurden bewusst angefahren, da es in diesem Bezirk von Wien sonst nichts besonders zu bewundern gibt.