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AnatolGogol

Supernase

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Freitag, 30. Januar 2015, 09:24

Den 2. finde ich sogar noch witziger.

dachte ich bei Erstsichtung auch, aber mittlerweile muss ich doch sagen, dass obwohl Teil 2 immer noch diverse tolle Szenen und Gags an Bord hat, er das ganz grandiose Niveau von Teil 1doch nicht halten kann. Teil 1 ist einfach durchgängig großartig, da sitzt jeder Gag und auch die Handlung ist besser. Teil 2 ist mehr eine Gagparade, die Handlung ist in der zweiten Filmhälfte manchmal sogar etwas langweilig. Trotzdem immer noch ein sehr vergnüglicher Film und mir allemal 7,5 Punkte wert. Teil 1würde ich aber 9 geben. Übrigens ist Kalkofe absolut brillant als Synchronsprecher von Dujardin, vermutlich die beste Synchronarbeit der letzten 15 Jahre für mich.
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Maibaum

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Freitag, 30. Januar 2015, 14:40

Ja, ist klasse synchronisiert. Obwohl nicht mal fürs Kino gemacht, aber das war für Kalkove wohl eine Herzensangelegenheit.

Das mit der Gagparade ließe sich auch über Teil 1 sagen, aber ich finde die Handlung in Beiden gut entwickelt. Besser als z.B. in Die nackte Kanone, der trotzdem ähnlich komisch ist.

Maibaum

00-Agent

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643

Sonntag, 1. Februar 2015, 12:21

Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) - Alejandro González Iñárritu

Und es war großartig. 10/10

Wie erhofft hat sich Iñárritu mit Birdman erneuert, und einen total faszinierenden Film geschaffen der mich auf jeder Ebene anspricht.

Lediglich ein teil der Dialoge ist etwas zu smart etwas zu clever, oder auch mal etwas zu sehr auf Inhalt getrimmt, dann fühlt sich Birdman auch mal etwas theaterhaft an. Was aber auch nicht ganz fehl am Platz ist in einem Film der fast komplett in einem Theater spielt. Aber mit einer Nacht Abstand, und mit dem Wunsch den Film gleich noch mal zu sehen, scheint mir das nicht mehr wichtig genug um das Entertainometer auf 9/10 runter zu ziehen. Wieso kann ich nicht einfach nach Hause kommen, und genau genau wie im Film, ist während der Fahrt die Zeit überbrückt worden, und ich habe gleich eine Kopie zur Verfügung um sie in den Player zu schmeißen, warum geht das nicht?
Ok, das war schon alles was negativ ist, und alles andere ist großartig. Der wunderschöne nervöse Jazz-Drum Score und die exzellenten Darsteller passen sich perfekt in den allgemeine Ideenüberfluß ein, und Iñárritus elegante Inszenierung verbindet das Leichte und das Schwere zu einer faszinierenden Einheit. Obwohl der Film fast komplett so bearbeitet ist daß er aussieht als wäre er in einer einzigen Einstellung gedreht, werden im Verlauf der Handlung mehrere tage überbrückt, und auch das ist so genial wie einfach gemacht.

Damit hat sich Iñárritu auch aus dem befreit was ich zunehmend als künstlerische Sackgasse empfunden habe, und jetzt ist er erst einmal einer der momentan aufregendsten Regisseure. Sein nächster Film, der Survival Western The Revenant, wird bereits gedreht, oder ist schon abgedreht, und nach Birdman ist er jetzt auch reif für einen Western, der höchsten Herausforderung der sich ein Filmemacher stellen kann.

Mister Bond

Felix Leiter

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Sonntag, 1. Februar 2015, 13:59

Zu Jean Dujardin und OSS 117:
Ich finde den ersten Film "Der Spion, der sich liebte" auch einen Tick besser. Die Gags zünden da mehr und auch das Storygerüst ist etwas besser abgestimmt.
Und ja, Mimik, Bewegungen, Optik, erinnern doch stark an Seans Bond.


Und "John Wick" möchte ich mir wohl auch im Kino anschauen. Keanu Reeves soll ja in Topform sein.

Muss demnächst mal wieder meine Liste aufschreiben. Da kommen Film ab Heiligabend 2014 rein :D

ollistone

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Montag, 2. Februar 2015, 15:43

Zu Jean Dujardin und OSS 117:
Ich finde den ersten Film "Der Spion, der sich liebte" auch einen Tick besser. Die Gags zünden da mehr und auch das Storygerüst ist etwas besser abgestimmt.
Und ja, Mimik, Bewegungen, Optik, erinnern doch stark an Seans Bond.


Habe mir den mal auf euer Anraten hin angeschaut. Najaaaaa... nicht ganz schlecht, aber der Brachialhumor hat mich - unabhängig von Kalkofe - teilweise sehr an den "Wixxer" erinnert.

Mister Bond

Felix Leiter

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Montag, 2. Februar 2015, 20:21

Brachialhumor? Damit verbinde ich eher diverse US-Komödien wie Hangover, American Pie (die noch von der etwas besseren Sorte).
Ich denke bei OSS 117 neben Connerys Bond eher an Inspektor Closeau :D

Zardoz

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Montag, 2. Februar 2015, 20:37

Brachialhumor? Damit verbinde ich eher diverse US-Komödien wie Hangover, American Pie (die noch von der etwas besseren Sorte).
Ich denke bei OSS 117 neben Connerys Bond eher an Inspektor Closeau :D


Ja, das sehe ich ebenso - ein schöner Vergleich.
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

ollistone

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Montag, 2. Februar 2015, 22:59

... wobei mir jetzt der zweite Teil wesentlich besser gefallen hat. Irgendwie subtiler.

Dr. moVe

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Sonntag, 8. Februar 2015, 19:30

Im Kino:

Damián Szifron's Wild Tales (Relatos salvajes)


Der filmische Beweis wieviel höllischen Spaß es machen kann, über 2 Stunden lang Filmfiguren beim Ausrasten zu erleben.
Der pechschwarzhumorigen Situationskomik mit der der gesamte, mit vielen Gemeinheiten scharf garnierte Episoden-Cocktail beseelt ist, haftes etwas so angenehm Tarantino- sowie Robert Altman-artiges an, das der Gewinn des Auslandsoscar greifbar nahe scheint.
Aufjedenfall ein furioser, anarchistischer Knaller-Einstieg ins neue Filmjahr...

Rupert Wyatt's The Gambler

Mark Wahlberg's Filmfigur versucht hier offenbar alles um sich um Kopf und Kragen zu zocken.
Eigentlich vom Script, Nebenrollen & Flow her ein recht cooles "The only way to get out is ALL IN"-Movie, der alldings deutlich hochwertiger rüberkommen würde, wäre er mit einem erstklassigeren Hauptdarsteller besetzt.
Wahlberg's Mimik empfinde ich als zu eingeschränkt um in DeNiro & DiCaprio-artigen Parts überzeugend zu sein.
Grandios ist hier allerdings einmal mehr John Goodman als philosophierender Kredithai fern jeglicher Eitelkeit, (u.a. halbnackt, schwabelig, glatzköpfig schwitzend in der Sauna) erfreuen seine kurzen, aber gesalzenen Auftritte am meisten.

Morten Tyldum's The Imitation Game

Ein Film auf den ich eigentlich kaum Lust hatte (u.a. weil mich Michael Apted's 'Enigma' von 2001 nicht besonders vom Hocker riß), den ich aber vermutlich gerade deswegen als überraschend gelungen empfand.
Benedict Cumberbatch im Hauptpart des genialen Mathematikers und Informatikers punktet souverän bei der Darstellung aller Momente die einem die Qualen des Andersseins verdeutlichen.
Und obwohl die 'Enigma'-Ereignisse eigentlich hinreichend bekannt sind, bekommt man durch das Filmszenario nochmal drastisch ins Bewußtsein gerufen, wie kurios kriegsentscheidend diese wohl waren.
Insgesamt eine solide, runde, stimmige, und inszenatorisch altmodische Angelegenheit, was aber sicher auch der ziemlich britischen Note des Films zu verdanken ist.

Alejandro González Inárritu's Birdman or (The Unexpected Virtue of Ignorance)

Kann mich hier unserem Kollegen Maibaum nur anschließen. Hier ist eine köstlich-böse, höchst-selbst-ironische Showbiz-Satire entstanden, mit grandiosen darstellerischen Schlagabtäuschen.
Der großartige Kameramann Emmanuel „Chivo“ Lubezki ('Children of Men', 'The Tree of Life', 'Gravity') veredelt das ganze mit seinen geradezu erhaben-verspielt inspirierenden Bilderrausch, und sämtliche Schauspieler des Werks sind in Bestform zu erleben. Ich rechne allerdings nicht mit wichtigen Oscarauszeichnungen - dazu ist das gesamte Ding einfach zu unkonventionell.

---------------------------------------------------

Auf Blu-Ray (per Beamer):

Stanley Kubrick's '2001: A Space Odyssey'

"Hänschen klein,
Ging allein,
In die weite Welt hinein.
Stock und Hut
Steht ihm gut,
Ist gar wohlgemut.
Doch die Mutter weinet sehr,
Hat ja nun kein Hänschen mehr!
„Wünsch dir Glück!“
Sagt ihr Blick,
„Kehr’ nur bald zurück!“


Weniger ein Film... vielmehr ein unglaubliches cineastisches Weltwunder.... :kneel:
Und quasi als Randnotiz nebenbei: Bestes Sci-Fi-Movie aller Zeiten, sowie imho bedeutenster Film der 60er Jahre und ein fester Bestandteil meiner Lieblingsfilm-Top-5.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Dr. moVe« (8. Februar 2015, 19:36)


ollistone

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Mittwoch, 11. Februar 2015, 22:45

Bram Stoker's Dracula

Trotz Coppola und Ballhaus, trotz Gary Oldman, Keanu Reeves, Winona Ryder und Anthony Hopkins - in seinem schwülstigen Bombast und seiner pathetischen Erotik nur schwer erträglich.

Django

Der Andere

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Donnerstag, 12. Februar 2015, 07:58

sowie imho bedeutenster Film der 60er Jahre

Na na na! Der bedeutendste Film der 1960er ist doch zweifellos DN, denn ohne den hätte es die bis heute andauernde James Bond-Filmreihe nie gegeben ;). Aber Du hast schon recht: 2001 ist zweifellos einer der "grössten" Filme aller Zeiten.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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Samstag, 14. Februar 2015, 02:17

Im Kino:

Blackhat
Die Werbung zum Film versprach einen Actionthriller um einen mysteriösen Hacker, der die ganze Welt in nie dagewesener Weise bedroht. Werbung, okay. Aber da ich Regisseur Michael Mann doch sehr mag und "Last of the Mohicans", "Collateral" oder auch Miami Vice schätze hab ich da ehrlich gesagt einen Film erwartet, der das Potential nutzt, das "Skyfall" nur angerissen und oberflächlich genutzt hat. Aber ich muss sagen, wenn ich nicht vorher gewusst hätte, dass der Film von Mann ist, wäre ich nicht drauf gekommen. Der gesamte Stil ist seltsam gleichförmig und uninspiriert, nirgends sind echte Spannungsspitzen spürbar. Und die Enthüllung der Hintergründe ist einfach nur Schema F. Die gingen im Kino spontan einige Hände in Richtung Stirn. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das Drehbuch zum Film ursprünglich einen wesentlich ambitionierteren Grundgedanken hatte, das Studio aber im letzten Moment aufgrund des spätestens seit "The Interview" gefahrenen Kuschelkurses gegenüber den asiatischen Märkten die Handbremse angezogen hat.

Unter dem Strich leider ein Tiefpunkt in Manns Filmographie. Nee, dann doch viel lieber "Skyfall".

  • »TheSilencer« ist männlich
  • »TheSilencer« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 18. Februar 2015, 07:40

The Killing - Season 1 & 2 (2010/ 2011/ VOD)

Das Kopieren skandinavischer Krimiserien - kann man skeptisch sehen oder nicht.

The Killing begeistert mich.

Keine aalglatten, ausschließlichen Schönheiten wie in CSI oder ähnlichen Ami-Serien, sondern ungeschminkte, echte Menschen. Vorneweg Mireille Enos. Energisch, anklagend.

Im Focus ein Fall, der so einfach erscheint und im Doppelpack der Staffeln 1 und 2 immer dreckiger wird.

Ist man in der üblichen Serienlandschaft gewohnt, daß Opfer-Familien mal kurz für die übliche Befragung gezeigt werden, nimmt man sich über Gebühr Zeit, Verlust und Trauer zu zeigen. Das strapaziert an der einen oder anderen Stelle die Geduld des Zuschauers, ist unterm Strich aber notwendig.

Staffel 3 ist begonnen.

8/10


Dying of the Light – Jede Minute zählt (2014/ BR)

Ich weiß nicht mehr, was ich mit meinem Weibe tun soll. Sie entdeckt in der Videothek immer wieder die Nicolas-Cage-Streifen. Nicht nur, daß die Filme mit ihm mittlerweile grundsätzlich grottenschlecht sind, nein, diese Direct-to-DVD-Kisten kann man doch nur zum Heizen verwenden, oder?

Dying of the Light zeigt Herrn Cage zwar endlich mal ohne schlecht gefärbte und albern angeklebte Haarteile, bombt sich aber mit einer Ohr-Wunden-Attrappe in noch niedere Qualität. Und krank ist er, und Rumänien, und depressiv, und Alkohol, und altkluger Kollege, und Kündigung, und CIA ist total lieb, und, und, und.

Flog nach 40 Minuten aus'm Player.

1/10


Honig im Kopf (2014/ Weltpremiere/ Kino)

Entgegen der Supi-Dupi-Stimmung überall, empfinde ich den Film als überambitioniert. Das Timing zwischen Melancholie und Humor erinnert an eine High-Speed-Achterbahn, deren Bremsen kaputt sind.

Alle Darsteller spielen allerdings hervorragend. Schon das lohnt den Film.

Und immer wieder muß ich vor mich hersäuseln, daß ich in die Bildfarben des Herrn Schweigers verliebt bin.

Unterm Strich ein großer Film, dennoch wäre Schweiger gut beraten, nicht immer nur auf seinen Namen zu setzen, sondern auch mal klassisches Filmemache anzuwenden.

7/10


Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes (2015/ Sneak-Preview/ Kino)

Den Film hätte ich mir weder im Kino noch auf BR angeschaut. Aber in 'ner Sneak steckste' ja nich' 'drin.

Eigentlich alles wie in Teil 1: mysteriöses Haus, die Frau in Schwarz und ständige Erschreckmomente. Keine Überraschungen.

Sollte man nur gucken, wenn man eine neue Frau kennengelernt hat und die Zeitspanne bis zum ersten Fummeln abkürzen will.

4/10


Monsieur Claude und seine Töchter (2014/ BR)

Ach, was für ein herrlich entspannter Film.

Ohne Umschweif werden alle Nationalitäten als rassistisch demaskiert. Humorvoll und echt.

Vermutlich nur im Ausland drehbar, die Deutschen hätten einem mit erhobenen Zeigefinger den Spaß versaut.

8/10

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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Mittwoch, 18. Februar 2015, 14:29

Bound - Gefesselt

Auf Empfehlung von "Schröcks Fernsehgarten" habe ich mir auf ZDF Kultur "Bound - Gefesselt" von 1996 angesehen, das damalige Regiedebüt der Gebrüder Wachowski hatte noch Handlung, gute Dialoge, ein durchdachtes Drehbuch und ordentlich Spannung. Die heutigen Werke landen somit im Schatten der Frühprojekte, Matrix stellt da eine Ausnahme dar, beziehungsweise entstand ebenfalls vor langer Zeit, jedoch mit merklich mehr Budget und dennoch wie ich finde nicht gesteigertem Qualitätsgrad gegenüber Bound. So euphorisch wie die Kritiker sehe ich den Film zwar nicht, womöglich weil er in letzter Zeit u.a. auf 3sat einfach zu oft lief, doch die Grundidee, sowie die Umsetzung vermag einen anzusprechen. Sandra Schwittaus Synchronversion von "Violet" ist zwar etwas befremdlich, stört aber im Gesamtbild nicht. Sehr spannend inszeniert ist beispielsweise die Szene mit der polizeilichen Durchsuchung, interessant ist auch die Darstellung von Gina Gershon. Fazit: 8,5/10!
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld." - Das Spiegelbild des Problembeseitigers hat gesprochen!
Bond '89 - Robert Davi

Ahab

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Sonntag, 22. Februar 2015, 12:10

Into The Woods
Ich kann auf Anhieb gar nicht sagen, wie lange ich schon nicht mehr im Kino war, was nach wie vor an der eher bescheidenen Auswahl hier auf dem Land liegt. Und Into The Woods wäre wohl nicht in der engeren Auswahl für einen Kinobesuch gelandet, wenn die liebe Freundin den nicht vorgeschlagen hätte. Ein kurzer Blick in ein paar Kritiken und mir war klar, dass das für mich hart werden kann. Ich bin kein großer Freund von Gesangseinlagen in Filmen, und der Film ist voll davon. Naja, aber man kann sich ja auch mal eines Besseren belehren lassen. So kam das dann auch. Selten wurde ich durch einen Film derart positiv überrascht, was nicht nur an meinen Vorbehalten und niedrigen Erwartungen gelegen haben kann.
Tatsächlich habe ich den Film als äußerst eigenständig, phantasievoll, humorvoll und an manchen Stellen durchaus tiefschürfend empfunden. Die Gesangseinlagen (die einen großen Teil des Films ausmachen) haben mich in keinster Weise gestört, eine davon war sogar das absolute Highligt des Films (Agony!). Sehr großen Spaß haben auch die Schauspieler gemacht. Am wenigsten vielleicht noch Johnny Depp, aber der war eh schnell wieder verschwunden. Maryl Streep, Emily Blunt, Chris Pine... Jedem davon - und auch der kompletten restlichen Besetzung - hab ich unglaublich gern zugesehen und zugehört. Apropos zusehen: Angenehm war auch die Optik des Films die sehr organisch und wenig digital wirkte. Damit steht und fällt für mich so gut wie jeder Fantasy-Film. Und zu guter Letzt: Auch der Humor war jederzeit angemessen und nicht übertrieben oder deplatziert. Auch das hat man selten bei größeren Hollywood-Produktionen.
Als größte Schwäche würde ich das letzte Film-Drittel (oder war es die Hälfte?) bezeichnen. Es gibt einen Twist ab dem ich den Eindruck bekommen habe, dass das bis dahin perfekte Erzähltempo etwas verloren ging und sich die ein oder andere Länge eingeschlichen hat. Etwas schade, allerdings durchaus zu verschmerzen. Das war dann auch die Phase in der für mich der Eindruck entstanden ist, dass dem Film das ein oder andere weitere musikalische Thema durchaus gut gestanden hätte, da sich mit dem oft wiederholten Haupttehma nun doch etwas Eintönigkeit breitgemacht hat.
Das sind allerdings nur kleine Schwächen die das filmische Vergnügen nur unwesentlich geschmälert haben. Was bleibt, ist ein Film der auf mich frischer wirkte als so manch gefeierter Blockbuster dieser Tage. Siehe: Die nächste Kritik.

Guardians Of The Galaxy
Was wurde der Film nicht von Freunden und Bekannten gelobt. In Presse und Funk hab ich auch irgendwie nur Gutes vernommen 'ein Star Wars der heutigen Zeit...'. Hm. Dementsprechend groß war die Enttäuschung. Anfangs hat das noch ein wenig Spaß gemacht, was ich inzwischen allerdings darauf schiebe, dass es einer der ersten Filme war, die ich auf meinem neuen Fernseher gesehen hab, der offen gesagt ziemlich spektakulär ist. ;) Irgendwann hatte ich dann doch mal genug davon, die Auswahl zwischen dem Laptop und einer 15 Jahre alten Röhren-Mühle zu haben. Aber zurück zum Film. Wobei ich zu dem jetzt nicht mehr so viel schreiben werden. Der Humor den ich anfangs noch für witzig gehalten habe empfand ich mit der Zeit als ziemlich nervig. Überhaupt war einfach so vieles in dem Film ein reines Abklappern von Standards die bei Comic-Verfilmungen heute nun mal so gemacht werden. Natürlich waren die Effekte spektakulär. Aber, dass höher-schneller-weiter nicht unbedingt zu einem guten Film führen, haben genügend Comic-Verfilmungen der letzten Monate und Jahre bewiesen (so ziemlich jede Fortsetzung). Und mir kam der Film irgendwie von Anfang an wie eine Fortsetzung von irgendetwas vor, was ich schon gesehen habe. Nur eben knalliger und bunter. Ich fürchte, das mit Marvel und mir geht zu Ende... Schade, eigentlich.

Arielle die Meerjungfrau

Erst mein zweiter klassischer Disney-Film nach dem Dschungelbuch. Ich weiß, ich habe da sehr große Lücken, aber ich bin ja dabei, diese zu schließen. Ehrlich gesagt hat mir Arielle auch ein gutes Stück besser gefallen wie das Dschungelbuch. Vielleicht ist das ja Blasphemie, ich kann mir allerdings nicht helfen: Unterwasserfilme haben mich meist sofort! So war es dann auch bei dem hier. Tolle Animationen, eine rührende Geschichte mit rührenden Charakteren und sehr angenhmen Humor (das wird mir mit den Jahren immer wichtiger, fällt mir gerade auf). Auch die musikalischen Passagen hab ich sehr gemocht. Ich frage mich (nach Into The Woods) gerade, ob ich nicht vielleicht sogar eine Schwäche für solche Einlagen habe, die ich bisher nur nicht so erkannt habe? Wie auch immer, es wird bis zum nächsten Disney-Klassiker nicht besonders lange dauern, denke ich.

Oben
Nachdem Arielle auf Drängen meiner Freundin geschaut wurde, war ich einen Tag später mit einem Film dran, den sie noch nicht gekannt hat. Das war dann Oben. Ich werde mich kurz halten, da ich schon öfter über den Film referiert habe. Nur so viel, er hat seinen Platz in meiner Top-Liste und in meinem Herzen gefestigt. Ich glaube es ist einer meiner fünf Lieblingsfilme. Für mich Pixars bester. Es wird definitiv der erste Film, den ich mir als BD kaufe.

Dachenzähmen leicht gemacht II
Gefühlt ein wenig ernster und erwachsener als der erste Teil, der mir sehr gut gefallen hat. Der zweite Teil jetzt war optisch zwar eine ganze Ecke eindrucksvoller, allerdings auch nicht mehr ganz so rührend wie der Erste, was man durchaus auch als Stärke sehen kann. Für mich haben sich einige recht kitschige Einschübe (und der sehr aufdringliche Score) allerdings nicht ganz perfekt in den sonst teils sogar düsteren Film eingefügt, was den Film als Gesamtes auf mich ein wenig unrund wirken ließ. Trotzdem durchaus solide, würde ich sagen. Zu Oben trennen den Film jedoch im direkten Vergleich Welten, wenn nicht Galaxien...

DrShatterhand

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Sonntag, 22. Februar 2015, 21:30

Arielle die Meerjungfrau
Erst mein zweiter klassischer Disney-Film nach dem Dschungelbuch. Ich weiß, ich habe da sehr große Lücken, aber ich bin ja dabei, diese zu schließen. Ehrlich gesagt hat mir Arielle auch ein gutes Stück besser gefallen wie das Dschungelbuch. Vielleicht ist das ja Blasphemie, ich kann mir allerdings nicht helfen: Unterwasserfilme haben mich meist sofort! So war es dann auch bei dem hier. Tolle Animationen, eine rührende Geschichte mit rührenden Charakteren und sehr angenhmen Humor (das wird mir mit den Jahren immer wichtiger, fällt mir gerade auf). Auch die musikalischen Passagen hab ich sehr gemocht. Ich frage mich (nach Into The Woods) gerade, ob ich nicht vielleicht sogar eine Schwäche für solche Einlagen habe, die ich bisher nur nicht so erkannt habe? Wie auch immer, es wird bis zum nächsten Disney-Klassiker nicht besonders lange dauern, denke ich.


Wenn Dir Arielle gefallen hat, glaube ich, daß Dir auch Beauty and the Beast und Aladdin zusagen werden. Und dann empfehle ich noch The Lion King und The Hunchback of Notre Dame. Danach haben mir die Disneys nicht mehr gefallen, mit Ausnahme von Mulan. Keiner von den Filmen spielt jedoch unter Wasser ...
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Montag, 23. Februar 2015, 01:40

Schrieb ich es nicht beim letzten Mal? Egal, "Arielle" ist wahrscheinlich sogar mein Lieblings-Disney. Für mich die besten Songs und neben Rapunzel die süßeste Prinzessin.
"Beauty And The Beast" hat für mich aber zu viele und zu lange Gesangseinlagen und außerdem gefallen mir die Songs nicht mal ansatzweise so gut wie eben in "Arielle", "Dschungelbuch" oder Konsorten. Für mich der am meisten überschätzte Disney-Film ever.
"Guardians Of The Galaxy" fand ich im Kino eigentlich toll, kann aber gut sein, dass er beim zweiten Sichten verliert. So war es auch mit "The Avengers". Und während ich Starlords ersten Auftritt in der Höhle, singend und tanzend die Aliens wegtretend und als Mikrofon benutzen, lustig und cool fand, so fand ich seine Tanzeinlage zum Schluss vor dem Bösewicht als zu gezwungenen Witz, welches Marvel zu oft einsetzt. Deshalb bin ich alles andere als ein Marvel Studios Freund und heilfroh, dass die X-Men noch zu 20th Century Fox gehören.

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Montag, 23. Februar 2015, 11:54

Ja, ich glaub mich tatsächlich auch daran zu erinnern, dass du sowas mal geschrieben hast. Musste bei dem Film auch manchmal daran denken. Auf die Disney Filme aus den 90er-Jahren bin ich auch wirklich ziemlich gespannt.
Die beiden (DVD-)Fortsetzungen von Arielle kann man aber getrost auslassen, nehm ich an. Oder?

DrShatterhand

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Montag, 23. Februar 2015, 22:00

Ich bin bei den Disneys wirklich Purist und ignoriere jede Fortsetzung. Allerdings kann ich deswegen natürlich kein Urteil zu den Fortsetzungen abgeben. Neben Arielle haben auch Aladdin, The Lion King, The Hunchback of Notre Dame und auch Mulan Fortsetzungen erfahren. Ganz groß war mein Schreck, als ich von Snowhite Returns las, aber das war anscheinend eine Ente oder nur ein Konzept, das nie verwirklicht wurde. Findet sich bei IMDB oder anderen Seiten Bewertungen zu den Fortsetzungen? Die mögen Dir eventuell weiterhelfen.
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Montag, 23. Februar 2015, 23:07

Von den Disney-Fortsetzungen sah ich lediglich:

Bernard und Bianca im Känguruland (gelungen!)
Das Dschungelbuch 2 (langweilig)

Diese beiden waren auch die einzigen Kinofortsetzungen.
Alle anderen wurden direkt für den DVD-Markt hergestellt.
Auch Bambi 2, welcher nur in den deutschen Kinos lief.

Außerdem sah ich noch:
Cap und Capper 2 (ist eher nur was für die ganz kleinen. Putzig, aber belanglos).