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Ahab

MI6 Staff

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21

Dienstag, 27. Oktober 2015, 17:56

Ja ja, die Welt...
Das 'spoilerfrei' ist halt nur ironisch gemeint. Der Autor will damit wohl provozieren. Er schreibt ja quasi nichts über den Film, außer eben diesen zwei Spoilern, die dicker kaum sein könnten. Ich bin (eher unbeabsichtigt) ja bisher unwissend über die konkrete Handlung des Films. Und beim ersten dacht ich mir noch 'okay, das war vorherzusehen', beim zweiten ist mir allerdings schon ein kleines 'Hui' rausgerutscht. Daher sei allen Menschen die vorher nichts wissen wollen gaaaanz dringend von dem Link abzuraten.
Allerdings bin ich jetzt noch etwas gespannter als zuvor. :D

Edit:
...wohingegen sich die Filmstarts-Kritik großteils zurückhält, etwas zu verraten. Die Bewertung und die Begründung für diese deckt sich auch so ziemlich mit dem, was ich anhand dessen was ich bisher gehört und gelesen habe so erwarte.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ahab« (27. Oktober 2015, 18:13)


Pille

Wibbly wobbly timey wimey... stuff

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22

Dienstag, 27. Oktober 2015, 18:33

Oh, verfluchter Spoileralarm. Nachdem mir der Titelsong ganz schön die Petersilie verhagelt hat, werd ich langsam wieder zappeliger, je näher der erste Kinobesuch rückt. Und der Drang, den Spoiler zu lesen wächst... Aber nein - standhaft bleiben! :hero: *wimmer*
Keine Mätzchen mehr, jetzt wird gespielt!


23

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:32

Ich bin immernoch überwältigt von der Spectre Vorführung Im IMAX. Der Film ist der absolute Wahnsinn.
Habe eben diesen Schwachsinn in der Welt gelesen. Was soll der Scheis in so einem Artikel grundlegende Storydetails zu verraten? :wut:


Der Film ist endgeil! Lässt euch nicht den Spaß von so einem bescheuerten Artikel verderben!

Am 7.11. Kann ich dann die deutsche Fassung mit dem Original vergleichen. Der Sound im BFI IMAX war das beste was ich seit langem in einem Kino zu hören bekam. :thumbup:

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24

Dienstag, 27. Oktober 2015, 20:40

Ich bin immernoch überwältigt von der Spectre Vorführung Im IMAX. Der Film ist der absolute Wahnsinn.
Habe eben diesen Schwachsinn in der Welt gelesen. Was soll der Scheis in so einem Artikel grundlegende Storydetails zu verraten? :wut:


Der Film ist endgeil! Lässt euch nicht den Spaß von so einem bescheuerten Artikel verderben!

Am 7.11. Kann ich dann die deutsche Fassung mit dem Original vergleichen. Der Sound im BFI IMAX war das beste was ich seit langem in einem Kino zu hören bekam. :thumbup:
Das klingt außerordentlich vielversprechend! Ich bin gespannt ob der Film gleichauf liegt mit QoS, dem bislang besten Beitrag der Ära Craig :)

An die Daltons und OHMSS wird auch ein Spectre und ein Bond 25 nicht heranreichen, aber solange Filme wie FYEO, DN und FRWL erreicht oder gar getoppt werden, befinde ich mich im Doppelnullhimmel :D
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld."
Bond '89 - Robert Davi

ollistone

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25

Dienstag, 27. Oktober 2015, 22:20

Ich bin immernoch überwältigt von der Spectre Vorführung Im IMAX. Der Film ist der absolute Wahnsinn.


Du siehst mich zappeln vor Neid.

:kneel:

26

Dienstag, 27. Oktober 2015, 22:24

@Daniel Schweikert
Ich will nichts verraten, weil es unfair wäre. QoS hat auf jeden Fall in Spectre seinen Meister gefunden.

Hier in London lebt man die Bond Kultur intensiver als bei uns. Man muss nur ein Spectre Plakat fotografieren und sofort hat man Kontakt mit anderen Fans.
Als der Film zu Ende war wurde Beifall geklatscht.

27

Dienstag, 27. Oktober 2015, 22:30

Ich bin immernoch überwältigt von der Spectre Vorführung Im IMAX. Der Film ist der absolute Wahnsinn.


Du siehst mich zappeln vor Neid.

:kneel:

*hugs* :friends:

Ab und zu muss man verrückte Sachen machen. Sagen wir es mal so. "London, ich komme wieder!" 8)

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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28

Dienstag, 27. Oktober 2015, 22:58

Eine spoilerfreie Kritik, die ich an an anderer Stelle gefunden habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten, da ich sie toll geschrieben finde:

Spoiler Spoiler

Meine Spoilerfreie Kritik zu SPECTRE

In Bonds Welt

Dieser Bondfilm ist anders. - Natürlich hält er an der bewährten Erfolgsmischung aus spektakulären Actionszenen, schönen Frauen und seinem charismatischen Superhelden fest. Aber anders als in der Brosnan-Ära oder in der zweiten Hälfte der Moore-Ära ruhen sich die Macher nicht darauf aus und machen routiniert Dienst nach Vorschrift. Nein, Spectre ist wahrscheinlich der liebevoll ausgefeilteste Bondfilm, den es je gab. Die Dialoge sind puristische Meisterwerke und erinnern in ihrer auf den Punkt reduzierten und konzentrierten Kraft an Klassiker wie „“Gilda oder „Casablanca“. Antoine de Saint-Exupéry sagt einmal „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern, wenn man nichts mehr weglassen kann.“ Die Spectre-Dialoge besitzen diese Perfektion. Gleiches gilt fast durchgehend für die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller. Insbesondere für Daniel Craig und Monica Bellucci. Aber auch optisch übertrifft Spectre alle bisherigen Bonds. Schon bei „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ mit Einmal-Bond George Lazenby (1969) oder „Skyfall“ war die Kameraarbeit spektakulär, aber Spectre toppt selbst das noch einmal. Zuweilen gewinnt man fast den Eindruck, dass dieser Film ein Experiment ist, bei dem die Macher ausprobieren wollten, wie andere große Filmregisseure wohl einen Bondfilm inszenieren würden. Oft wird bedauert, dass die Superstars der Regie nie Gelegenheit bekamen, einen Bond zu inszenieren. (Quentin Tarantino hätte z.B. gerne „Casino Royale“ inszeniert, aber die Produzenten erteilten ihm eine Abfuhr.) In Spectre kann man eine Ahnung davon bekommen. Die ganze Sequenz, die in Rom spielt, hätte so auch von Stanley Kubrick stammen können - oder die Ankunft in der Wüste von Alfred Hitchcock. Wahrscheinlich ist Spectre der stilvollste Bondfilm seit „Liebesgrüße aus Moskau“ und mit Sicherheit der subtilste der gesamten Serie. Traditionell gilt für Bondfilme „what you see is, what you get“, so, dass jeder Zuschauer sofort alles versteht. Spectre dagegen ist mehr wie eine Folge der Simpsons. Da gibt es eine Ebene für Kinder und eine Ebene für Erwachsene, welche die Kinder gar nicht bemerken. Auch in Spectre existiert eine solche zweite Ebene. In dem Film wimmelt nur so von subtilsten Anspielungen auf klassischen Bond-Filmszenen, aber auch auf andere Filme und die Literatur-Ebene. Ein Beispiel: Üblicherweise tragen die Bond-Girls absurde (oft schon zotige) Namen wie Pussy Galore oder Strawberry Fields. Jeder versteht diese Komik. Die weibliche Hauptfigur in Spectre hingegen heißt Madeleine Swann. Das ist zunächst einmal nicht ungewöhnlich und erschließt sich erst, wenn man vertraut ist mit Marcel Prousts monumentalen Hauptwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und wenn man weiß, dass der erste Band - von sieben Bänden - „In Swanns Welt“ heißt und dass es dort eine sehr berühmte Szene gibt, in der von dem Geruch des Madeleine-Gebäcks die Rede ist. Den meisten Fans wird das nicht bewusst sein, aber - und das ist symptomatisch für den ganzen Film - den Machern ist das schnuppe. Sie haben diese Elemente hereingebracht, obwohl ihnen klar sein musste, dass sie von den meisten Fans gar nicht bemerkt werden würden. Sie haben es trotzdem getan, weil sie es einfach so wollten - und dies an unzähligen Stellen, für deren Entdeckung man vielleicht Jahre brauchen wird und dadurch wird Spectre - vielleicht als erster Bondfilm überhaupt - zu einem Kunstwerk.Nur in den letzten zwanzig Minuten kippt es leider. Man hat stilistisch eher den Eindruck, einen beliebigen Actionblockbuster zuzusehen. Zwar gut gemacht, aber für einen Bondfilm zwei Nummern zu klein. Die allerletzten Minuten zeigen dann etwas, was so man noch nie in einem Bondfilm gesehen hat und sicher auch nie wieder sehen wird. Inhaltlich ist es sinnvoll, aber formal leider uninspiriert umgesetzt. Es ist ein Schluss, über den zweifellos noch viel diskutiert und gestritten werden wird. Vielleicht kann man sich damit trösten, dass die letzte halbe Stunde in fast allen Bondfilmen die schwächste ist. Daniel Craig hat in einem Interview gesagt, er würde sich eher die Pulsadern aufschneiden, als noch einen Bondfilm zu drehen. Das mag nur ein grimmiger Scherz nach höchst strapaziösen Dreharbeiten gewesen sein, aber auf jeden Fall ist Spectre der inhaltliche Abschluss der drei vorangegangenen Bondfilme mit Craig. Ein Kreis hat sich geschlossen und ein weiterer Bondfilm mit Craig wäre eine Zugabe zuviel. Das ist schade, denn in Spectre hat Craig endlich zu dem Bond gefunden, wie Ian Fleming ihn geschrieben hat. ---
SPECTRE (148 Min.) FSK ab 12. Regie: Sam Mendes. Mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Monica Bellucci, Ben Wishaw, Andrew Scott, u.a.


Copyright: Stefan Lehnberg

Wow, jetzt bin ich aber wirklich mal gespannt. :)
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

29

Dienstag, 27. Oktober 2015, 23:19

Eine spoilerfreie Kritik, die ich an an anderer Stelle gefunden habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten, da ich sie toll geschrieben finde:

Spoiler Spoiler

Meine Spoilerfreie Kritik zu SPECTRE

In Bonds Welt

Dieser Bondfilm ist anders. - Natürlich hält er an der bewährten Erfolgsmischung aus spektakulären Actionszenen, schönen Frauen und seinem charismatischen Superhelden fest. Aber anders als in der Brosnan-Ära oder in der zweiten Hälfte der Moore-Ära ruhen sich die Macher nicht darauf aus und machen routiniert Dienst nach Vorschrift. Nein, Spectre ist wahrscheinlich der liebevoll ausgefeilteste Bondfilm, den es je gab. Die Dialoge sind puristische Meisterwerke und erinnern in ihrer auf den Punkt reduzierten und konzentrierten Kraft an Klassiker wie „“Gilda oder „Casablanca“. Antoine de Saint-Exupéry sagt einmal „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern, wenn man nichts mehr weglassen kann.“ Die Spectre-Dialoge besitzen diese Perfektion. Gleiches gilt fast durchgehend für die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller. Insbesondere für Daniel Craig und Monica Bellucci. Aber auch optisch übertrifft Spectre alle bisherigen Bonds. Schon bei „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ mit Einmal-Bond George Lazenby (1969) oder „Skyfall“ war die Kameraarbeit spektakulär, aber Spectre toppt selbst das noch einmal. Zuweilen gewinnt man fast den Eindruck, dass dieser Film ein Experiment ist, bei dem die Macher ausprobieren wollten, wie andere große Filmregisseure wohl einen Bondfilm inszenieren würden. Oft wird bedauert, dass die Superstars der Regie nie Gelegenheit bekamen, einen Bond zu inszenieren. (Quentin Tarantino hätte z.B. gerne „Casino Royale“ inszeniert, aber die Produzenten erteilten ihm eine Abfuhr.) In Spectre kann man eine Ahnung davon bekommen. Die ganze Sequenz, die in Rom spielt, hätte so auch von Stanley Kubrick stammen können - oder die Ankunft in der Wüste von Alfred Hitchcock. Wahrscheinlich ist Spectre der stilvollste Bondfilm seit „Liebesgrüße aus Moskau“ und mit Sicherheit der subtilste der gesamten Serie. Traditionell gilt für Bondfilme „what you see is, what you get“, so, dass jeder Zuschauer sofort alles versteht. Spectre dagegen ist mehr wie eine Folge der Simpsons. Da gibt es eine Ebene für Kinder und eine Ebene für Erwachsene, welche die Kinder gar nicht bemerken. Auch in Spectre existiert eine solche zweite Ebene. In dem Film wimmelt nur so von subtilsten Anspielungen auf klassischen Bond-Filmszenen, aber auch auf andere Filme und die Literatur-Ebene. Ein Beispiel: Üblicherweise tragen die Bond-Girls absurde (oft schon zotige) Namen wie Pussy Galore oder Strawberry Fields. Jeder versteht diese Komik. Die weibliche Hauptfigur in Spectre hingegen heißt Madeleine Swann. Das ist zunächst einmal nicht ungewöhnlich und erschließt sich erst, wenn man vertraut ist mit Marcel Prousts monumentalen Hauptwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und wenn man weiß, dass der erste Band - von sieben Bänden - „In Swanns Welt“ heißt und dass es dort eine sehr berühmte Szene gibt, in der von dem Geruch des Madeleine-Gebäcks die Rede ist. Den meisten Fans wird das nicht bewusst sein, aber - und das ist symptomatisch für den ganzen Film - den Machern ist das schnuppe. Sie haben diese Elemente hereingebracht, obwohl ihnen klar sein musste, dass sie von den meisten Fans gar nicht bemerkt werden würden. Sie haben es trotzdem getan, weil sie es einfach so wollten - und dies an unzähligen Stellen, für deren Entdeckung man vielleicht Jahre brauchen wird und dadurch wird Spectre - vielleicht als erster Bondfilm überhaupt - zu einem Kunstwerk.Nur in den letzten zwanzig Minuten kippt es leider. Man hat stilistisch eher den Eindruck, einen beliebigen Actionblockbuster zuzusehen. Zwar gut gemacht, aber für einen Bondfilm zwei Nummern zu klein. Die allerletzten Minuten zeigen dann etwas, was so man noch nie in einem Bondfilm gesehen hat und sicher auch nie wieder sehen wird. Inhaltlich ist es sinnvoll, aber formal leider uninspiriert umgesetzt. Es ist ein Schluss, über den zweifellos noch viel diskutiert und gestritten werden wird. Vielleicht kann man sich damit trösten, dass die letzte halbe Stunde in fast allen Bondfilmen die schwächste ist. Daniel Craig hat in einem Interview gesagt, er würde sich eher die Pulsadern aufschneiden, als noch einen Bondfilm zu drehen. Das mag nur ein grimmiger Scherz nach höchst strapaziösen Dreharbeiten gewesen sein, aber auf jeden Fall ist Spectre der inhaltliche Abschluss der drei vorangegangenen Bondfilme mit Craig. Ein Kreis hat sich geschlossen und ein weiterer Bondfilm mit Craig wäre eine Zugabe zuviel. Das ist schade, denn in Spectre hat Craig endlich zu dem Bond gefunden, wie Ian Fleming ihn geschrieben hat. ---
SPECTRE (148 Min.) FSK ab 12. Regie: Sam Mendes. Mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Monica Bellucci, Ben Wishaw, Andrew Scott, u.a.


Copyright: Stefan Lehnberg

Wow, jetzt bin ich aber wirklich mal gespannt. :)

Daniel muss noch einen, oder besser, zwei weitere Bands drehen!

Die Schlussszenen von Spectre schreien förmlich nach einer Fortsetzung der Daniel Craig Aera mit diesem "neuen alten" Bond.

Count Villain

Schurkengraf

  • »Count Villain« ist männlich

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30

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 06:12

Ich will nichts verraten, weil es unfair wäre. QoS hat auf jeden Fall in Spectre seinen Meister gefunden.


Jetzt machst du mich echt neugierig. Obwohl, wirklich glauben tue ich es erst, wenn ich es mit eigenen Augen sehe. ;)
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

  • »TheSilencer« ist männlich

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31

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 08:37

@DanielCraig

Zieh' 'mal einen Vergleich zu SkyFall.

Besser, satter? Hat sich Mendes "angekommener" gefühlt?

(Tja. So wird man zum Messiah, wa? :D )

Andy007

Agent

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32

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 09:06

Eine spoilerfreie Kritik, die ich an an anderer Stelle gefunden habe, möchte ich Euch nicht vorenthalten, da ich sie toll geschrieben finde:

Spoiler Spoiler

Meine Spoilerfreie Kritik zu SPECTRE

In Bonds Welt

Dieser Bondfilm ist anders. - Natürlich hält er an der bewährten Erfolgsmischung aus spektakulären Actionszenen, schönen Frauen und seinem charismatischen Superhelden fest. Aber anders als in der Brosnan-Ära oder in der zweiten Hälfte der Moore-Ära ruhen sich die Macher nicht darauf aus und machen routiniert Dienst nach Vorschrift. Nein, Spectre ist wahrscheinlich der liebevoll ausgefeilteste Bondfilm, den es je gab. Die Dialoge sind puristische Meisterwerke und erinnern in ihrer auf den Punkt reduzierten und konzentrierten Kraft an Klassiker wie „“Gilda oder „Casablanca“. Antoine de Saint-Exupéry sagt einmal „Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn man nichts mehr hinzufügen kann, sondern, wenn man nichts mehr weglassen kann.“ Die Spectre-Dialoge besitzen diese Perfektion. Gleiches gilt fast durchgehend für die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller. Insbesondere für Daniel Craig und Monica Bellucci. Aber auch optisch übertrifft Spectre alle bisherigen Bonds. Schon bei „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ mit Einmal-Bond George Lazenby (1969) oder „Skyfall“ war die Kameraarbeit spektakulär, aber Spectre toppt selbst das noch einmal. Zuweilen gewinnt man fast den Eindruck, dass dieser Film ein Experiment ist, bei dem die Macher ausprobieren wollten, wie andere große Filmregisseure wohl einen Bondfilm inszenieren würden. Oft wird bedauert, dass die Superstars der Regie nie Gelegenheit bekamen, einen Bond zu inszenieren. (Quentin Tarantino hätte z.B. gerne „Casino Royale“ inszeniert, aber die Produzenten erteilten ihm eine Abfuhr.) In Spectre kann man eine Ahnung davon bekommen. Die ganze Sequenz, die in Rom spielt, hätte so auch von Stanley Kubrick stammen können - oder die Ankunft in der Wüste von Alfred Hitchcock. Wahrscheinlich ist Spectre der stilvollste Bondfilm seit „Liebesgrüße aus Moskau“ und mit Sicherheit der subtilste der gesamten Serie. Traditionell gilt für Bondfilme „what you see is, what you get“, so, dass jeder Zuschauer sofort alles versteht. Spectre dagegen ist mehr wie eine Folge der Simpsons. Da gibt es eine Ebene für Kinder und eine Ebene für Erwachsene, welche die Kinder gar nicht bemerken. Auch in Spectre existiert eine solche zweite Ebene. In dem Film wimmelt nur so von subtilsten Anspielungen auf klassischen Bond-Filmszenen, aber auch auf andere Filme und die Literatur-Ebene. Ein Beispiel: Üblicherweise tragen die Bond-Girls absurde (oft schon zotige) Namen wie Pussy Galore oder Strawberry Fields. Jeder versteht diese Komik. Die weibliche Hauptfigur in Spectre hingegen heißt Madeleine Swann. Das ist zunächst einmal nicht ungewöhnlich und erschließt sich erst, wenn man vertraut ist mit Marcel Prousts monumentalen Hauptwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ und wenn man weiß, dass der erste Band - von sieben Bänden - „In Swanns Welt“ heißt und dass es dort eine sehr berühmte Szene gibt, in der von dem Geruch des Madeleine-Gebäcks die Rede ist. Den meisten Fans wird das nicht bewusst sein, aber - und das ist symptomatisch für den ganzen Film - den Machern ist das schnuppe. Sie haben diese Elemente hereingebracht, obwohl ihnen klar sein musste, dass sie von den meisten Fans gar nicht bemerkt werden würden. Sie haben es trotzdem getan, weil sie es einfach so wollten - und dies an unzähligen Stellen, für deren Entdeckung man vielleicht Jahre brauchen wird und dadurch wird Spectre - vielleicht als erster Bondfilm überhaupt - zu einem Kunstwerk.Nur in den letzten zwanzig Minuten kippt es leider. Man hat stilistisch eher den Eindruck, einen beliebigen Actionblockbuster zuzusehen. Zwar gut gemacht, aber für einen Bondfilm zwei Nummern zu klein. Die allerletzten Minuten zeigen dann etwas, was so man noch nie in einem Bondfilm gesehen hat und sicher auch nie wieder sehen wird. Inhaltlich ist es sinnvoll, aber formal leider uninspiriert umgesetzt. Es ist ein Schluss, über den zweifellos noch viel diskutiert und gestritten werden wird. Vielleicht kann man sich damit trösten, dass die letzte halbe Stunde in fast allen Bondfilmen die schwächste ist. Daniel Craig hat in einem Interview gesagt, er würde sich eher die Pulsadern aufschneiden, als noch einen Bondfilm zu drehen. Das mag nur ein grimmiger Scherz nach höchst strapaziösen Dreharbeiten gewesen sein, aber auf jeden Fall ist Spectre der inhaltliche Abschluss der drei vorangegangenen Bondfilme mit Craig. Ein Kreis hat sich geschlossen und ein weiterer Bondfilm mit Craig wäre eine Zugabe zuviel. Das ist schade, denn in Spectre hat Craig endlich zu dem Bond gefunden, wie Ian Fleming ihn geschrieben hat. ---
SPECTRE (148 Min.) FSK ab 12. Regie: Sam Mendes. Mit Daniel Craig, Christoph Waltz, Léa Seydoux, Ralph Fiennes, Monica Bellucci, Ben Wishaw, Andrew Scott, u.a.


Copyright: Stefan Lehnberg

Wow, jetzt bin ich aber wirklich mal gespannt. :)

Dieser Satz macht mir fast Angst:

Spoiler Spoiler

Die allerletzten Minuten zeigen dann etwas, was so man noch nie in einem
Bondfilm gesehen hat und sicher auch nie wieder sehen wird. Inhaltlich
ist es sinnvoll, aber formal leider uninspiriert umgesetzt.

Ist es eine peinliche, komische Szene?

Noch etwas:

Spoiler Spoiler

Ist die Gunbarrel wieder am Anfang?



Übrigens: Wer spoilerfrei bleiben möchte, liest am besten auch nicht den englischen Artikel bei Wikipedia.

33

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 10:52

Ich will nichts verraten, weil es unfair wäre. QoS hat auf jeden Fall in Spectre seinen Meister gefunden.


Jetzt machst du mich echt neugierig. Obwohl, wirklich glauben tue ich es erst, wenn ich es mit eigenen Augen sehe. ;)

Lass dich überraschen. Die Kameraarbeit ist fantastisch. Einige Sequenzen erinnern an QoS, Schnitt, Handkamera...

34

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 11:10

@DanielCraig

Zieh' 'mal einen Vergleich zu SkyFall.

Besser, satter? Hat sich Mendes "angekommener" gefühlt?

(Tja. So wird man zum Messiah, wa? :D )


Sorry für den Doppelpost. Habe nur das Tablet dabei. Mit dem Teil xind Multizitate eine Qual.

Spectre knüpft praktisch an die Geschichte von Skyfall an. Eigentlich an alle Craig Bonds. Mehr verrate ich nicht. Ihr sollt schließlich euer Spectre Screening genießen.

Skyfall wird von Spectre übertrumpft. Mendes hat eine hervorragende Arbeit abgeliefert.


Sam ist sympathisch. Konnte auf der Premiere einen kurzen Smalltalk mit ihm führen.
Er mag mein Spectre Plakat. :thumbup:


Einige Fans hatten das Bild auch dabei.

Kronsteen

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35

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 14:34

Ist es eine peinliche, komische Szene?

Kann ich nicht beantworten. Werde den Film erst kommenden Mittwoch sehen.

Ist die Gunbarrel wieder am Anfang?

Ich weiß es nicht, habe aber gehört, dass

Spoiler Spoiler

sie es sein soll, ja!

Vielleicht weiß DanielCraig hier mehr? ;)


Ich habe mich ganz vorsichtig an einige Previews rangewagt, ohne Spoiler zu lesen oder mich zu sehr beeinflussen zu lassen.
Mein Eindruck: Der Feuilleton feiert den Film nicht so sehr wie SKYFALL, aber die Kritiken stimmen mich optimistisch, dass sich der Film in einer Richtung entwickelt hat, die mir zusagt.
Die Meinungen gehen aber auch enorm stark auseinander: Ich habe sowohl von "Zum Glück ganz anders als QOS" bis "Die perfekte Steigerung von QOS". :P
Die Kritiken scheinen zumindest nicht so einhellig feiernd wie bei CR oder SF und auch nicht so einstimmig negatv wie bei QOS zu sein. Im Laufe der Zeit hat sich das ja aber auch wieder etwas mehr entspannt.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

DrShatterhand

Ministerium für kulturelle und intellektuelle Tiefschläge

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36

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 15:02

Ich bringe es mal hier unter. NRZ von heute: Der erste ist schon genervt, ein Siegfried K. Er schreibt:

„Welch ein Brimborium um den neuen Bond-Film. Abgesehen davon, dass in derartigen Filmen die Computertechnik eine entscheidende Rolle spielt, werden mal eben Autos im Wert von 32 Millionen zu Schrott gefahren. Menschen in der dritten Welt müssen der Verzweiflung nahe sein, wenn sie davon erfahren. Ohne die Leistungen eines Daniel Craig herabsetzen zu wollen, an die Qualität eines Sean Connery als James Bond kommt für mich keiner seiner Nachfolger heran.“

Finde ich interessant, aber stellenweise übers Ziel hinausgeschossen.
„Welch ein Brimborium um den neuen Bond-Film. Abgesehen davon, dass in derartigen Filmen die Computertechnik eine entscheidende Rolle spielt, ..." --> Nicht hier. Mendes und Corbould betonen, wie wichtig es ist, besonders bei Bond alles real zu gestalten, besonders Explosionen. Für die PTS hat die Crew nicht bei jedem Take ein neues Haus einstürzen lassen, sondern einen Aufbau genutzt, bei dem jede Etage wieder hochgeklappt werden konnte, damit man alles nochmal drehen konnte.
" ... werden mal eben Autos im Wert von 32 Millionen zu Schrott gefahren." --> Nichts ungewöhnliches. Schon bei LTK wurden mehere Kenworth-Trucks zu Schrott gemacht, das hat aber damals mW keinen interessiert.
"Ohne die Leistungen eines Daniel Craig herabsetzen zu wollen, an die Qualität eines Sean Connery als James Bond kommt für mich keiner seiner Nachfolger heran.“ --> Meines Erachtens ein kleiner Gemeinplatz zum Abschluss. Craigs Filme gehen anders an Bond heran als Connerys; man kann die beiden nicht vergleichen.
The needs of the many outweigh the needs of the few or the one.
I have been and always shall be your friend.
I´ve been dead before.
Live long and prosper.

He is not really dead as long as we remember him.

Kronsteen

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37

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 15:38

Menschen in der dritten Welt müssen der Verzweiflung nahe sein, wenn sie davon erfahren.


Wenn ich so einen Stuss schon lese. :cursing:

Die Menschen in der so genannten "dritten Welt" werden der Verzweiflung sicher ebenso nah sein, wenn sie erfahren, dass jemand wie Herr Siegfried K. einen Internetzugang hat (um seinen Senf zum neuen Bond geben zu können), ein warmes Bett hat und womöglich noch 2 mal am Tag warm essen kann.
Mit der Argumentation darf man gar nichts mehr. Totschlagargument!
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

38

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 15:41

Dem muss ich entschieden widersprechen...gerade in de Craigfilmen erkennt man viel der frühen Connerys bis TB wieder. Die Frische und Neuartigkeit der ersten beiden Filme ist bei Craig und Connery gleich, die Steigerung der Action und des Drumherum ist bei beiden von Film zu Film ähnlich und Craig legt seine Figur auch als eine Mischung aus Romanfigur und dem noch spielfreudigen Connery an.

Die Herangehensweise ist also sehr ähnlich...nur die Welten sind mittlerweile komplett anders!
"That's one hell of a Pilot!"

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39

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 18:25

Die Kritik im Zusammenhang mit der dritten Welt ist zwar prinzipiell - leider - berechtigt, aber wie Kronsteen schon sagt, könnte man sich somit aus Gerechtigkeitsgründen überhaupt nichts mehr erlauben, denn alle 'Selbstverständlichkeiten', die uns tagtäglich begleiten, würden nach dem Kriterium wegfallen.

Im Übrigen kann der Connery lobende und Craig zumindest nicht schlechtredende Schreiber davon ausgehen, dass man - gemessen nach den Maßstäben der 60er - auch damals schon viele Gelder buchstäblich in die Luft zu jagen vermochte, um es dem Kinopublikum möglichst recht zu machen, das zieht sich somit durch jede Ära.

Aber ich gebe es zu:
300 Millionen sind selbst für James Bond eine neue Dimension (vermutlich selbst inflationsbereinigt noch äußerst viel)...
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld."
Bond '89 - Robert Davi

40

Mittwoch, 28. Oktober 2015, 21:29

@Andy007 & @Kronsteen

Die Gunbareel ist da wo sie hingehört. Direkt am Anfang bevor die Pretitle Sequenz beginnt. 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DanielCraig« (28. Oktober 2015, 21:36)


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