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AnatolGogol

Supernase

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41

Freitag, 13. Dezember 2013, 11:50

Als Rock würde ich den White/Keys-Song aber eigentlich nicht einstufen, eher so ein Cross-over-Dings. Gerade die Rap-Einflüsse gefallen mir nicht. Ich gebe aber gern zu, dass ich von Jack White eh nicht wirklich was halte.

Was Elvis anbelangt: ich finde schon, dass es innerhalb der Szenen zwischen Greene und ihm sowas wie Sympathie oder von mir aus auch nur verwandschaftliche Verbundenheit gibt. Daher hätte ich es mir gut vorstellen können, dass man der Beziehung im Film noch etwas mehr Raum eingeräumt hätte und Greene als so etwas wie den Beschützer oder wenn man so will großen Bruder des unbeholfenen Elvis aufgebaut hätte - etwas das ich unterschwellig eh meine im fertigen Film entdecken zu können. Elvis wird ja weitgehend als unfähig dargestellt, ist aber dennoch immer im engsten Kreis von Greene und ich glaube nicht, dass jemand wie Greene einen nervigen Cousin nur an seiner Seite hat aus familiärer Gefälligkeit. Dem etwas mehr Raum zu geben hätte die Greene Figur noch etwas ambivalenter gemacht, ihm auch etwas positives gegeben. Dass er dann am Ende Elvis opfert wäre nicht mal widersprüchlich, da er sich selbst im Zweifel dann doch näher ist. So wie die Figur im fertigen Film ist wirkt sie (Elvis) schon ein bisschen wie ein Fremdkörper ohne echte Funktion - außer ein paar müder Lacher, die aber auch irgendwie deplaziert wirken. Aber wie gesagt, das sind Kleinigkeiten.
"Ihr bescheisst ja!?" - "Wir? Äh-Äh!" - "Na Na!"

Mister Bond

Felix Leiter

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42

Freitag, 13. Dezember 2013, 12:55

Willkommen im Club, General Gogol! Fast allen deinen Punkten (auch deiner aktuellen Kritik am Song und Elvis) kann ich mich anschließen.
QOS ist wie ein guter schwerer Wein, er braucht Zeit zum Reifen, nach dem Dekantieren zum Atmen und im Mund zum sich Verbreiten. Dann kann er ein Fest sein!
Nun denn - dieses Geschmacks-Erlebnis dürfte ich demzufolge noch vor mir haben. Spätestens im Rahmen des James -Bond-Marathons im nächsten Jahr.

Ich sah den Film bestimmt achtmal. Einmal konnte ich ihn mir gut ansehen, direkt am Anschluss an CR.
Sonst befriedigt dieser Streifen meine Bondsinne in keiner Weise.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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43

Freitag, 13. Dezember 2013, 13:39

Ich sah den Film bestimmt achtmal. Einmal konnte ich ihn mir gut ansehen, direkt am Anschluss an CR.
Sonst befriedigt dieser Streifen meine Bondsinne in keiner Weise.
Es gibt für mich drei Kategorien von Kino-Erlebnissen:
1 - Eintrittspreis und aufgewendete Zeit haben sich gelohnt
2 - Eintrittspreis verschenkt, aber wo ich das Geld schon mal los bin, bleibe ich im Kino
3 - Eintrittspreis verschenkt, weitere 1,5 Stunden kann ich noch retten, also raus und einen Kaffee trinken!

Wenn ich bei QOS damals allein im Kino gewesen wäre, hätte ich den Saal nach 0,5 Stunden verlassen! Als der Film zu Ende war, sagte ich mir: Das war mein letzter Bond im Kino, und: Gut, dass ich immer noch auf die älteren zurückgreifen kann. SF hat mich umstimmen können, aber QOS muss wohl noch - wie sagtest Du so schön, Spree - reifen.
God save the Queen!

ollistone

Consigliere

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44

Freitag, 13. Dezember 2013, 14:11

QOS ist wie ein guter schwerer Wein, er braucht Zeit zum Reifen, nach dem Dekantieren zum Atmen und im Mund zum sich Verbreiten. Dann kann er ein Fest sein!

Es sollen aber auch Fälle bekannt geworden sein, da die Zuschauer von Anfang an komplett begeistert waren, ganz ohne Reifezeit, quasi Tequila Shot, direkt rein. ;)
"Die Frechheiten des Jünglings sind bloß die Fußtritte des Esels, der sich an seinen Stall gewöhnt. Dagegen ist der Übermut des Erwachsenen, der jäh von seinem gekrümmten Rücken die Jahre der Geduld abschüttelt, ein bewundernswertes Schauspiel."
Nicolás Gómez Dávila

Count Villain

Schurkengraf

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45

Freitag, 13. Dezember 2013, 16:07


Es sollen aber auch Fälle bekannt geworden sein, da die Zuschauer von Anfang an komplett begeistert waren, ganz ohne Reifezeit, quasi Tequila Shot, direkt rein. ;)


Danke, jetzt fühle ich mich wie ein Alkoholiker. :party:
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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46

Sonntag, 15. Dezember 2013, 13:09

Oh mein Gott, wie kann man QOS nur mit Ein Mann sieht rot und Konsorten vergleichen??? Hast du den Film überhaupt gesehen? Und wenn ja, was hattest du da intus? Sorry für den Tonfall, ich klink mich da jetzt aus. :bamm:
Nein, Spree - klink Dich nicht aus. Ich bin zwar nicht berufen, über QoS viel zu sagen: Ich hatte einfach weder Zeit noch Lust, den Film oft zu sehen. Nach SF wollte ich nochmal (nach dem Motto: Nachschlag, Nachschlag, bitte!), aber entdeckt habe ich ihn noch nicht. Gerade deshalb ist ein begeisterter Fan wie Du doch so wichtig. Was ist Deiner Meinung nach denn das große Geheimnis des Films? Hilf mir auf die Sprünge! Ich verspreche, mir QoS unter Deinen Gesichtspunkten nochmal anzusehen - und ich bin sicher, kananga wird das auch noch tun, denn er hat eine große geistige Weite (und das bezieht sich nicht auf Alkohol.)
God save the Queen!

Spree

Bondforumswissenschaftlicher Forscher & Mitglied der QOS-Splittergruppe

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47

Sonntag, 15. Dezember 2013, 15:02

Entschuldigt meine emotionale Reaktion, bei aller nachvollziehbaren Kritik an QOS empfinde ich, dass die im Film enthaltenen Aussagen zum Thema Rache dort bisher zwar nicht wirklich verstanden, aber trotzdem mit Hilfe unzutreffender Vergleiche kritisiert werden.
Ich habe im TLD-Thread unpassenderweise gepostet, warum LTK und QOS zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind. Daher kopiere ich - erneut frech und gewohnt schreibfaul - meinen Post von eben auch noch hier rüber, weil ich so nett danach gefragt wurde. Ich hoffe, er ist verständlich. Jedenfalls hat mir der differenziertere Umgang mit dem Thema Rache (Bond und Camile als Gegenpole) erst die Augen bzgl. der Qualität von QOS geöffnet.
Also hier nochmal:

Zitat

Aber es ist doch gerade die Kernaussage von QOS! "Den Toten ist Rache egal." Auch wenn M ihm nicht traut und denkt, Bond wäre nur auf Rache aus, so weiß Bond doch stets, dass Rache ihn nicht zufriedener machen wird. Er lässt Yussef und Greene ja auch am Leben und das unterscheidet Bond eben von Camille, die nur von Rache getrieben ist. Im Flugzeug fragt sie Bond, warum er hinter Greene her ist (ich glaube das Gespräch geht in etwa B: "Er hat einer guten Freundin etwas angetan" - C: [...] "Ihrer Mutter?" - B: "Hätte sie wohl gerne"). Ich als Zuschauer dachte zuerst, er erzählt ihr von Vesper, aber hier stellt sich heraus, dass es um den Mordversuch an M geht.

Und auch wenn ich LTK für den weit besseren weil konsequenteren der beiden Daltons halte, so ist das aber auch mein großer Kritikpunkt am Film: hier wird Rache über die Figur Bond glorifiziert und Bond führt erst nach Sanchez' Tod sein Leben wie gehabt beim MI6 weiter und Felix geht's auch bald wieder gut. Herrlich! :kotz:

QOS und LTK sind in ihren Aussagen zum Thema Rache also doch komplett konträr! Wie kann man das nicht sehen bzw. die beiden immer wieder in einen Topf werfen?! (Und das bezieht sich nicht nur auf kananga!) QOS muss einem nicht gefallen, Kritikpunkte gibt es am Film genug, man kann ihn lieben, aber auch hassen. Aber verstehen sollte man ihn schon, bevor man ihn abkanzelt. Just my 2 cents.

I never left!

Andy007

Agent

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48

Montag, 16. Dezember 2013, 21:12

Dass QOS heute an einem einfachen Montagabend von der ARD gezeigt wird, wird dem Film aber auch nicht gerecht.

Da haben die alten Filme ja bessere Sendezeiten wie Samstagabends.

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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49

Dienstag, 17. Dezember 2013, 13:55

Entschuldigt meine emotionale Reaktion, bei aller nachvollziehbaren Kritik an QOS empfinde ich, dass die im Film enthaltenen Aussagen zum Thema Rache dort bisher zwar nicht wirklich verstanden, aber trotzdem mit Hilfe unzutreffender Vergleiche kritisiert werden.



Wenn wir aber einen Bondfilm haben, den so viele scheinbar nicht "verstehen", dann hat irgendjemand bei EON seine Hausaufgaben nicht richtig gemacht.
Ich tu mir aus 2 Gründen aber etwas schwer mit dem "Verständnis"-Begriff in diesem Zusammenhang.

  • Meiner Meinung nach sollte ein Bondfilm nicht zu kompliziert sein. Ich beziehe mich jetzt weniger auf die Handlung, die ja oftmals konfus ist (s. TLD oder OP), sondern eher auf die emotionale Ebene Bonds und die Motive der handelnden Personen. Ein Bondfilm ist pure Unterhaltung auf höchstem Niveau, ein Augenschmaus und eine Achterbahnfahrt in einer Parallelwelt. Aber es ist kein Kunstfilm in der Tradition des Film Noire oder des Arthouse. Dann ist es kein Bond mehr. Zumindest für mich nicht.

  • "Verständnis" ist in einem gewissen Rahmen absolut individuell. Man sieht es ja alleine an den konträren Beiträgen von Don-Corleone und Maibaum, die das Rache-Thema in LTK und das in QOS komplett anders gewichten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht möglich, allen, die es anders sehen, zu unterstellen, sie würden es nicht verstehen.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Zardoz

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Dienstag, 17. Dezember 2013, 14:04

Nun denn - dieses Geschmacks-Erlebnis dürfte ich demzufolge noch vor mir haben. Spätestens im Rahmen des James -Bond-Marathons im nächsten Jahr.


Zu welchem du dich erst einmal offiziell anmelden musst, Freundchen! :D
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Dienstag, 17. Dezember 2013, 15:25

Zardoz, "Freundchen", :D
ich denke, die Anmeldung ist bereits erfolgt am Donnerstag, 12.09.13, 5:59 Uhr:
(...) Ich bin dabei!
Aber ich danke Dir für Deine Besorgnis.
God save the Queen!

Zardoz

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Dienstag, 17. Dezember 2013, 17:35

@Mr. Fogg: Nun, dann will ich mal nicht so sein und halte dir einen Platz auf der Couch frei - das wird bestimmt ein gelungener Marathon. :)
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

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53

Dienstag, 17. Dezember 2013, 18:08


@Mr. Fogg: Nun, dann will ich mal nicht so sein und halte dir einen Platz auf der Couch frei - das wird bestimmt ein gelungener Marathon. :)
@Zardoz: Wovon ich überzeugt bin - diese sportliche Herausforderung verbindet Vergnügen mit Durchhaltevermögen (womit wir wieder bei QoS sind, denn Ausdauer werde ich dabei brauchen! :D )
God save the Queen!

Zardoz

MI6 Staff

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Dienstag, 17. Dezember 2013, 18:14

Ja, das geht mir bei QOS ebenso.
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  • »Mr. Fogg« ist männlich

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Dienstag, 17. Dezember 2013, 19:43

Wie sagte es Albert Finney in Mord im Orient-Express so treffend: "Leiden wir gemeinsam!"
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kananga

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Donnerstag, 19. Dezember 2013, 09:38

Meiner Meinung nach sollte ein Bondfilm nicht zu kompliziert sein. Ich beziehe mich jetzt weniger auf die Handlung, die ja oftmals konfus ist (s. TLD oder OP), sondern eher auf die emotionale Ebene Bonds und die Motive der handelnden Personen. Ein Bondfilm ist pure Unterhaltung auf höchstem Niveau, ein Augenschmaus und eine Achterbahnfahrt in einer Parallelwelt. Aber es ist kein Kunstfilm in der Tradition des Film Noire oder des Arthouse. Dann ist es kein Bond mehr. Zumindest für mich nicht.
Meiner Meinung nach sollte ein Bondfilm nicht zu kompliziert sein. Ich beziehe mich jetzt weniger auf die Handlung, die ja oftmals konfus ist (s. TLD oder OP), sondern eher auf die emotionale Ebene Bonds und die Motive der handelnden Personen. Ein Bondfilm ist pure Unterhaltung auf höchstem Niveau, ein Augenschmaus und eine Achterbahnfahrt in einer Parallelwelt. Aber es ist kein Kunstfilm in der Tradition des Film Noire oder des Arthouse. Dann ist es kein Bond mehr. Zumindest für mich nicht.

dem ist nichts hinzuzufügen, Mr. Kronsteen. Wenn mir trotz w Klarstellungen einfach wieder und wieder vorgeworfen wird, ich hätte behauptet, dass QOS "Ein Mann sieht rot" oder "Rambo" kopiert hätte, dann bitte ich aber die geschätzten Herrschaften doch, genauer zu lesen. Dann hätte man sich vielleicht gewisse rüde Beleidigungen und Entgleisungen gegenüber meiner Person ersparen können;). Ich habe behauptet, dass die Rachethematik etwas unbritisches unbondiges Uramerikanisches (im Wilden Westen fehlte das Gewaltmonopol des Staates) ist und durch solche Filme wie die oben genannten besetzt und geprägt wurde. Ich habe NIE irgendetwas in die Richtung gesagt, QOS sei eine Kopie dieser beiden Filme, das ist auch LTK nicht. Aber nicht nur ich sah eine gewisse thematische Überschneidung zwischen LTK und QOS, und das nicht nur wegen des Rachethemas. Und nicht nur ich habe im Fall dieser beiden Filme massive Vergleiche mit amerikanischen Actionfilmen angestellt, im Falle QOS wurde auf The Bourne Identity und Mission Impossible sowie auf Vin Diesel-Produktionen hingewiesen.
Bevor jemand auf mich einprügelt, diese Vergleiche kommen nicht von mir osndern von Leuten die diese Filme viel besser kennen als ich.

Noch etwas: ich selbst bin eingefleischter Bondianer seit nunmehr fast 20 Jahren und habe mich nicht nur mit den Filmen, sondern auch sehr intensiv mit Leben und Werk Ian Flemings auseinandergesetzt. Ich selbst war, genauso wie mein Vater (ein Bondfan seit OHMSS) extrem entsetzt über QOS und wir überlegten ernsthaft, das Kino zu verlassen. Und so ging es wirklich EXTREM vielen Bond-Fans und Kennern gleichsam der ersten bzw. zweiten oder dritten Stunde. Trotzdem ist das für mich kein Grund für wüste persönliche Attacken auf irgendwen, dem dieser Film eben gefällt. Aber ich finde, man sollte auch diese emotionale Perspektive verstehen und respektieren. lg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kananga« (19. Dezember 2013, 11:11)


Spree

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Montag, 23. Dezember 2013, 22:55

Kritik nach Double Feature

So, heute vor Weihnachten hab ich mir endlich mal (wieder oder zum ersten Mal sogar erst? ich weiß es nicht) CR und QOS im Doppelpack beschert und ich bin tatsächlich bei jedem weiteren Sehen mehr begeistert von QOS. Der dürfte mittlerweile ca. bis auf Rang 3 vorgerückt sein. Amalric als Schurke gewinnt auch immer mehr, speziell beim Endkampf.
Sogar über Elvis konnte ich heute schmunzeln und noch nicht mal der Titelsong hat mich gestört. Zur Titelsequenz (auch die gefällt mir immer besser) und zum Tempo des Films passt er sogar sehr gut, deutlich besser als das zu lahme, wenngleich auch melodischere "No good about goodbye".

Kleine Minuspunkte:
- Die Flugzeugjagd langweilt mich noch genauso wie beim ersten Sehen.
- Fields' Rolle halte ich für etwas überflüssig, speziell der Ablenkungssex hinterlässt bei mir immer noch einen faden Beigeschmack, weil es gar nicht zu Bonds Gemütszustand passt. Vielleicht hat er sich aber Mathis' Worte vom Flug vorher über das Vergessen zu Herzen genommen, nur dann würde es reinpassen.
- Kann mir bitte ein Mensch erklären wie der Ankertrick bei der Bootsjagd funktioniert???

Ansonsten Chapeau, M. Forster! 9/10 Punkten!

I never left!

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Montag, 23. Dezember 2013, 23:38

- Kann mir bitte ein Mensch erklären wie der Ankertrick bei der Bootsjagd funktioniert???
Ich nehme an, dass die rasante Schnitttechnik hier ein Opfer gekostet hat: Ich vermute, dass das Tau des Ankers sich nach dem Einhaken in das gegnerische Boot in dessen Schiffsschraube verwickelt hat und da diese noch auf vollen Touren lief, es aufgewickelt wurde und dann das Boot über Bonds hinweg katapultierte. Aber das ist nur eine Annahme, man sieht es nicht.
God save the Queen!

Maibaum

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59

Dienstag, 24. Dezember 2013, 10:48

Nein, der Anker zerstört die Hülle, der dann austretenden Luftdruck läßt das Boot abheben. Oder so ähnlich.

Spree

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Dienstag, 24. Dezember 2013, 12:51

Hab ich jetzt auch gelesen, ergibt aber für mich nicht wirklich Sinn, gerade auch, weil sich das Seil anscheinend von selbst spannt. :ka:

I never left!

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