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Count Villain

Schurkengraf

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41

Donnerstag, 1. August 2013, 15:03

@ Hubert:
Es wäre schöner, wenn du jeweils nur einen Beitrag machen würdest, auch wenn du mehrfach zitierst. Man darf nämlich nämlich auch mehere Zitate in demselben Beitrag haben. ;)
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

Don-Corleone

009 - Killed in East Berlin - Dressed as a clown with a fake Faberge egg in my hand

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42

Donnerstag, 1. August 2013, 15:12

Ich beziehe das auch auf die "Leistungen" im Film und nicht anhand der Filme die er gedreht hat, wenn das Maßstab ist dann kann Daniel Craig mit Tomb Raider auch nicht gerade punkten :D Es ist ansichtsache, wen man als besseren Schauspieler empfindet, ich sehe aber bei Dalton keinen "Vorsprung" im Vergleich zu Craig. Und ich halte Daniel Craig für sehr talentiert , spreche aber Dalton mit Sicherheit nicht sein Schauspieltalent ab, das er zweifelos besitzt. Vorallem im Original klingt er klasse, da seine Stimme sehr imposant ist.
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

Hubert Bonisseur

Il est auto-suffisante ...

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43

Donnerstag, 1. August 2013, 16:11

@ Hubert:
Es wäre schöner, wenn du jeweils nur einen Beitrag machen würdest, auch wenn du mehrfach zitierst. Man darf nämlich nämlich auch mehere Zitate in demselben Beitrag haben. ;)
Mea maxima culpa ... ich werde lernen. Und mich bessern ...
The question still stands Mr. Bond...did you touch her? ...

Scarpine

Verschlagener Korse

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44

Freitag, 13. September 2013, 11:24

James Bond Rewatched

# 20: Stirb an einem anderen Tag (2002)

OT: Die Another Day; GB 2002; 133 Min.; R: Lee Tamahori; D: Pierce Brosnan, Halle Berry, Toby Stephens, Rosamund Pike, Rick Yune, Will Yun Lee, Colin Salmon, Judi Dench, Samantha Bond, John Cleese

Nach dem eher mittelprächtigen Ergebnis des letzten Films, nahmen sich die Produzenten eine kleine Verschnaufpause. Das Konzept sollte überdacht werden. "The World is not Enough" hatte nicht die Klasse erreicht, die EON gerne gesehen hätte. Aus diesem Grund sah man davon ab Michael Apted, der an einem weiteren Film Interesse zeigte, erneut zu verpflichten. Stattdessen gab man Neal Purvis und Robert Wade den Auftrag ein Drehbuch zu schreiben, das zum einen düstere Töne einbinden und zum anderen an die futuristischen Gilbert-Streifen anknüpfen sollte. Dass "Die Another Day" – wie der Film schlussendlich heißen sollte – deren Standard aber keinesfalls erreichen sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen.

In der Besetzung präsentiert sich der Jubiläumsfilm hochkarätig. Der Hauptdarsteller agiert smart und stilvoll. Insgesamt absolviert Pierce Brosnan hier seinen besten Auftritt. An seiner Seite sehen wir Halle Berry, die zwar eine gute Schauspielerin ist, deren Heroine Jinx aber leider völlig überzogen und nervtötend daherkommt. Den Typus der schlagfertigen Agentin hat man in der Reihe schon besser und vor allem wesentlich facettenreicher gesehen. Rosamund Pike macht als zweites Bondgirl eine ordentliche Figur, wobei es ihr allerdings zum Nachteil gerät, dass ihr Part sichtlich konstruiert und durchschaubar ist. In Toby Stephens sollte man eigentlich einen superben Antagonisten finden, doch weit gefehlt. Sein überzogener Gustav Graves besticht zwar durch seine Schmierigkeit, wird aber von Drehbuch und Regie leider zu einem fast lächerlichen Abziehbild degradiert. Dagegen kann Will Yun Lee als brutal-psychopathischer Colonel Moon punkten und Rick Yune gibt als verunstalteter Helfershelfer Zao einen der einprägsamsten Lakaien seit langem ab. In Nebenrollen gefallen Kenneth Tsang und Emilio Echevarria, während sich Michael Madsen nur in gelangweilter Coolness ergeht. Der Mi6-Stab um Judi Dench, Samantha Bond und Colin Salmon agiert routiniert, während John Cleese in seiner neuen Rolle nicht wirklich aufgehen kann.

Der Neuseeländer Lee Tamahori kann mit seiner Inszenierung leider keinen Punktreffer landen. Er geht mit dem bondschen Sujet viel zu beliebig, oberflächlich und comichaft um. Es fehlen die großen A-ha-Momente und Passagen von wirklich knisternder Spannung bzw. darstellerischer Überraschung. Auch die hippen Zeitlupen-Effekte und Bewegungsabläufe hinterlassen einen sehr gewollten und zeitgebundenen Eindruck. Dasselbe gilt für die visuellen Effekte, die nur teilweise überzeugen können und rasch gealtert sind. Völlig missglückt Tamahori der Streifen zwar nicht, weil die Action-Einlagen souverän zelebriert werden, aber es zeigt sich doch überdeutlich, dass der Spielleiter den Film als Ganzes nicht in den Griff bekommen hat. Über die Drehvorlage von Neal Purvis und Robert Wade lässt sich wenig Gutes sagen. Insgesamt handelt es sich um eines der schwächsten Skripts der Franchise-Geschichte. Der Plot ist überladen von Handlungselementen und Einfällen, die nur schwer ein harmonisches Ganzes bilden können und daher größtenteils fragmentarisch im Raum stehen. Die Dialoge präsentieren sich über weite Strecken banal und stillos. Ob die Involvierung des Korea-Konflikts sinnvoll ist oder nicht, mag dahingestellt sein. Fakt ist, dass er für die Handlung eigentlich nicht benötigt wird. Graves könnte mit seinem Superlaser auch gleich die ganze Welt erpressen. Das Kernproblem des Drehbuchs stellen jedoch die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander dar. Es wäre sinnvoller gewesen die Figuren Moon und Graves eigenständig aufzubauen, anstatt sie zu vermischen. Dass sich der große Mann im Hintergrund als Moon entpuppt ist ebenso unglaubwürdig wie enttäuschend. Moon und Graves hätten als Verbündete besser funktioniert. So wäre es Graves gewesen, der Moon – in der Rhetorik seines Vaters – verdorben hätte. Zao hätte sich dann Graves angeschlossen, um seinen Boss Moon zu rächen. Auch bei Miranda Frost hakt es gewaltig. Sie ist nicht weniger als persönliche Referentin eines Milliardärs, Meisterfechterin, Olympiasiegerin und Mi6-Agentin. Weniger wäre hier wohl mehr gewesen, zumal ihr Verrat kaum überraschen kann. Die Probleme mit Jinx wurden bereits thematisiert, wobei hier besonders schwer wiegt, dass man kaum Sympathie für sie aufbringen kann. Etwas, das in meinen Augen für ein Hauptbondgirl unerlässlich ist.

David Arnolds Soundtrack bietet ein paar gelungene Arrangements, gerät jedoch nicht zum ganzen großen Wurf. Über Madonnas Titelsong kann man viel streiten, wobei unbestreitbar ist, dass er hervorragend zum Vorspann und zum Film als solchem passt und eine stimmige Dynamik entwickeln kann. Die Titelsequenz aus Daniel Kleinmans Werkstatt ist abermals hervorragend ausgefallen und beschert dem Zuschauer eine optische Attraktion nach der anderen. Über Peter Lamonts vorletztes Production Design kann man kaum klagen. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorgänger. Insbesondere der Eispalast ist eine wahre Augenweide, ebenso wie Graves` daneben beheimatetes Hauptquartier. Die Schauplätze zeigen sich mit England, Spanien, Island und Südkorea zwar abwechslungsreich, allerdings fällt die Vielzahl an Studioaufnahmen doch etwas überdeutlich ins Auge. Die Cinematographie von David Tattersall muss man dagegen fast uneingeschränkt loben. Er findet die richtige Kombination aus kraftvollen und nüchternen Farbtönen und beweist auch in den Action-Szenen eine große Vielseitigkeit.

Gesamtwirkung: Ein unterdurschnittlicher Beitrag zur Reihe, der zwar merklich bemüht ist an die großen Over-the-Top-Filme der siebziger Jahre anzuschließen, deren Qualität und Klasse aber zu kaum einem Zeitpunkt erreicht. Dem Skript fehlt es an Struktur, Substanz und Stil, während die Regie abseits der Action-Höhepunkte nur ihre Einfallslosigkeit zur Schau trägt. Das Ensemble dagegen ist bemüht, während sich Titeldesign, Production Design, Cinematographie und Score auf einem guten Niveau bewegen. Das allein reicht jedoch nicht, um das Ruder herumzureißen. Unterm Strich geriet "Die Another Day" zu einem der schwächsten und verschenktesten Bondabenteuer.

Meine Wertung: 2,5 von 5 Punkten
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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45

Freitag, 13. September 2013, 14:44

Großartige Zusammenfassung, Scarpine! Kann ich weitgehend genau so unterschreiben. :thumbup:

Dennoch komme ich zu einem noch negativeren Urteil, was ich in ausführlicheren Reznesionen ja auch schon des öfteren zum Ausdruck gebracht habe.

Daher ergänze ich mal nur noch meine Punkte zu Scarpines Feedback:
Gerade die künstliche Studio-Optik und auch das gewollte, aber nicht gekonnte, Möchtegern-Kultige durch die Reminiszenzen an die früheren Filme, wirken zu aufgesetzt.
Das ganze endet dann in einem heillosen Tohuwabohu von schlechten Effekten und wirren Handlungen.

Wenn ich es mir richtig überlege, dann vereinigt DAD die schwächsten Bond-Momente der 50-jährigen Bond-Historie innerhalb weniger Minuten:
  • Jinx' Sprung von Los Organos
  • Bond hängt in seiner "Nussschale" am Eisberg
  • Bonds Surfszene auf Island
  • Die Auslösung von Ikarus durch Graves


Die teilweise gelobte erste Hälfte würde ich grade noch unter "geht so" im Stile der anderen Brosnan-Filme einordnen, aber bei weitem nicht weiter oben.
Aber ab Island wirds grausam und unwürdig. Zum bisher einzigen Male gabs ein gewisses Fremdschämen für das Franchise.
DAD ist für mich mit großem Abstand der schwächste Bondfilm. Ich hoffe, dass ich nie wieder so weit sein werde, zu glauben, er könnte mir nach einem erneuten Anschauen besser gefallen.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Scarpine

Verschlagener Korse

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46

Freitag, 13. September 2013, 19:25

@ Kronsteen

Ja, wir sehen viele Punkte ziemlich ähnlich. Ich möchte allerdings noch ergänzen, dass ich (was in meinem Review nicht so sehr rauskam) die erste Hälfte eigentlich sehr mag. Die Pretitlesequenz gefällt mir wirklich sehr gut. Sie ist die temporeichste und bombastischste der Brosnan-Ära und macht einfach jede Menge Spaß. Auch die folgenden Passagen sind wirklich sehr kurzweilig und würdig umgesetzt: Bonds Folterung, der Gefangenen-Austausch, Bonds Flucht vor den eigenen Leuten und seine Zusammenarbeit mit Raoul. Richtig ärgerlich wird es für mich erst auf Los Organos, wo Jinx auftaucht und die Beiden wirklich teils sinnentleerte bis peinliche Dialoge darbieten. Und ja, Jinx` Sprung ist wirklich nicht sonderlich toll animiert. Auch hier nagt bereits der Zahn der Zeit an Brosnans letztem Film. Ab Island wird es aber dann teils wirklich schlecht, wobei auch hier einige Szenen, etwa das Treffen zwischen Graves und Zao oder Bonds entlarvende Kronfrontation mit Graves/Moon noch einen souveränen Eindruck machen. Aber der Film als Ganzes macht halt keinen homogenen Eindruck, sondern wirkt wie ein Sammelsurium an Action-Versatzstücken, Einfällen und Hommagen.
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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47

Samstag, 14. September 2013, 17:55

Ich möchte allerdings noch ergänzen, dass ich (was in meinem Review nicht so sehr rauskam) die erste Hälfte eigentlich sehr mag. Die Pretitlesequenz gefällt mir wirklich sehr gut. Sie ist die temporeichste und bombastischste der Brosnan-Ära und macht einfach jede Menge Spaß. Auch die folgenden Passagen sind wirklich sehr kurzweilig und würdig umgesetzt: Bonds Folterung, der Gefangenen-Austausch, Bonds Flucht vor den eigenen Leuten und seine Zusammenarbeit mit Raoul.


Mir gefällt die farbliche Umsetzung der PTS nicht. Von der Action her OK und auch Bond als Van Bierk macht eine solide Figur, aber diese Farblosigkeit, die die Tristesse in Nordkorea untermalen soll, sagt mir einfach nicht zu.

Bonds Folterung und der Gefangenenumtausch sind OK, wobei mich eben irgendwie immer stört, dass Zao die Diamanten nach wie vor im Gesicht trägt. Das erschließt sich mir nicht.

Bei der Flucht vor den eigenen Leuten geht mir das mit dem Herunterfahren der Herzfrequenz zu einfach.
Seinerzeit (anno 2002) hatte ich auch noch Probleme mit dem bärtigen Bond, was ich heute nicht mehr ganz so schlimm finde (im Craig'schen Zeitalter sind solche "Normalitäten" ja auch nicht mehr wegzudenken - das wäre bei Moore noch undenkbar gewesen).

Raoul ist das Higghlight des Films!

Also wie gesagt: Hälfte 1 ist OK und reiht sich bei den anderen Brosnan-Bonds ein, aber Hälfte 2 ist aus meiner Sicht der Totalausfall.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

48

Sonntag, 15. September 2013, 00:02

...dass Zao die Diamanten nach wie vor im Gesicht trägt.

Zu der Zeit sollten die Bösen etwas "anders" aussehen...

Obwohl mit Glatze und dem komischen Taint schaut er aus wie ein Blobfisch mit Diamanten in der Fresse. :haha:


  • »Mr. Fogg« ist männlich

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49

Sonntag, 15. September 2013, 06:13

Zum bisher einzigen Male gabe ein gewisses Fremdschämen für das Franchise.
DAD ist für mich mit großem Abstand der schwächste Bondfilm. Ich hoffe, dass ich nie wieder so weit sein werde, zu glauben, er könnte mir nach einem erneuten Anschauen besser gefallen.
Ich hätte es nicht treffender formulieren können. Es gab - ich glaube, Anfang 2008 - eine kurze aber heftige Pierce-Brosnan-Begeisterungs-Phase bei mir. In dem Zuge habe ich diesen Film tatsächlich ein zweites(!) Mal gesehen. Dann (nicht deswegen) wurde ich Vater von Zwillingen und meine Freizeit musste besser verwaltet werden, da sie knapper wurde. Eine dritte Sichtung dieses Machwerks schloss sich daher aus und wird vermutlich warten müssen, bis ( in vielleicht 20 Jahren) unser letztes Kind das Haus verlassen hat, ich pensioniert bin, wirklich nichts besseres zu tun habe, etc.
DAD war das erste Mal, dass ich sagte (ich habe es dann nicht umgesetzt), dies war der letzte Bond, für den ich ins Kino gegangen bin.
Ich habe den Film glücklicherweise fast völlig vergessen, deshalb bedaure ich, hier nichts Sachliches beitragen zu können.

Ich bitte um Entschuldigung: Wenn der Bond-Marathon am 1. Januar beginnt, werde ich mir die Zeit doch wohl nehmen. Ich hoffe, ich kann einen meiner Freunde überreden, der dieses "Vergnügen" dann mit mir teilt! Vielleicht durch Bestechung mit einer Flasche Scotch - die könnte auch, wenn ich es mir recht überlege, beim "Genuss" des Filmes durchaus hilfreich sein. Wenn der Schädel dann am nächsten Tag brummt, weiß ich, es lag nicht am Whisky!
God save the Queen!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mr. Fogg« (15. September 2013, 06:32)


Zardoz

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Sonntag, 15. September 2013, 11:11

Vielleicht durch Bestechung mit einer Flasche Scotch - die könnte auch, wenn ich es mir recht überlege, beim "Genuss" des Filmes durchaus hilfreich sein.
Das würde dann aber die Benotung arg beeinflussen, alter Knabe. :D
"Fuck you, I'm going to Hollywood!"

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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Sonntag, 15. September 2013, 11:29

Vielleicht durch Bestechung mit einer Flasche Scotch - die könnte auch, wenn ich es mir recht überlege, beim "Genuss" des Filmes durchaus hilfreich sein.
Das würde dann aber die Benotung arg beeinflussen, alter Knabe. :D
Das hoffe ich !!! Im Interesse des Films - und in meinem!
God save the Queen!

Django

Der Andere

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Montag, 16. September 2013, 08:15

Ich hoffe, dass ich nie wieder so weit sein werde, zu glauben, er könnte mir nach einem erneuten Anschauen besser gefallen.

Ja, leider wird er nicht besser. Habe mir DAD über die letzten Tage verteilt im Rahmen meines "007-DVD-Box-Durchschauprojekts" auch mal wieder reingezogen (musste halt auch sein) und es war dasselbe wie vor 8 Jahren oder so, als ich das Teil das letzte Mal sah (bin dem FIlm seither erfolgreich ausm Weg gegangen). Einfach lächerlich, obwohl ich diesmal zumindest einige wenige Szenen erkennen konnte, die wenigstens vom Ansatz her einigermassen nett gemacht sind (aber trotzdem nicht in Erinnerung blieben). Gestern war nach dem Ende von DAD gleich CR an der Reihe - was für 'ne Wohltat :). Kaum zu glauben, dass es sich dabei um zwei aufeinanderfolgende Filme der selben Reihe handelt.

Spree

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Samstag, 21. Juni 2014, 05:33

Jo, DAD war an der Reihe und während er auf engl. das letzte Mal halbwegs ertäglich war, ist er auf deutsch schon fast eine Zumutung.
Die Dialoge sind die peinlichsten Pubertierenden-Sprüche, die einem im Red-Bull-Rausch einfallen, und Jinx ist das einzige Element, das innerhalb des Bondmarathons nur 1 von 10 Punkten von mir erhält (und den nur für die Optik).
Kleine Lichtblicke bieten nur Q/R, Raoul, Moon Sr. und die PTS mit den sehr guten Titeln.
Größte Ärgernisse sind neben Jinx auch Miranda (schrecklich steif und gekünstelt, bes. übel, als sie Bond zur Tarnung küssen muss), der Boris-Clon Vlad, der too-cool-to-care Amerikaner Falco und die inflationären Zeitlupen.
So schnell tu ich mir den Film nicht mehr an, obwohl er wahrscheinlich nicht mal ganz die rote Laterne haben wird (die erwähnten Lichtblicke halten ihn knapp vor DN, YOLT & NSNA).

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Kronsteen

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Freitag, 27. Juni 2014, 13:15

Im Großen und Ganzen stimme ich Doir zu (bis natürlich auf die Bewertung über YOLT). ;)

Aber hier bin ich deutlich anderer Meinung:

Miranda (schrecklich steif und gekünstelt, bes. übel, als sie Bond zur Tarnung küssen muss)


Miranda ist scharf und neben RAOUL für mich DER Lichtblick in dieser Gurke des Bonduniversums.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Spree

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Freitag, 27. Juni 2014, 15:16

Miranda ist scharf


Das stelle ich gar nicht in Abrede, aber als Schauspielerin ist sie - zumindest hier - ne Wurst! :pinch:

I never left!

ollistone

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Freitag, 27. Juni 2014, 15:29

Miranda ist scharf


Mal abgesehen von ihrer pelzigen Stirn... :rolleyes:

Mein Fall ist sie nicht, ist mir irgendwie zu bieder.
Als ich zur Schule ging, fragten sie mich, was ich werden will, wenn ich erwachsen bin. Ich schrieb: "Glücklich." Sie sagten mir, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden. Ich sagte ihnen, sie hätten das Leben nicht verstanden.

John Lennon

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Sonntag, 27. Juli 2014, 15:13

Stirb an einem anderen Tag, ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite das Gute: von den ersten 20 Minuten bishin zu Miranda Frost.
Auf der anderen Seite das Unglaubwürdige, jemand nannte den Film mal "Moonraker der Neuzeit" - was gar nicht mal allzu unwahr ist... :)

Tatsächlich wurde ich in einigerlei Hinsicht fast so etwas wie ein Fan des Films. Ob sich heute einige Anhänger finden, weiß ich zwar nicht, aber zumindest die Kasse des Kinos vermochte bei DAD zu klingeln, was jedoch nicht zuletzt dem 40-jährigen Jubiläum zu verdanken ist. Gehen wir James Bond 007 ´02 doch mal rasch durch?!

Da wären wie so oft die atemberaubenden Schauplätze, interessant sogar die künstlichen. In der Tat finde ich z.B. diesen "Eispalast" faszinierend.
Was mir an dem Film ebenfalls gefiel, ist die Tatsache, dass die eine oder andere Hommage an klassiche Bondfilme eingebunden wurde, was ebenfalls mit dem großen Jubiläum in Zusammenhang steht, welchem auch das Spiel "Nightfire" gewidmet wurde (inklusive dem außerordentlich albernen Aston V12 in der Farbe "transparent"). Der Aston Martin ohne Farbe wurde auch in "Alles oder Nichts" erneut aufgegriffen. Unrealistisch, aber als Kind fand ich es atemberaubend...

Die Rolle von Halle Berry ist sehr exotisch angehaucht und sie wird als eine "Power-Persönlichkeit" dargestellt, da sie zahlreiche verschiedene Dinge beherrscht...
Dennoch wirkt auch ihre Darbietung gewissermaßen unecht, was aber auch an der aufgesetzen Szene des Kennenlernens von Jinx und Bond liegen dürfte.
Nichtsdestotrotz macht Miss Berry in dem Film im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Figur und ist 007 zeitweise sogar sehr behilflich.
Wen ich als etwas abstrakt empfinde, braucht wohl nicht zum Geheimnis zu werden: DEN Villain. Ein nie schlafender Fechtmeister mit einer Ausstrahlung, die als eine Kombination aus Arroganz und Eigenartigkeit zu bezeichnen ist. Nun ja, originell insofern, als dass man ihn von weiteren Villains unterscheiden kann und er somit unaustauschbar ist. Wenn man den Film noch nicht kennt, überrascht es einen am Ende sogar, dass Miss Miranda mit ihm zu kooperieren vermag.

Zudem handelt es sich um den letzten Beitrag zur 007-Reihe, welcher nicht nur auf DVD erhältlich ist, sondern 2003 auf VHS erschien. Falls dies jemanden interessiert, sei gesagt, dass man den Videofilm noch heute nahezu geschenkt NEU erwerben kann und sogar mit einigermaßen akzeptabler Bildqualität.


Letzten Endes bleibt Die Another Day einer der am "unehesten" als realistisch zu bezeichnenden Bonds, jedoch hat der Film irgendwo doch einen gewissen Charme.
Er ist einfach konsumierbar und kann in seiner Kurzweile von dennoch 127 Minuten für atemlose Unterhaltung sorgen, selbst wenn die Autos noch so unsichtbar sind.
Des Weiteren wurde die Figur des James Bond in der Brosnan-Ära m.E. nach nur hier wirklich menschlich dargestellt, da neben dem Superheldengehabe durch dessen Gefangenschaft in Korea das Gefühl beim Zuschauer entsteht, dass Bond eben auch "nur" ein menschliches Wesen darstellt, nicht mehr und auch nicht weniger.
Im Übrigen muss ich sagen, dass ich an dem modernen Titelsong durchaus Gefallen finden kann, da dieser Pop einen Kontrast zu den unschönen Bildern darstellt, welche man während des Films sieht, während der Titel zu hören ist. Die millionenschwere Sängerin Madonna hatte zudem auch einen kleinen Gastauftritt als Fechtkünstlerin, wobei dies niemandem neu sein dürfte. Ein weiterer Aspekt, der vielleicht nicht unerwähnt bleiben sollte, ist der, dass sich Pierce Brosnan in meinen Augen auch nach wie vor im richtigen Alter befand. Obwohl der Film 15 Jahre jünger ist als jener, indem Brosnan ursprünglich erstmals Bond hätte spielen sollen, wirkt er in seinem vierten Einsatz noch nicht zwangsläufig zu betagt. Dass er aber anschließend durch Daniel ersetzt wurde, finde ich jedoch dennoch vollkommen richtig.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld."
Bond '89 - Robert Davi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Daniel Schweikert 1996« (27. Juli 2014, 15:21)


largo

Agent

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Mittwoch, 20. August 2014, 22:14

Ich halte DAD für einen unterschätzten,wenn auch nicht herausragenden Bondfilm;die Anfangssequenz sprüht nur so vor Action und guten Einfällen und Colonel Moon hätte sicher als ein großartiger Villain fungiert,wenn man ihn den ganzen Film beibehalten hätte.Der Titelsong ist für mich der beste der ganzen Reihe(Anmerkung:Warum stören sich eigentlich so viele an dem?),aber dann folgt bis auf den "Ausreißer" in der Klinik von Dr.-Alvarez gähnende Langeweile.Ab Island beginnt dann das überkandidelte besonders die peinliche Surfszene fällt hier negativ auf.Das Finale hingegen ist zwar völlig überzogen,aber doch recht ordentlich inszeniert.
7/10 Punkten

Rico Royale

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Mittwoch, 20. August 2014, 23:11

Ich kann garnicht oft genug die Fahne von DAD schwingen. Ich stimme dir zu und mehr noch, ich empfinde da nicht einmal Langeweile.
Für mich ein würdiger Abschluss, wenn man so will, einer Großartigen Ära, die Platz für etwas ganz anderes schafft. Nr. XX ist die logische Steigerung von 1-19 und insbesondere von 17-19. DEr Film hat einen sehr Bond-typischen Aufbau und setzt in jeder Hinsicht noch einen drauf. Die GB ist extremer als zuvor, der Aston kann mehr als seine Vorgänger, der Score ist sowohl sehr Bondmäßig als auch sehr inovativ und somit für mich Arnolds beste Arbeit.
Der Song hat nichts von dem Üblichen, aber mir gefällt er sehr gut und wieder deutlich besser als bei den beiden Vorgängern.

Ich kann verstehen wenn man MR, LTK oder QOS oder meinetwegen die ganze CRaig-Ära nicht mag, aber ich werde wohl nie wirklich verstehen wo genau jetzt der Unterschied zu den Moore-Filmen oder geschweige denn zu TND und TWINE ist.

Negativ :
-CGI
-Q
Agent 007030

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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60

Donnerstag, 21. August 2014, 09:03

Ich kann verstehen wenn man MR, LTK oder QOS oder meinetwegen die ganze CRaig-Ära nicht mag, aber ich werde wohl nie wirklich verstehen wo genau jetzt der Unterschied zu den Moore-Filmen oder geschweige denn zu TND und TWINE ist.

Zu den Moore-Filmen ist es ein himmelweiter Unterschied. Da weiß ich kaum, wo ich anfangen soll.
Moores Bonds wirken auf mich authentisch, echt. Sogar der übersteigerte MR besticht durch tolle Schauplätze: Man wähnt sich einfach in Venedig oder Rio. In DAD fühle ich mich die ganze Zeit wie im Filmstudio. Bis es nach Island geht kann DAD mit den anderen Brosnans mithalten. Bin da zwar auch kein Fan, aber es ist schon OK so. Aber ab Island ist es nur noch schlecht. Alles wirkt künstlich und die Tricks sind nicht zeitgemäß. Und richtig störend empfinde ich die Figur der Jinx, die gewollt und nicht gekonnt auf ebenbürtig getrimmt wurde. Die Dialgoge wirken hölzern und die an Matrix angelehnten Schnitte funktionieren in Bondfilmen einfach nicht.
Ich möchte den Film niemandem verderben (ich finde es ja schön, wenn auch DAD seine Fans hat), aber mein Ding ist er gar nicht. Wenn er jetzt nicht im Rahmen des Marathons dran wäre, würde ich DAD vermutlich nie wieder in meinem Leben anschauen.

Negativ :
-CGI
-Q

-Jinx
-Dialoge
-Künstlichkeit (Los Organos, Island)
-Unsichtbares Auto
-Langweilige Figuren (nur Raoul und Miranda haben Potential)
-wenig Innovation (Ikarus erinnert an die Diamantennummer aus DAF)
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