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Feirefiz

The Other Fellow

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161

Freitag, 26. August 2016, 19:01

Auch wenn er kein schauspielerisches Glanzlicht setzt, wird Hedison m. E. immer ein wenig hart beurteilt. Seine offen zur Schau getragene gute Laune in der Schlussszene wiederum ist doch formal wie inhaltlich durchaus erklärlich. Formal ist sie Bestandteil der Schlussharmonie, nachdem Bond Sanchez in die Hölle geschickt und damit die Ordnung wiederhergestellt hat. Im Übrigen war der Schluss von der eigentlichen Handlung bei Bond bis zur Craig-Ära ja meist etwas abgesetzt. Doch auch inhaltlich ist der aufgeräumte Felix verständlich, je nach Wahl (oder auch zugleich): a) durch seine „Erlösung“ durch Bond Rache, b) durch Felix‘ Charakter: Der Mann ist Agent, der ungezählte Tote gesehen hat, und weiß auch nach den schlimmsten Erfahrungen schnell wieder nach außen hin zu funktionieren und Haltung einzunehmen – ebenso wie Bond ja nur selten Einblicke in sein Innenleben zulässt, auch gegenüber Vertrauenspersonen. So unterschiedlich Leiter in all seinen Inkarnationen erscheint – ein wesentlicher Teil dergegenseitigen Wertschätzung Bonds und Leiters beruht stets auf dem Respekt vor der Professionalität des anderen.
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

Martin

Brosnans Last Line of Defense

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162

Freitag, 26. August 2016, 22:26

Zitat

Der Schluß von LTK ist natürlich der gleiche Quark wie in TLD, da hast du recht. Es ist aber mehr oder weniger nur der Schluß und nicht immer wieder Momente im ganzen Film. Im übrigen empfinde ich Hedison sowieso als overactendes Ärgernis in LTK ("Wir sehen uns in der Hölle, Sanchez!").


Wobei man hier zu Hedisons Entlastung auch sagen muss, dass ihm aufgrund einer Panne nie das Drehbuch zugeschickt wurde. Er kam ans Set in dem Glauben, keinen Dialog zu haben. Umso entsetzter war er dann über seinen tragenden Part, bei dem er dann mehr oder weniger improvisieren musste. Bei der Szene mit ihm am Telefon stört mich eigentlich auch weniger sein Spiel, als vielmehr das Gefühl, dass verstörten Bondfans hier wohl noch einmal ein wohlwollender Knochen hingeworfen werden sollte, um sie nicht ganz so verstört aus dem Kino zu entlassen. Ich hätte diese Szene einfach weggelassen. Dass Leiter Bond wegen seines Einsatzes gegen Sanchez dankbar ist, kann man sich ja auch denken. Im Prinzip liegt das auch eher an Glens Regie.

Das mit Kara ist ein Kritikpunkt, den ich ganz gut nachvollziehen kann. Ich denke auch, man hätte Kara vor allem am Anfang ambivalenter anlegen sollen. In der Fleming-Kurzgeschichte ist sie immerhin ein KGB-Killer. Ein bisschen mehr Femme-Fatale-Feeling hätte man hier einbauen können. Ich hätte mir für den Part beispielsweise Nastassja Kinski sehr gut vorstellen können.

Auch die Kritik an den Gegenspielern kann ich verstehen, aber es stört mich jetzt nicht so massiv. TLD ist für mich sogar eher der Beweis, dass ein Bondfilm auch ohne einen klassischen Schurken mit entsprechender Screentime gut funktionieren und unterhaltsam sein kann.

Letztendlich ist es so, dass ich die Mängel im Konzept bei TLD eher tolerieren kann als die bei LTK, die für mich schon auch vorhanden sind. Ich finde beispielsweise die Heroisierung der DEA am Anfang immer etwas seltsam. Beispielsweise die Szene, als die Agenten in Zeitlupe auf Sanchez' Leute zurennen, die fast ängstlich zurückweichen. Das soll cool wirken, aber funktioniert für mich leider nicht so richtig. Ich habe weniger ein Problem mit Szenen, die witzig sein wollen, es aber nicht sind, als mit Szenen, die cool sein sollen, aber es eben auch nicht wirklich sind.

Feirefiz

The Other Fellow

  • »Feirefiz« ist männlich

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163

Samstag, 27. August 2016, 10:43

Wobei man hier zu Hedisons Entlastung auch sagen muss, dass ihm aufgrund einer Panne nie das Drehbuch zugeschickt wurde. Er kam ans Set in dem Glauben, keinen Dialog zu haben. Umso entsetzter war er dann über seinen tragenden Part, bei dem er dann mehr oder weniger improvisieren musste. Bei der Szene mit ihm am Telefon stört mich eigentlich auch weniger sein Spiel, als vielmehr das Gefühl, dass verstörten Bondfans hier wohl noch einmal ein wohlwollender Knochen hingeworfen werden sollte, um sie nicht ganz so verstört aus dem Kino zu entlassen. Ich hätte diese Szene einfach weggelassen. Dass Leiter Bond wegen seines Einsatzes gegen Sanchez dankbar ist, kann man sich ja auch denken. Im Prinzip liegt das auch eher an Glens Regie.

Bonds Mission in diesem Film geschieht gewissermaßen im Namen Leiters, deshalb ist es schon konsequent, dass Leiter in der Schlussidylle kurz zugeschaltet wird, um Bonds Erfolg "offiziell" zu bestätigen, wie auch seit der Moore-Ära bis zu Brosnan auch immer der MI6 bzw. M - ob per Telefon, Videoschalte, Wärmesensor oder persönlich - mit 007 in Kontakt tritt, um ihm zu gratulieren und Zeuge von Bonds Schäferstündchen zu werden. Insofern ganz klassisch, auch wenn man über die Art der Umsetzung streiten kann. Dass man hier nicht mit den Sehgewohnheiten brechen wollte, finde ich nicht verwunderlich, denn auch wenn Bond in LTK privat agiert, bedient sich er sich im Film seiner üblichen Methoden und Vorlieben, was durchgehend betont wird - ob man das nun inkonsequent findet im Vergleich zu den frühen Craigs oder einfach als gelungene Synthese - und ob man das von der Inszenierung immer für geglückt hält -, liegt natürlich wie stets im Auge des Betrachters.
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Scarpine

Verschlagener Korse

  • »Scarpine« ist männlich

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164

Sonntag, 28. August 2016, 12:08

Auch die Kritik an den Gegenspielern kann ich verstehen, aber es stört mich jetzt nicht so massiv. TLD ist für mich sogar eher der Beweis, dass ein Bondfilm auch ohne einen klassischen Schurken mit entsprechender Screentime gut funktionieren und unterhaltsam sein kann.

Da muss ich dir wieder komplett recht geben. Whitaker, Koskov und Necros funktionieren sehr gut als Trio, ähnlich wie Kronsteen, Klebb und Grant in From Russia with Love. So fällt es gar nicht so sehr ins Gewicht, dass kein Überschurke ala Goldfinger vorhanden ist. Ich hoffe ja auch inständig, dass der Film bei der nächsten Sichtung seine alte Magie wieder entfalten kann. Die jüngste Sichtung war wirklich so ernüchternd, dass ich ein wenig geschockt war. Zu alten Razyboard-Zeiten war der Film bei mir immer auf den Plätzen 3-5 zu finden. Natürlich haben die Craig-Bonds da einiges verändert, aber auch gegenüber anderen, älteren Bondfilmen hat The Living Daylights leider an Strahlkraft verloren. So haben sich unter anderem Licence To Kill, On Her Majesty’s Secret Service, The Spy Who Loved Me und You Only Live Twice an ihm vorbeigeschoben. Wie gesagt, setze ich meine Hoffnung nun in die nächste Sichtung.

Letztendlich ist es so, dass ich die Mängel im Konzept bei TLD eher tolerieren kann als die bei LTK, die für mich schon auch vorhanden sind. Ich finde beispielsweise die Heroisierung der DEA am Anfang immer etwas seltsam. Beispielsweise die Szene, als die Agenten in Zeitlupe auf Sanchez' Leute zurennen, die fast ängstlich zurückweichen. Das soll cool wirken, aber funktioniert für mich leider nicht so richtig. Ich habe weniger ein Problem mit Szenen, die witzig sein wollen, es aber nicht sind, als mit Szenen, die cool sein sollen, aber es eben auch nicht wirklich sind.

Wobei das auch immer so ein Kritikpunkt ist, den ich sehr ambivalent bewerten würde. Auslegungssache eben. Das gilt für beide Dalton-Filme. Die Mujaheddin werden ja auch romantisiert, eben weil sie auf Seiten der Guten kämpfen und Kamran Shah Bond bei seiner Mission hilft. Genauso ist die DEA auf der Seite der Guten, weil Felix jetzt eben für diese Behörde arbeitet. Und mit Kilifer wird immerhin angedeutet, dass es schon Korruption in dem Laden gibt. Letztlich gab es im Kino vor 30 Jahren eben auch noch nicht diese aufgeklärtere Weltsicht von heute; in manchen Filmen gibt es sie ja bis heute nicht. Vor Quantum of Solace wurde die CIA bei Bond ja auch nie wirklich kritisch dargestellt und dass obwohl sie Demokraten gestürzt und Diktatoren an die Macht verholfen hat. Kurioserweise käme niemand auf die Idee, diesen Umstand bei den Bondfilmen vor 2008 zu kritisieren. Man merkt der benannten Szene auch an, dass sie aus dem Dunstkreis des Achtziger-Kinos stammt. Das erinnert an die heroische Kraftmeierei eines Stallone oder Schwarzenegger, die seinerzeit mit Gewehr im Anschlag ähnlich durch die Gegend liefen; quasi die Ikonographie des 80er Jahre-Action-Kinos.

Und hier kann ich die Kritik der Amerikanisierung Bonds, die viele bemängeln, auch gut nachvollziehen. Es liegt gar nicht so sehr am Skript oder an den Schauspielern, sondern mehr an den Locations Miami und Mexiko, die optisch keine Abwechslung bieten und in der Tat an Miami Vice und Ähnliches erinnern, und eben an John Glens Regie, die ich im Gesamtkontext der Serie zunehmend kritischer sehe und die hier einfach zu sehr im Zeitgeist verhaftet ist. Insbesondere Dalton hätte ich auch mal einen anderen Regisseur gewünscht. Licence To Kill sollte ja auch ursprünglich in China und Hongkong und somit im ostasiatischen Drogenmilieu spielen (davon sind ja immerhin noch Sanchez` Plan der Vereinigung der Kartelle und Kwang & seine Agenten im Script übriggeblieben), was ja aufgrund von Verhandlungsproblemen nicht zustande kam. Ich denke, in dem Fall wäre dieser Amerikanisierungsaspekt auch nicht so stark zum tragen gekommen.
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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165

Sonntag, 28. August 2016, 17:26

LTK hätte in Asien spielen sollen?! :wtf:

Danke Dir für diese mir mitnichten bekannt seiende (beziehungsweise gewesene) Information, in der Tat hätte mir der Film dann wohl NOCH besser gefallen.
"Loyalität bedeutet mir wesentlich mehr als Geld."
Bond '89 - Robert Davi

Scarpine

Verschlagener Korse

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166

Sonntag, 28. August 2016, 19:08

LTK hätte in Asien spielen sollen?!

Yep. Als das nicht klappte, fasste man die entsprechenden Drehorte (China, Hongkong, Japan) für Daltons dritten Film (1990/1991) ins Auge, der dann ja auch nie realisiert wurde. Irgendwie hatte man mit dem Schauplatz Asien seitdem nie so richtig Glück, weshalb die einzigen asiatischen Handlungsorte der letzten Jahre (Tomorrow Never Dies, Die Another Day & Skyfall) entweder komplett mit Drehortdoubles gelöst wurden oder recht halbherzig umgesetzt wirken. Ein richtig breiter Asien-Bond wie You Only Live Twice oder The Man with the Golden Gun wäre mal wieder schön. :thumbup:
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Django

Der Andere

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Sonntag, 28. August 2016, 19:14

Ja, das ist auch für mich neu...

Noch eine kleine Frage zu TLD, die sich mir neulich gestellt hat: Als Necros als Milchmann getarnt in Bladen's Safe House eindringt, um Ksokov zu kidnappen, wir er selbst zwar beim Eintritt zwar durchsucht, sein "Auto" aber nicht (siehe auch hier). Es wäre also ein Leichtes gewesen, da z.B. versteckt unter dem Milchflaschen Waffen reinzuschmuggeln (und die MI6-Sicherheitsleute haben sich auch völlig versagt). Necros wäre ja irgendwie blöd, wenn er diese Chance nicht genutzt hätte. Also: Regiefehler oder...?

Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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Montag, 29. August 2016, 10:25

Ja, das ist auch für mich neu...

Noch eine kleine Frage zu TLD, die sich mir neulich gestellt hat: Als Necros als Milchmann getarnt in Bladen's Safe House eindringt, um Ksokov zu kidnappen, wir er selbst zwar beim Eintritt zwar durchsucht, sein "Auto" aber nicht (siehe auch hier). Es wäre also ein Leichtes gewesen, da z.B. versteckt unter dem Milchflaschen Waffen reinzuschmuggeln (und die MI6-Sicherheitsleute haben sich auch völlig versagt). Necros wäre ja irgendwie blöd, wenn er diese Chance nicht genutzt hätte. Also: Regiefehler oder...?

Ja, so habe ich es immer interpretiert.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Scarpine

Verschlagener Korse

  • »Scarpine« ist männlich

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Montag, 29. August 2016, 12:12

Ja, das ist auch für mich neu...

IMDB weiß dazu:

The film was originally to be set in China but production difficulties became insurmountable. Scriptwriters Richard Maibaum and Michael G. Wilson wrote two treatments set around drugs in the Golden Triangle with the villain being a Drug Warlord of the region. Ideas for the film included a motor cycle chase along the Great Wall of China and a fight sequence in the recently discovered museum of ancient terracotta statues at Xian. When the Chinese Government made a number restrictive demands such as veto rights over the script, the viability of the location fell through. Also, John Glen felt that Der letzte Kaiser (1987) had removed some of the novelty from filming in China.

Als Necros als Milchmann getarnt in Bladen's Safe House eindringt, um Ksokov zu kidnappen, wir er selbst zwar beim Eintritt zwar durchsucht, sein "Auto" aber nicht (siehe auch hier). Es wäre also ein Leichtes gewesen, da z.B. versteckt unter dem Milchflaschen Waffen reinzuschmuggeln (und die MI6-Sicherheitsleute haben sich auch völlig versagt). Necros wäre ja irgendwie blöd, wenn er diese Chance nicht genutzt hätte. Also: Regiefehler oder...?

Wenn da nichts rausgeschnitten oder Szenen von vorne herein gekürzt wurden, dann wäre es wohl ein Fehler der Regie/des Drehbuchs. Da ich selbst schon Drehbücher geschrieben habe, weiß ich, dass solche Fehler einem Autor durchaus unterlaufen können, auch wenn man es natürlich zu vermeiden sucht. Letztlich handelt es aber auf der anderen Seite ja immer noch um einen (Bond-) Film und nicht um einen komplett logisch nachzuvollziehenden Kriminalfall. Da sollte man dann auch nicht zu streng urteilen. Solche Szenen sollte man einfach nicht bis letzte Detail logisch hinterfragen.

Wenn man sich doch mal auf die filmische Realität einlässt: Das Milchauto dient im wesentlichen wohl nur der Gesamttarnung. Mich hat immer eher gestört, dass man den unangekündigten Ersatzmann des Milchmannes da einfach so passieren lässt, anstatt das vorher mal telefonisch mit dessen Zentrale abzuklären. Necros hatte ja zudem auch noch den Vorteil - dank des Hintereingangs für Bedienstete - nicht die zwei Sicherheitsstufe, wo Bond seine Waffe abgeben musste, passieren zu müssen. Die Waffe, die er ja dann bei der Flucht verwendet, hatte er dem MI-6-Agenten (Butler) abgenommen. Vielleicht ist es ja auch einfach nicht sein Stil und somit auch von Vorteil ohne klassische Waffen auszukommen (minimiert die Gefahr frühzeitig entdeckt zu werden). So verlässt Necros sich ja eigentlich allein auf seinen Kopfhörer und seine Kampfkünste. Neben der Entführung Koskovs und der Vergegenwärtigung einer vielleicht doch realen KGB-Bedrohung ("Smiert Spionem") dient die ganze Sequenz aus Zuschauersicht ja auch dazu, Necros als brandgefährlichen Killer einzuführen (ähnlich wie bei Grant in der Pretitlesequenz von From Russia with Love).
"Enjoying our little party, Monsieur... Saint John Smythe?"

Mister Bond

Felix Leiter

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170

Sonntag, 11. Dezember 2016, 12:53

@Scarpine:
Also die Entwicklung der Mujaheddin hat in den 80ern ja kaum einer kommen sehen. Verstehe deshalb die Kritik überhaupt nicht. Genau wie bei Rambo III. Klar wurden die glorifiziert, weil die bösen Buben die UdSSR waren, die Besatzer. Wenngleich man in Rambo III bezüglich der Glorifizierung wesentlich mehr auf die Kacke gehauen wurde (die Russkies als astreines Böse).

Zum Thema astreiner Asien-Bond:
Also da gibt es schon so einige Flecken, Städte der Erde, wo Bond noch nie war. Selbst Europa bietet da einiges, wie Lissabon, Madrid (und ich meine wirklich Madrid inklusive Stadtzentrum), Athen, Marseille oder mal in Skandinavien (Stockholm, Helsinki). Warum nicht mal sogar Australien? Afrika? Außer Marokko und Ägypten plus etwas Madagascar. Ok, Nordafrika bietet heute zuviel Risiko, aber mal IN Johannesburg drehen.
Was ich wirklich für eine lange Zeit nicht mehr brauche, vermutlich so lange ich lebe: Österreich, Istanbul und Venedig :)

Zur Milchmann-Szene:
Ulkig, habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht. Vermutlich ist es so, als wenn wir uns auch nicht fragen, ob der eine oder der andere jetzt mal auf die Toilette muss.

171

Montag, 23. Januar 2017, 00:31

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Ein ORF-Fernsehkurzbeitrag zu einem Making of am Weissensee während der Dreharbeiten zu DER HAUCH DES TODES.

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