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Hubert Bonisseur

Il est auto-suffisante ...

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41

Donnerstag, 22. August 2013, 13:54

Um mal wieder zum Punkt zu kommen: Vielleicht ist OHMSS deshalb ein so guter Film geworden, weil man ihn wegen dessen beschränkten schauspielerischen Möglichkeiten nicht zwanghaft auf Lazenby zuschneiden musste. Was bei Connery der Fall gewesen wäre. So war viel Raum für Rigg und Savalas und die Story. Und Lazenby macht mit Hilfe der Regie das beste daraus, was er kann.
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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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42

Dienstag, 19. August 2014, 16:56

Puh, muss das damals "romantisch" gewesen sein. :pinch:

Zitat

Dame Diana Rigg slams George Lazenby as 'stupid' and 'ghastly'
Bond News - 18-08-14

In her Edinburgh Fringe television show, presenter Sue Perkins interviewed former Bond girl Dame Diana Rigg about her new show and her past on stage and screen earlier this week. When talk came to her Bond role, Perkins described her as "the only girl who Bond wanted to marry."

Rigg: I know and what a James Bond that was. He was a nightmare! Oh God, I wish it had have been Roger or Sean but no... I got George.

Perkins: What was so bad about George?

Rigg: Well he was stupid for starters. He was ghastly. He had read too many film magazines and thought that was the way you have to behave. Oh, he was ghastly. And I had to marry the man!

Perkins: Well, not for very long.

Rigg: No, thank God! When the shot went through the temple I went 'Uh, thank God.'

Click here to watch the show on BBC iPlayer (UK only).

Thanks to `Edward` for the alert.


Quelle:

http://www.mi6-hq.com/news/index.php?ite…73&t=mi6&s=news
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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43

Dienstag, 19. August 2014, 17:48

Ja, in der Tat soll Mister Lazenby ein etwas "schwieriger Vogel" gewesen sein. Wobei man auch sagen muss, dass er in große Fußstapfen trat und seine 29-jährige Unsicherheit eines Beginners womöglich auf eine etwas arrogante Weise vertuschen wollte. Grundsätzlich finde ich ihn nicht unsympathisch und OHMSS grandios.
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44

Dienstag, 19. August 2014, 18:46

Das Interview erzählt mir mehr Neues über Diana Rigg als über George Lazenby!
Wird sie jetzt im Alter etwas biestig?

In einer Biographie über ihren Partner in "Mit Schirm, Charme und Melone", Patrick McNee las ich, man hätte ihn nie über irgend jemanden etwas Schlechtes sagen hören. Nachahmenswert! Es hätte Mrs. Rigg gut zu Gesicht gestanden, von ihm zu lernen.

Auch G. K. Chesterton äußerte sich sinngemäß: Ein Gentleman ist jemand, der nicht wissentlich verletzt.
Möglicherweise gilt das für Ladies nicht in der gleichen Weise?!

Dass sie nach 45 Jahren meint, noch dergleichen absondern zu müssen, lässt mich auf einen unreifen Charakter schliessen!!!
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Scarpine

Verschlagener Korse

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45

Dienstag, 19. August 2014, 19:05

Wird sie jetzt im Alter etwas biestig?


Ich glaube, man wird im Alter einfach nur ehrlicher. ;) Das meine ich übrigens noch nicht einmal nur im Scherz. Je näher der Tod alterstechnisch rückt, desto mutiger und direkter werden manche Menschen, die sonst ihr ganzes Leben über nicht für ihre Ausfälle bekannt waren. Ich finde daran auch nichts Schlimmes, wenn es einen bestimmten Rahmen nicht überschreitet. Bei Diana Rigg finde ich nur komisch, dass sie sonst immer in den höchsten Tönen von Lazenby gesprochen hat. Es kann natürlich sein, dass das nur für die Werbung war bzw. sie sich bisher zierte ihre Meinung wahrhaftig zu äußern. Fakt ist, dass viele Filmbeteiligte des siebten Bondfilms nicht die besten Erinnerungen an Lazenby haben, was zumindest dafür spricht, dass Rigg mit ihrer Einschätzung nicht ganz so falsch liegt, auch wenn die Wortwahl manchem vielleicht nicht gefallen mag.
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  • »Mr. Fogg« ist männlich

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46

Dienstag, 19. August 2014, 19:49

Wird sie jetzt im Alter etwas biestig?


Ich glaube, man wird im Alter einfach nur ehrlicher(...).
Ich habe mehr die Erfahrung gemacht, dass Menschen in hohem Alter gewöhnlich eher bereit sind zu verzeihen. Vermutlich deswegen, weil sie einen sehr fortgeschrittenen oder sogar ganz anderen Werte-Kanon zugrunde legen als sie es in jungen Jahren getan haben. Es mag Mrs. Rigg ehrlich erscheinen - mir kommt es anders vor: Es ist vielleicht ihre letzte Chance, sich über James Bond noch einmal interessant zu machen.
Bezüglich Mr. Lazenby haben sich viele seiner damaligen Mitarbeiter negativ geäußert - da hast Du schon Recht - aber, er war sehr jung und gänzlich neu in dem Geschäft. Wenn man sich 1969 über ihn auch u. U. schwarz geärgert haben mag, der Ärger sollte nach fast einem halben Jahrhundert keinen Anlass mehr geben, ihm Luft zu machen!
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Scarpine

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47

Dienstag, 19. August 2014, 20:28

Ich habe mehr die Erfahrung gemacht, dass Menschen in hohem Alter gewöhnlich eher bereit sind zu verzeihen. Vermutlich deswegen, weil sie einen sehr fortgeschrittenen oder sogar ganz anderen Werte-Kanon zugrunde legen als sie es in jungen Jahren getan haben.


Das mag stimmen, aber es gibt meinen Empfinden nach eben auch den radikalen Alterstyp. Das muss ich ja auch nicht unbedingt ausschließen. Eher verzeihen zu können und deutlich seine Meinung zu sagen, steht ja auch nicht in direkten Gegensatz zueinander.

Es mag Mrs. Rigg ehrlich erscheinen - mir kommt es anders vor: Es ist vielleicht ihre letzte Chance, sich über James Bond noch einmal interessant zu machen. [...] Wenn man sich 1969 über ihn auch u. U. schwarz geärgert haben mag, der Ärger sollte nach fast einem halben Jahrhundert keinen Anlass mehr geben, ihm Luft zu machen!


Ersteres habe ich mir auch gedacht. Ansonsten ist es in den letzten Jahren doch recht still um sie geworden. Und es ist ja natürlich klar, dass die Medien so einen verbalen "Ausfall" groß rausbringen. Und auch beim Letzteren würde ich zustimmen. Nach 45 Jahren sollte man doch seinen Frieden mit so etwas Banalem wie professionellen Unstimmigkeiten zwischen Schauspielkollegen gemacht haben. Na ja, aber ich habe ohnehin den Eindruck, dass viele Mitwirkende und Fans den teilweisen Mißerfolg des Films bei Zuschauern und Kritikern seinerzeit allein George Lazenby zugeschoben haben und der Meinung waren bzw. sind, dass "On Her Majesty’s Secret Service" mit einem anderen Bonddarsteller perfekt gewesen wäre. Vielleicht denkt Diana Rigg genauso. Das würde zumindest die direkten Verweise auf die zwei großen Bondmimen Sean Connery & Roger Moore als "Wunschpartner" erklären.
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  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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48

Dienstag, 19. August 2014, 20:38

Meine Ansicht bezüglich Lazenby und dessen durchaus frühen und extremen Start, habe ich ja im letzten Post leicht andeutend offenbart.
Aber ich muss jedem zustimmen, der Miss Rigg und ihre Äußerungen nicht billigt. Es sollten doch inzwischen verflogene Sorgen sein...

Und auch wenn sich Lazenby überall eingeladen vorkam und wortwörtlich sagte: "Because I am the Star!", ist er womöglich dennoch kein unfreundlicher Zeitgenosse.

Und ja: betagtere Herrschaften werden gern mal direkter, wie es Scarpine anzudeuten vermochte. Aber ich sehe es eher wie Mister Fogg: erfahrungsbedingt werden sie etwas toleranter, sind es doch manche Menschen hart gesagt auch gar nicht wert, dass man sich als Rentner über sie aufregen muss.
Um mal ein wenig von der Frage-Thematik "Lazenby erträglich oder nicht?" abzuweichen, gehe ich nochmal kurz auf sein Schauspiel aus anno 69 ein:
-in Action äußerst kampforientiert, sodass man ihm seinen Einsatz förmlich ansah.
-in Liebesszenchen gar nicht mal so unsicher wie es so mancher anderer Neueinsteiger gewesen wäre.
-in den "Dialog-Passagen" wirklich "totally relaxed", kaum auch nur ein Hauch einer Nervosität zu bemerken.
Persönlich kenne ich ihn logischerweise sowieso nicht, aber gemessen an dem, was ich sah, ist er nach Dalton sogar mein favorisierter Darsteller für Bond.
Meine Devise ist nämlich die, dass George die gesamten 70er hindurch Bond hätte sein sollen und "Timmy" hingegen in jedem Glen, was wiederum die 80er waren.
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Feirefiz

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49

Dienstag, 19. August 2014, 22:14

Man sollte das Interview jetzt bitte auch nicht überbewerten.

Dass Lazenby damals am Set aus eigener Schuld recht unbeliebt war, ist nichts Neues. Doch es ist zwar kein Automatismus, aber menschlich absolut nachvollziehbar, dass einem jungen Mann vom Ende der Welt es irgendwann zu Kopf steigt, wenn ihm Tag für Tag jeder ins Ohr brüllt: "In wenigen Monaten/Wochen bist du der größte Star der Welt!"

Dass Diana Rigg, die damals wirklich ein Star war, das Verhalten des Debütanten nicht gefiel - wen kann das wundern?

Dass sie den Film damals trotzdem professionell bewarb und natürlich auch ihren Co-Star angemessen pries, ist, wie gesagt, nichts anderes als: professionell! (Winona Ryder bezeichnete ja mal die PR-Kampagne für den von ihr nicht sehr geschätzten Coppola-Dracula als beste schauspielerische Leistung ihrer Karriere.)

Noch Anfang der 90er nahm Diana Rigg, wie ich mich dunkel erinnere, ihren Filmpartner gegenüber dem Filmwissenschaftler Thomas Gottschalk, der Lazenby sinngemäß als den "doofen Bond" abkanzelte, immerhin moderat in Schutz, aber mehr, wie ich mich dunkel an dieses vom Kultursender RTL übertragene Kamingespräch erinnere, tat sie schon damals nicht mehr. Ein paar Jahre später gab es ein noch auf Youtube zu findendes Interview, indem sie ihn zwar kritisierte, seinem etwaigen Fehlverhalten aber seine Jugend und Unerfahrenheit entgegenstellte, auch wenn schon hier zwischen den Zeilen deutlich wurde, dass er sich ihrer Meinung nach nicht eben geschickt angestellt habe (menschlich, nicht darstellerisch, aber: s. o.). Vor einiger Zeit erschien ein Artikel zu Piz Gloria nach einer Renovierung oder dergleichen (ich glaube, ich habe hier mal irgendwann den Link gepostet). Lazenby sagte gerne zu, zur Wiedereröffnung zu kommen (das Essen war bestimmt gut); als man auch bei Diana Rigg anfragte, wollte sie wissen: "Kommt George auch?" Und als die Antwort "positiv" ausfiel, sagte Dame Diana nur: "Dann komme ich nicht." Zeitlicher Abstand kann Wunden eben nicht nur heilen, sondern auch konservieren oder sogar vergrößern. Das neue Interview scheint genau dies zu bekräftigen.

Man mag das völlig zu Recht interessant finden. Das ist es für uns Fans auch. Doch was zählt, ist das Ergebnis, und das heißt: OHMSS!

Und auch wenn manche es anders sehen mögen, beruht der Zauber diese Films auch auf diesem höchst untypischen und dabei doch auf eigene, ja einzigartige Weise so bondigen Hauptdarstellerpaar: dem vom Typen her durchaus passenden, aber denkbar unerfahrenen Hauptdarsteller, der eine Figur viel reifer als er selbst spielt - und das gerade in den Action- wie den hochemotionalen Szenen hervorragend -, und der höchst routinierten (und nebenbei wunderschönen), längst im Geschäft angekommenen Hauptdarstellerin, deren Figur wesentlich unsicherer und unreifer ist als sie selbst. Sie treffen sich in ihrer jeweiligen Mitte - und harmonieren tatsächlich vom jeweils entgegengesetzten Pol aus miteinander. Lazenby muss dem Franchise-Gott auf den Knien danken für so eine Partnerin! Aber ob Dame Dianas Tracy bei all ihrer Klasse mit Sir Sean oder Sir Roger so überzeugend, so unvergesslich gewesen wäre wie an der Seite dieses Ausnahme-Bond? - Ich weiß es nicht. (Nur eine Szene: Bond verloren, voll Todesangst und ganz allein an der Eisbahn; eine Schlittschuhläuferin hält vor ihm, sein Blick gleitet hoch - und was folgt, ist das schönste "James" der Bond-Historie.)

Es gab liebende Ehepaare, die miteinander vor der Kamera steif und hölzern wirkten. Es gab Kollegen, die sich höchst unsympathisch waren und doch als Liebende Filmgeschichte schrieben - man denke nur an Clark Gable und Vivien Leigh in "Gone with the Wind": Die unbekannte Britin ging dem großen Hollywood-Star auf die Nerven, sie fand ihn abscheulich, nicht zuletzt wegen seines Mundgeruchs in Liebesszenen (auch Lazenby wird ja gerne nachgesagt, vor Kussszenen entsprechend zu Mittag gegessen zu haben). Na und! Entscheidend ist auf`m Platz , bzw. auf der Leinwand! Und dort spielt OHMSS seit 45 Jahren in der allerersten Liga!
We are not now that strength which in old days
Moved earth and heaven, that which we are, we are —
One equal temper of heroic hearts,
Made weak by time and fate, but strong in will
To strive, to seek, to find, and not to yield.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Feirefiz« (19. August 2014, 22:53)


Mister Bond

Felix Leiter

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50

Dienstag, 19. August 2014, 22:38

mir kommt es anders vor: Es ist vielleicht ihre letzte Chance, sich über James Bond noch einmal interessant zu machen.

Das hat Sie gar nicht nötig. Im Gegensatz zum "Versager" Lazenby, welcher danach nie wieder schauspielerisch was auf die Reihe bekam, spielt Sie in der dritten und vierten Staffel der schon jetzigen aktuellen Kultserie "Game Of Thrones" eine bedeutende Rolle.


Ansonsten ist es für mich nichts Überraschendes. Und für euch doch auch nicht wirklich. George Lazenby war damals Überheblich und das hat Sie jetzt zum Ausdruck gebracht, fertig.

  • »Daniel Schweikert 1996« ist männlich

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Dienstag, 19. August 2014, 22:54

@Feirefiz:

"Kultursender RTL" :dance: ,...danke! Dieser durchaus Kicherkrämpfe verursachende Witz wird wie wir wissen niemals unlustig werden. Dagegen ist der "Filmwissenschaftler Thomas" gar nichts :D . Wenn es um dem Abschalten dienende Unterhaltung geht, habe ich nichts gegen RTL, aber DER war wirklich herrlich :angel:
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52

Mittwoch, 20. August 2014, 06:23

Man sollte das Interview jetzt bitte auch nicht überbewerten.
(...)
OHMSS ist da, er ist besser als alle Anderen - daran ist nichts zu ändern! Das entspricht auch meiner Meinung. Da aber Diana Rigg ihren seelischen Unrat in recht breiter Öffentlichkeit ablädt, handelt es sich hier weniger um Überbewertung, als vielmehr um ein Erstaunen über das Betragen einer Dame, die besonders zu Beginn ihrer Karriere einem solchen Titel gerecht wurde.
Ich sagte ja schon:
Das Interview erzählt mir mehr Neues über Diana Rigg als über George Lazenby!
Ich LIEBE OHMSS! George Lazenby trägt dazu wenig bei, aber er stört nicht sonderlich - das ist m. E. sein Beitrag zu dem Film.
Aber: Auch die Rolle der Tracy bot durch das brillante Drehbuch und die noch brillantere Regie ein Stützkorsett, in dem jede andere gutaussehende Frau Filmgeschichte geschrieben hätte. Miss Riggs Leistung rechtfertigt in keinster Weise derartig arrogante Aussagen!
Mir gefällt die Auswahl dieser Darstellerin auf der Meta-Ebene:
Ihre Zusammenarbeit mit John Steed zu kündigen konnte NUR durch den Heiratsantrag James Bonds begründet werden.

@DanielSchweikert 1996:
(...)
Meine Devise ist nämlich die, dass George die gesamten 70er hindurch Bond hätte sein sollen und "Timmy" hingegen in jedem Glen, was wiederum die 80er waren.
Zu deutsch: Die Annullierung Roger Moores!!!

George Lazenbys Jugend muss oft als Entschuldigung für sein Betragen herhalten.
Deine oben zitierte Aussage gemahnt mich, dieses Verfahren auch hier anzuwenden. ;)
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Mittwoch, 20. August 2014, 08:55

Ja, leider wäre es tatsächlich die "Annullierung Moores", sowie jene des Connery-Bonds von 1971. Dies ist natürlich nur meine ganz persönliche Idealvorstellung.
Roger Moore ist ein sehr höflicher und interessanter Mensch, aber meiner Meinung nach ist sein Gesamtverhalten und nicht zuletzt sein Gesicht zu sympathisch für diese ursprünglich eher herrische und womöglich sogar fast schon zu hart gezeichnete Figur. Connery hatte einfach das passende Gesicht dafür, den passenden Gang.
Lazenby konnte kaum etwas falsch machen, weil er einen an Connery denken lässt. Daltons Vorzüge zähle ich gar nicht erst auf, denn ich denke, dass die Menschen inzwischen durchaus eher die Bondqualitäten in ihm erkannt haben. Erst Craig machte dann vor acht Jahren inetwa dort weiter, wo Timothy einen Schlussstrich zog.
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Kronsteen

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54

Mittwoch, 20. August 2014, 09:05

@DanielSchweikert 1996:

Zitat von »»Daniel Schweikert 1996««


(...)
Meine Devise ist nämlich die, dass George die gesamten 70er hindurch Bond hätte sein sollen und "Timmy" hingegen in jedem Glen, was wiederum die 80er waren.


Zu deutsch: Die Annullierung Roger Moores!!!

George Lazenbys Jugend muss oft als Entschuldigung für sein Betragen herhalten.
Deine oben zitierte Aussage gemahnt mich, dieses Verfahren auch hier anzuwenden. ;)

Vorzüglichst, Mr. Fogg! :thumbsup:

Roger Moore aus der Bondhistorie löschen zu wollen, ist wirklich eine der krassesten Ansichten, die ich je von einem Bondfan gelesen habe. ^^
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Mister Bond

Felix Leiter

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Mittwoch, 20. August 2014, 11:45

Und mit mir hätte man einen Bondfan weniger.
Nicht nur einen, sondern sehr viele, denn ich bin der felsenfesten Überzeugung, mit einer weiterführenden Ära Lazenby und danach Dalton gäbe es nicht so viele Bondfans, ach was, es wäre wahrscheinlich der Tod des Franchises.

Batman

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Mittwoch, 20. August 2014, 11:54

mir kommt es anders vor: Es ist vielleicht ihre letzte Chance, sich über James Bond noch einmal interessant zu machen.
Das hat Sie gar nicht nötig. Im Gegensatz zum "Versager" Lazenby, welcher danach nie wieder schauspielerisch was auf die Reihe bekam, spielt Sie in der dritten und vierten Staffel der schon jetzigen aktuellen Kultserie "Game Of Thrones" eine bedeutende Rolle.
Ganz genau. Darüber hinaus wurde sie für ihre Rolle in den letzten beiden Jahren für einen Emmy und Critics Choice Award nominiert. Mit ihrer aktuellen Arbeit alleine bekommt die Gute also reichlich Aufmerksamkeit.

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Mittwoch, 20. August 2014, 12:15

Mister Bond, Sie sehen das sicher korrekt ;) .
Es hätte den Tod des franchises darstellen können - leider.
Was ich mit meiner doch etwas polarisierenden Äußerung aber meinte, bezog sich weder auf kommerzielle Erfolge oder Misserfolge, noch auf den Einfluss auf die Existenz der Filmreihe. Es ist einfach das, was die Filme für mein Empfinden interessanter gemacht hätte. Aber auch ich würde Lord Sinclair irgendwo dann doch nur ungern missen müssen...
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Mittwoch, 20. August 2014, 12:45

mir kommt es anders vor: Es ist vielleicht ihre letzte Chance, sich über James Bond noch einmal interessant zu machen.
Das hat Sie gar nicht nötig. Im Gegensatz zum "Versager" Lazenby, welcher danach nie wieder schauspielerisch was auf die Reihe bekam, spielt Sie in der dritten und vierten Staffel der schon jetzigen aktuellen Kultserie "Game Of Thrones" eine bedeutende Rolle.
Ganz genau. Darüber hinaus wurde sie für ihre Rolle in den letzten beiden Jahren für einen Emmy und Critics Choice Award nominiert. Mit ihrer aktuellen Arbeit alleine bekommt die Gute also reichlich Aufmerksamkeit.
Nun denn - das macht ihre jüngsten Äußerungen noch unverständlicher!
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Don-Corleone

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Mittwoch, 20. August 2014, 14:17

Roger Moore ist für die 70er das was Connery für die 60er Jahre war. Er IST Bond und mir vorzustellen das George Lazenby stattdessen Bond gewesen wäre :think: , ich glaube die Fracnhise wäre nicht einmal ansatzweise so erfolgreich gewesen. Ich fand Lazenby in OHMSS gut - aber trotzdem kein Vergleich zu den anderen 2. OHMSS ist ein fantastischer Film in dem Lazenby einfach mitspielt und seine Sache ordentlich macht, er selbst hätte aber keinen schwächeren Bondfilm "überlebt". Connery und Moore, haben abgesehen von ihren schauspielerischen Fähigkeiten, auch das Charisma einen Film zu "dominieren" , ihm seinen Stempel aufzudrücken, Lazenby wird von der Qualität des Films und seinen fantastischen CO-Stars (Rigg, Savalas, Steppat und Ferzetti) "mitgetragen".

So ganz nebenbei möchte ich noch erwähnen, das ich auch auf einen selbstironischen, ja schon zynischen und gut aufgelegten Connery in DAF auch in keinster Weise verzichten möchte.

Zur Aussage von Diana Rigg, das muss man zwar nicht so drastisch formulieren, aber es ist weiß Gott kein Geheimnis, dass Lazanby sich bei den Dreharbeiten z.T. wie ein "Arsch" benommen hat. Von daher wenn man statt Connery / Moore den Rookie Lazenby als Partner bekommt, kann man den Frust schon ein ganz klein wenig verstehen :D
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

Scarpine

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Mittwoch, 20. August 2014, 15:08

Ein hoch interessanter und vergleichbarer Gedankengang. Hier hätte allerdings Timothy Dalton alle Bondfilme von "Diamonds Are Forever" bis "Licence To Kill" bestritten.
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