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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

  • »Kronsteen« ist männlich
  • »Kronsteen« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 291

Registrierungsdatum: 17. Mai 2013

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1

Donnerstag, 30. Mai 2013, 19:02

DER FILM: Feuerball

In diesem Thread bitte alles schreiben, was Euch zum Thema "Thunderball" einfällt.



Hier der archivierte Thread im alten razyboard.

Und hier die letzten Beiträge von dort. Da es eine durchaus lebhafte Diskussion gab, übernehme ich einen markanten Beitrag der vergangenen Wochen als erstes.

Zitat von »spree«

So, jetzt auch mal mein Senf zu TB: ich konnte und kann nie ganz nachvollziehen, was viele an dem Film toll, ja sogar besser als an GF finden.
Der Film schwankt ständig zwischen gewollter Ernsthaftigkeit, um dann immer wieder in den Klamauk abzudriften: die Stelle mit Leiter im Hotelzimmer wurde schon erwähnt, ganz schlimm finde ich aber v.a. den ganzen Anfang in Shrublands: nicht nur, dass alles auf Zufall beruht, aber Bond vs. Lippe bleibt immer nur ein Geplänkel: als Bond Dervals Leiche entdeckt, als er Lippe in der Saunabox einsperrt, das ist doch alles Käse!
Überhaupt finde ich fast alle Hauptrollen bis auf Fiona ziemlich verschenkt: Largo definiert sich für mich nur über seine Blaubart-Gedächtnis-Augenklappe, Domino ist üassenderweise so langweilig wie ein Kinderspiel und Bond ist mir hier einfach zu übertrieben relaxt und locker.

Später wird es etwas besser, als Fiona auf Bond trifft, aber auch hier folgt auf ernsthafte Szenen schnell wieder Nonsens. Warum ist Bond so sorglos, als er mit ihr ins Bett geht, wo er doch schon um ihre Verbindung zu Largo/Spectre weiß?
Was mir dann das Finale noch endgültig kaputtmacht, sind die schlechten beschleunigten Rückprojektionen im Boot.

Für mich bemüht sich TB zu sehr, eine lockere Fortsetzung von GF zu sein, hat dabei aber große Schwierigkeiten, die Mischung an Tempo und Ernsthaftigkeit/Humor ebensogut hinzubekommen, wie sein Vorgänger.
Auch dem hochgelobten Soundtrack kann ich nicht viel abgewinnen, so dass TB neben TLD, DN, FRWL und OHMSS der Bond bleibt, bei dem ich mich am meisten frage, warum ihn viele andere so vergöttern.

Was ich dem Film zugestehe ist, dass er im engl. Original deutlich amüsanter ist, als in der eher lahmen dt. Synchro.


Zitat von »Kronsteen«

Zitat von »Spree«


...so dass TB neben TLD, DN, FRWL und OHMSS der Bond bleibt, bei dem ich mich am meisten frage, warum ihn viele andere so vergöttern.



Damit könnte ich gemeint sein. FRWL und OHMSS sind für mich bockstark, TB und TLD sogar Juwelen des Franchise.

Klar, TB polarisiert. Vielleicht nicht ganz so extrem wie andere Filme, aber dennoch stark.
Ich denke, dass sich die Bondgemeinde bei TB v.a. in 2 Faktionen aufteilt. Dass er in vielen Bereichen unlogisch ist, darüber gibt es keinen Zweifel. Fraktion A stört sich dran, Fraktion B nicht (mal einfach formuliert). Dazu kommen noch die oft zitierten Zufälle und auch die Längen der Unterwasserszenen, die mich aber irgendwie nicht die Bohne stören. :)


Zitat von »Spirit54«

Zitat von »Spree«

Der Film schwankt ständig zwischen gewollter Ernsthaftigkeit, um dann immer wieder in den Klamauk abzudriften: die Stelle mit Leiter im Hotelzimmer wurde schon erwähnt, ganz schlimm finde ich aber v.a. den ganzen Anfang in Shrublands


Sehe ich größtenteils ähnlich. TB hat viele Szenen, die ich seltsam finde. Angefangen mit dem Aston am Anfang, der scheinbar tonnenweise Wasser irgendwo speichert, dann die seltsame Nerzhandschuhbettszene. Der "Mordversuch" auf der Streckbank wirkt auf mich auch eher unfreiwillig komisch, wie Lasertisch für Arme. Vor allem durch den übertriebenen Zeitraffer, der dann im Finale noch mal mehr als genug zum Einsatz kommt. Vargas wird als supergefährlich aufgebaut, wird dann aber einfach mal aus dem Handgelenk abgeschossen.

Young war bei den ersten beiden Filmen aus meiner Sicht wesentlich besser, als er noch nicht gezwungenermaßen mit der in GF etablierten hamiltonsche Leichtigkeit und Absurdität umgehen musste.


Zitat von »MIsterBond«

Oh mein Gott! Gerade von Spree, der ja recht Moores Bondfilme vergöttert (ich auch), erwarte ich doch nicht so unsinnige Aussagen, dass TB Klamauk wäre.
Selbst die Szene mit Lippe ist doch nie im Leben alberner als das was sonst noch im Bonduniversum geboten wird.

Spree hat offensichtlich Probleme mit Connerys Bondfilme.

Oderr auch Spirits Einwand, dass der Aston so viel Wasser inne hat. Ist die Frage ernste gemeint?
Sorry, so etwas ist und bleibt Bond!


Zitat von »Django«

Zitat von »Spree«


Später wird es etwas besser, als Fiona auf Bond trifft, aber auch hier folgt auf ernsthafte Szenen schnell wieder Nonsens. Warum ist Bond so sorglos, als er mit ihr ins Bett geht, wo er doch schon um ihre Verbindung zu Largo/Spectre weiß?
Was mir dann das Finale noch endgültig kaputtmacht, sind die schlechten beschleunigten Rückprojektionen im Boot.

Nun ja, wer hätte denn bei Fiona nicht gleich gehandelt wie Bond ? Was hätte er denn tun sollen, ausser mit ihr die Kiste zu steigen? Schliesslich waren es ihre Handlanger, die in "geschnappt" haben und nicht sie selber.

Was die beschleunigten Rückprojektjonen betrifft, so finde ich die jetzt nicht so dramatisch. Schaue mir derzeit gerade stückchenweise YOLT an (Bericht folgt) und da gibt es diesbezüglich viel Übleres. Gewisse Trickeffekte sind dort gar beinahe auf Ed Wood-Niveau...


Zitat von »Spree«

Moore bleibt wenigstens konstant humorig und locker, außer in FYEO, da stimmt die Mischung für mich auch nicht so gut, ist aber erträglich! TB ist - wie schonmal beschrieben - eigtl. in einzelne Episoden eingeteilt, und diese sind eben mal ernst und mal klamaukig. So ist das alles halt kein stringentes Filmerlebnis und die ernsten Stellen sind eben nicht ernst zu nehmen.


Zitat von »Kronsteen«

Schon erstaunlich, wie die Meinungen auseinandergehen.
Ich kann es durchaus verstehen, dass bei TB die Meinungen differieren. Die langatmigen Szenen gefallen nicht jedem und auch die Handlungslücken verhindern bei vielen eine höhere Platzierung in der Bestenliste.
Hier dürften sich häufig die Gruppe der Liebhaber atmosphärischer Bonds (Befürworter TBs) und die der Liebhaber stringenter Handlungen in Bondfilmen (Kritiker TBs) gegenüberstehen.

Dass TB aber klamaukig wäre, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Für mich war TB der letzte Bondfilm ohne Klamauk-Elemente für die nächsten mindestens 16 (vielleicht sogar 22) Jahre. Da hat für mich sogar noch OHMSS mehr Klamauk-Elemente.


Zitat von »ollistone«

Es mag ja Szenen geben, die man als unlogisch oder inkonsistent empfinden mag - aber klamaukig? TB? Da hätte ich ja doch gerne mal ein belastbares Beispiel. Und vor allem eines, das man so nicht auch in jedem anderen Bond finden könnte.


Zitat von »Django«

Zitat von »Kronsteen«


Hier dürften sich häufig die Gruppe der Liebhaber atmosphärischer Bonds (Befürworter TBs) und die der Liebhaber stringenter Handlungen in Bondfilmen (Kritiker TBs) gegenüberstehen.

Dass TB aber klamaukig wäre, kann ich auch nicht nachvollziehen.
Für mich war TB der letzte Bondfilm ohne Klamauk-Elemente für die nächsten mindestens 16 (vielleicht sogar 22) Jahre. Da hat für mich sogar noch OHMSS mehr Klamauk-Elemente.

Was die Klaumauk-Sache betrifft, so gebe ich Dir vollkommen recht (übrigens: M.E. sind es 22 Jahre...). Insbesondere, wenn man TB mit GF vergleicht, ist der Klamauk-Vorwurf völlig unberechtigt.

Allerdings finde ich jetzt TB so unstringent nicht. Die Handlung basiert - das hatten wir ja oft besprochen - auf sehr vielen Zufällen, aber ansonsten ist sie für Bond-Verhältnisse ziemlich stringent. Trotzdem: Ich hätte das TB-Drehbuch derart abgeändert, dass Bond gezielt auf Lippe angesetzt wird und nicht, dass er ihn zufällig trifft und er ihm zufällig suspekt vorkommt...


Zitat von »JackStraw«

Vor allem ist TB der letzte Connery Bond mit selbigem in Top Form! Seine Leistung oder besser seine Nicht-Leistung in YOLT macht diesen Film großenteils für mich ungenießbar. Über seine Vorstellung in DAF kann man streiten, aber da hat der Film ohnehin nicht die Qualität der früheren Jahre.

Ansonsten stehe ich zu TB eher indifferent.....Klamauk kann ich keinen entdecken und die Unterwasserszenen sind klar ein Highlight. Aber insgesamt fehlen dem Film die kultigen, wirklich erinnerungswürdigen Szenen, die GF so auszeichnen. Im Vergleich zu FRWL fehlt die Intensität der Inszenierung und diese unvergleichliche Athmosphäre. So ist TB zwei Stunden beste Unterhaltung, aber für mich letztlich kein Top 5 Bond.



Zitat von »spree«

Klamauk ist vielleicht übertrieben, aber die Wasserwerfer aus dem DB5, das Trauben mitnehmen in Shrublands, die Streckbank/Saunakabine mit durchaus klamaukigem Kommentar in der dt. Synchro verhindern, dass ich den Film ernst nehmen kann.
Atmosphärisch ist er wirklich klasse, aber die genannten Bereiche stören mich jedesmal so, dass ich den Film nur über die Atmosphäre eben leider nicht voll genießen kann. Es sind nicht so sehr Logiklücken (die stören mich sonst auch nur, wenn sie mit dem Holzhammer kommen), sondern eben eher das ewige Hin-und-Her im Grundton des Films.


Zitat von »Django«

@ Spree: Also für die mässige deutsche Synchro kannst Du TB aber keinen Vorwurf machen...

Zitat von »JackStraw«


Seine Leistung oder besser seine Nicht-Leistung in YOLT macht diesen Film großenteils für mich ungenießbar.

Wobei das m.E. nicht Connerys Schuld war. In YOLT gab es einfach keinen brauchbaren Stoff, aus dem er etwas hätte machen können. Die Rolle des Bond in YOLT ist angelegt wie eine Nebenrolle. Auch Gilbert hat es verpasst, seine Schauspieler ordentlich in Szene zu setzen.


Zitat von »Kronsteen«

Zitat von »Django«


@ Spree: Also für die mässige deutsche Synchro kannst Du TB aber keinen Vorwurf machen...


Nun gut, dann hat man statt der Klingelfee ein "See you later, aligator!" Ob das viel besser ist? ;)


Zitat von »Kronsteen«

Zitat von »JackStraw«


Aber insgesamt fehlen dem Film die kultigen, wirklich erinnerungswürdigen Szenen, die GF so auszeichnen. Im Vergleich zu FRWL fehlt die Intensität der Inszenierung und diese unvergleichliche Athmosphäre.



Für mich sind alleine schon Ken Adams Bauten in TB Highlights, die in Erinnerung bleiben. Für mich die besten der Serie. Sowohl der Konferenzraum Spectres als auch das Pendant vom MI6 sind einfach nur grandios.


Zitat von »MisterBond«

Zitat von »Spree«


Moore bleibt wenigstens konstant humorig und locker, außer in FYEO, da stimmt die Mischung für mich auch nicht so gut, ist aber erträglich!

Stimmt nicht. In AVTAK, das wird jedesmal vergessen, ist er wesentlich ernster.
Und in TMWTGG stimmt dann die Mischung wohl am wenigsten. Moore und Lee sind recht seriös, ein Schnick Schnack, eine Goodnight oder ein Hip machen dies aber zunichte.


Zitat von »Spree«

TB ist - wie schonmal beschrieben - eigtl. in einzelne Episoden eingeteilt, und diese sind eben mal ernst und mal klamaukig. So ist das alles halt kein stringentes Filmerlebnis und die ernsten Stellen sind eben nicht ernst zu nehmen.

Das stimmt auch nicht.
Das könnte ich auch jedem Bondfilm einfach so vorwerfen.

Und nur weil du ein paar Sprüche aus dem Film nicht magst, Spree, bedeutet dass nicht, dass TB "klamaukig" ist.
In anderen Bondfilmen haut er gleiches in die Kerbe.


Zitat von »Spree«

Was denn los?
Ich schildere doch nur meine Eindrücke und Meinungen zu dem Film und was mich daran stört. Ein "Ätsch, stimmt aber gar nicht!" ist hier genauso fehl am Platze wie ein Vergleich mit anderen Filmen. Ich verzichte halt darauf jedesmal ein "imo/m.E./ich finde" einzufügen, aber dass ich die Wahrheit nicht ist doch eh klar, oder?
Hier empfinde ich es eben so, hier stört es mich.

Wenn euch der Film gefällt, ist es doch umso besser!
War es der Count oder Kronsteen, der letztens schrieb, dass es gut ist, dass hier im Forum soviele (gut begründete) Meinungen aufeinander treffen und das zu so einem guten Austausch führt? Und das reizt mich dann auch, mir einen Film mal wieder genauer unter die Lupe zu nehmen und ihn einem weiteren Prüfstand zu unterziehen. Letztens habe ich mir mit überdurchschnittlich großer Freude z.B. DAD auf engl. per Beamer angeschaut und was soll ich sagen - schön wars!
In diesem Sinne fröhliches Diskutieren, aber irgendwann gilt: De gustibus non est disputandum! :D


Zitat von »Kronsteen«

Zitat von »Django«


Was die Klaumauk-Sache betrifft, so gebe ich Dir vollkommen recht (übrigens: M.E. sind es 22 Jahre...).


Da hast Du recht. Bin heute angesichts des Todes von Maggie Thatcher im Netz mal wieder auf die Thatcher-Szene in FYEO gestoßen, als sie Denis auf die Finger klopft. Von einem solchen Klamauk ist TB meilenweit entfernt.
TB ist einfach nur ein cooler Trip für Augen, Ohren und die restlichen Sinne. Kein anderer Film lebt meiner Meinung nach so sehr vom oft zitierten Bondfeeling und der Exotik.
Und der Erotik... ;)


Zitat von »Spirit54«

Zitat von »MisterBond«

Oderr auch Spirits Einwand, dass der Aston so viel Wasser inne hat. Ist die Frage ernste gemeint?
Sorry, so etwas ist und bleibt Bond!


Ist wie bei Spree eben mein persönlicher Eindruck. Mit TB bin ich nie wirklich warm geworden. Ein anderes Beispiel ist der Schluß, Bond und Girl werden pitschnass hinter einem Flugzeug hergezogen. Da denk ich mir: Okay, und wie lange wollen die das jetzt durchhalten, bis sie halb erfroren loslassen? Funzt halt für mich im Gesamtkontekt alles nicht so richtig. So what...


Zitat von »Whiteout«

Als ich mir den Film am Wochenende angeschaut habe, hatte ich eure Logiklöcher im Kopf. :)

Für mich ist es aber verständlich, warum Bond unbedingt auf Domino treffen will.
Er hat gesehen, dass er Derval tot gesehen hat, einerseits, andererseits bekommt er versichert, dass Derval nicht tot sein kann, denn er wurde ja bei seinem Übungseinsatz gesichtet.

Für Bond kann also nur Domino der erste Schritt sein, muss er doch davon ausgehen, dass ihr Bruder sich bei ihr melden oder auch sehen lassen könnte.
Und wenn nicht, hat sie vielleicht wertvolle Hinweise für Bond.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Kronsteen

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Freitag, 7. Juni 2013, 14:38

Noch einige interessante Rezensionen zu "Thunderball" auf dem razyboard:

Zitat von »Cyrus Poonawalla«

Mein Kommentar vom 08.07.2001:

Nach dem phänomenalen Erfolg von "Goldfinger" standen die PRoduzenten vor einer schier unlösbaren Aufgabe: Wie sollten sie das übertreffen?
Ürsprünglich war am Ende von Goldfinger angekündigt worden: "James Bond Returns in On Her Majesty's Secret Service", doch nachdem sich die Produzenten mit Kevin McGlory geeinigt hatten, dem die Rechte an "Thunderball" gehörten, wurde dieser Film eingeschoben. Die Story orientiert sich in Wesentlichen Punkten am Buch, so waren auch die entsprechenden Drehorte schnell gefunden: die Bahamas. Und ein Film ,der auf den Bahamas spielt, ohne Unterwasseraufnahmen? Undenkbar!

"Thunderball" zeigt uns einige sehr schöne - und einige teilweise unfreiwillig komische - Bilder: der Film beginnt mit einem Sarg, auf dem die Initialen "J.B." stehen. Der erste Schock wird schnell gemildert, denn wir sehen Bond während der Trauerfeier. Dafür erschreckt den Betrachter etwas Anderes: Sean Connery trägt ganz offensichtlich ein (auch noch schlecht sitzendes!) Toupet. Brrr!
Wie Bond darauf kommt, dass die Witwe niemand anders ist als der angeblich Tote "Jack Boitier" selbst, erfahren wir in der deutschen Synchronfassung leider nicht. Da wurde Story zugunsten eines flapsigen Spruches zurückgestellt. In der Originalfassung erklärt Connery/Bond immerhin, was er gesehen hat (was, wird hier nicht verraten!) .
Zur Erholung reist Bond in ein Sanatorium. Aber was Bond unter Training und Erholung versteht, wird schnell klar, als Fensterscheiben zu Bruch gehen, Einbrecher mit Beulen aufwachen - und eine hübsche Krankenschwester vor ihm liegt... Und es ist ein absoluter Zufall, dass gerade in diesem Sanatorium die erste Phase eines neuen Planes von SPECTRE anläuft.
Wie gesagt, dieser Film orientert sich am Roman, und als dort Leiter Bond mit einer entsprechenden Hypothese konfrontiert, wird dieser ärgerlich: Solche Zufälle gibt es im wirklichen Leben nicht. Worauf Leiter kontert, daß im wirklichen Leben auch keine Atombomben gestohlen werden, es sei denn, sie werden wirklich gestohlen...

Bilderwechsel: die Bahamas: Sonne, Sand, Meer - Traumurlaubsort aller, Realer Urlaubsort der Reichen und der Schönen. Wer möchte nicht dort sein? Die im Film gezeigte Junkanoo-Parade wurde eigens für die Dreharbeiten organisiert, für die Unterwasserregie ist Ricou Browning zustänbdig, der schon in den fünfziger Jahren als "Creature Of The Black Lagoon" den Zuschauer mitriß, wir sehen zum zweiten Male nach "Dr. No" Bond in einem Spielcasino (während in "Dr.No" Bond in einem privaten Club spielt, war das Casino in Nassau damals das einzige Legale Casino auf Commonwealth-Territorium!), "Q" hat seinen ersten Auftritt außerhalb des Hauptquartiers, Bond muß waffenlos und am Bein verletzt, auf sich allein gestellt, seinen Verfolgern entkommen(Eine Szene, in der wir wirklich Angst um unseren Helden bekommen)...

Es klingt wie ein Widerspruch: Obwohl sich Szene an Szene reiht und ein gewisses Maß an Tempo vorgelegt wird, vermag dieser Film nicht ganz zu überzeugen. Ihm fehlt das gleichmäßige Tempo eines "Goldfinger", zu oft wirkt dieser Film leicht hektisch, um kurze Zeit später eher langsam zu wirken. Auch John Barrys Filmmusik ist nicht wirklich flüssig. Und Connery wirkt oft etwas lustlos. Leider. Denn ansonsten ist dies ein sehr unterhaltsamer Film.


Zitat von »DoctorMoVe«

Feuerball erhält von mir bei jedem Wiedersehen stets das Prädikat 'besonders glorreich' !
Und das obwohl der Film wohl alles andere als perfekt ist.
Die vereinzelten Schwächen und Pannen, von denen einige hier schon zur Sprache kamen, können den grandiosen Gesamteindruck aber einfach nicht trüben.
Hier meine wesentlichen Verbeugungen vor diesem hochkarätigen Klassiker:

- Endlich Breitwandformat

- Einer der besten, wenn nicht der beste Score der Serie

- Schon im Pre-Title gehts voll zur Sache.
Beim Einsetzen von Barry's sakraler Musik, als die
schwarzen Autos von der vermeindlichen Beerdigung
abfahren bekomme ich stets eine Gänsehaut, und mir
wird jedesmal sofort klar: Dies ist ein Bondfilm wie ich ihn liebe!

- Tom Jones Titelsong verdient seinen Kult-Status völlig zurecht

- Die erste Spectre-'Lagebesprechung' in Paris, ist für mich DIE Spectre-Szene überhaupt...

- Die Coccon-Yacht hat mich schon als Kind fasziniert

- Die sexuellen Anzüglichkeiten wurden im Vergleich zum Vorgängerfilm auf unterhaltsame Weise nochmal gesteigert.

- Zwar gefällt mir Connery in GF einen Tick besser, aber auch in TB aggiert er in Topform

- Wunderschöne Bondgirls - Gute wie Böse

- Domino und Bond bei Kerzenschein ist meine heimliche Lieblingsszene - oder wie Largo sich danach ausdrückt: "Ah, wie interessant!"

Die Kleinigkeiten die mir nicht gefallen:

- Der Tod von Paula geschieht mir zu beiläufig
- Das Design des Raums in dem die Q-Szene spielt ist mir zu schlicht
- Die finale Luft-'Rettung' aus dem obligatorischen Schlauchboot - mußte das sein ?


Zitat von »Sanchez«

Feuerball ist für mich in den ersten eineinhalb Stunden DER Bondfilm schlechthin. Ich zähle hier mal kurz die Punkte auf, die mir an dem Film gefallen und missfallen:

+ Beste Eingangssequenz der Connery-Ära
+ Düsterer, atmosphärischer Score von Barry, der viel zur Spannung beiträgt
+ Spannende Handlung
+ Connerys beste Bond-Perfomance
+ Sehr böser Villain
+ Die meisten (optisch und Charakterlich) interessanten Bondgirls innerhalb eines Filmes
+ Unterwasser-Aufnahmen
+ Titelsong

- Die Unterwasseraufnahmen sind zwar genial aber in der letzten halben Stunde wird es irgendwie zuviel. Das Finale empfinde ich immer als nervtötend
- Ein Logikfehler (?), der mich immer ein wenig verwirrt: Wenn Bond und Leiter zu Q, ist es doch Tag. Am Abend zuvor hatten sich Bond und Largo für einen Besuch in Largos Villa verabredet. Nach der Q-Szene spioniert Bond dann nachts unter Wasser bei der Disko Volante herum, und wird anschließend von Fiona zu seinem Hotel zurück gefahren. Erst danach fliegt Bond mit Leiter morgens erst mal mit dem Helikopter über Largo Villa herum und besucht diese anschließend. Die Q-Szene stört also irgendwie in der Chronologie. Oder gibt es dafür eine Erklärung ?

Insgesamt muss ich aber sagen, dass TB am meisten von dem hat, was ich als "Bond-Feeling" bezeichne. Schade ist nur, dass wie gesagt die letzte halbe Stunde bei mir immer einen etwas bitteren Nachgeschmack hinterlässt.


Zitat von »felixleitner«

Zitat von »Sanchez«


- Ein Logikfehler (?), der mich immer ein wenig verwirrt: Wenn Bond und Leiter zu Q, ist es doch Tag. Am Abend zuvor hatten sich Bond und Largo für einen Besuch in Largos Villa verabredet. Nach der Q-Szene spioniert Bond dann nachts unter Wasser bei der Disko Volante herum, und wird anschließend von Fiona zu seinem Hotel zurück gefahren. Erst danach fliegt Bond mit Leiter morgens erst mal mit dem Helikopter über Largo Villa herum und besucht diese anschließend. Die Q-Szene stört also irgendwie in der Chronologie. Oder gibt es dafür eine Erklärung ?



Es gibt auch eine Szene, in der Leiter und Bond (im Casino) gemeinsam zu sehen sind, obwohl sie sich eigentlich noch gar nicht getroffen haben...

Der Film wurde nach den Dreharbeiten sehr umgeschnitten, um das Tempo zu erhöhen. Da hat man dann auch diverse Anschlussfehler in Kauf genommen, wie z.B. die berühmte Szene mit den wechselnden Tauchbrillen...

Es liegt vielleicht auch daran, dass hier zum ersten Mal in wirklich großem Stil (mit mehreren Teams) ein Bond gedreht wurde, und das auch noch in relativ kurzer Zeit (1 Jahr nach GF!). Dadurch könnten sich viele Fehler ergeben haben, man hatte wohl noch nicht alles so im Griff...

Ein paar Logikfragen könnte man aber auch noch stellen:

- Warum kommt Bond beim Briefing nicht auf die Idee, Graf Lippes Hintergrund zu erforschen? Das wäre doch naheliegender gewesen, als nach Domino zu suchen...

(aus: The Bond Files www.amazon.com/Bond-Files-Andy-Lane/dp/B…ie=UTF8&s=books

- Bond haut Leiter eine rein mit der Begründung "Du warst gerade im Begriff, mich 007 zu nennen." Die Begründung gibt er aber vor dem Spectre-Typen ab...
Vielleicht liegt das aber auch an der Synchro...


Ansonsten wurden die meisten Vor- und Nachteile schon recht gut aufgezählt. Ich finde leider auch, dass der Film sein Spannungslevel nicht immer durchgehend halten kann, und die etwas zu vielen Unterwasserszenen tragen da ihr Schärflein zu bei. Ich fand z.B. die Szene etwas ermüdend, wenn Bond in Largos Versteck die Bomben findet. Da denkt man sich "Schon wieder Wasser", vielleicht auch, weil die Szenerie sehr düster gehalten ist.

Packend finde ich wiederum das Verstecken des Flugzeugs. Hier wird der brilliante Plan detailliert gezeigt, auch der fiese Tod des Angelo-Doubles kommt gut. Der Schauplatz Wasser wirkt noch frisch und die Bedrohlichkeit & Genialität von SPECTRE entfaltet (auch unterstützt von Barry) ihre volle Wirkung. Man stelle sich vor, wie das auf das Publikum von 1965 gewirkt haben muss...

Nicht ganz verstanden habe ich allerdings, wieso es nicht möglich gewesen sein soll, den Verlauf des entführten Flugzeugs einigermaßen zu orten, zumindest einen Annäherungswert zu finden (wie in YOLT, wo man auch Japan identifizieren konnte). Flog der Entführer die ganze Zeit soo tief?


Zitat von »Mephisto«

TB ist einfach nur genial. Für mich ist es der beste Connery-Bond nach GF. Hier ist die Story einfach ein bisschen exklusiver und der Film hat einfach mehr kultige Sachen wie Odd-Job zum Beispiel oder die Szene in der Goldfinger seinen Plan erläutert oder Bond auf dem Lasertisch liegt.

Dennoch ist TB nur um Kleinigkeiten schlechter und hat wie Kronsteen richtig sagte, alle klassischen Bondelemente, die ein Film braucht: Eine gute Story, mehrere Bösewichte (Largo, Vargas), mit Fiona Volpe und vor allem Domino (mein Bond-Girl-Favorit ) und einen sehr gut aufgelegten Sean Connery. Irgendwie passt bei diesem Film fast alles. Grandios sind die Szenen, wo Bond angeschossen flieht (s. meine Signatur) und die Stelle, wo Bond Domino von dem Tod ihres Bruders erzählt. Um seine Gefühle zu verbergen setzt er eine Sonnenbrille auf, was ihn unglaublich menschlich erscheinen lässt. Auch genial sind Bonds Überfall auf Largos Anwesen mit der Flucht im Schwimmbecken vor den Haien und die Szenen im Sanatorium.

Einziges Manko für mich ist der abschließende Kampf auf dem rasenden Schiff. Die Zeitraffer Aufnahmen sind absolut schlecht gemacht und das Largo von einem Unbekannten getötet wird ist für mich unverzeihlich. Allerdings sind dies nur Randbemerkungen, die das Erlebnis TB in keiner Weise schmälern. Der Film ist einfach Bond pur und war für viele weitere Filme prägend und ist gegenüber NSNA um Klassen besser.

Fazit: 9,5/10 Nur LALD, CR, OHMSS, TSWLM und GF stehen höher in meiner Gunst höher und zeigen, dass der Film bei mir zu den Klassikern mit zählt. LALD mag ich wie im entsprechenden Thread besprochen aus persönlichen Gründen.


Zitat von »00Beisser«

Habe mir Feuerball gestern angeschaut und natürlich ist er immer noch in meiner Top 5


Negatives:

- Manche Schauplätze gefallen mir gar nicht; das Sanatorium sowie das Hotel in welchem Bond und Paula einquartiert sind versprühen nicht viel Charme meiner Meinung nach, Palmyra find ich auch nicht so eindrucksvoll wie beispielsweise den Piz Gloria, der für mich viel mehr Gefahr des Villain ausstrahlt (da können mich auch nicht die Haie trösten).

- Schlüssigkeit um Lippe etc. im Sanatorium

- Die Endsequenz
Die Zeitraffer bzw. Rückprojektionen empfinde ich als sehr nervend (ich weiß nicht inwiefern es zur damaligen Zeit anders realisierbar gewesen wäre)


Positives:

- Manche Schauplätze gefallen mir jedoch sehr gut; Die kleine Bucht mit den Steinmauern, wo Largo sich mit seinen Männern aufmacht um die Bomben zu holen
Die Phantom-Zentrale in Paris ist für mich einzigartig, der Raum ansich sowie das ganze "Feeling" in diesem Raum mit dem "unsichtbaren" Blofeld in dieser Art Kanzel - Grandios

Gebunden an die Schauplätze aber unter einem eigenen Kapitel sind für mich die atemberaubenden Unterwasseraufnahmen
Im Gegensatz zu manch anderen hier, empfinde ich sie keineswegs als störend, sondern als tolles Leitmotiv (Wasser) durch den ganzen Film hinweg.

- Anfangssequenz
Eine meiner Lieblings-Anfangssequenzen, toll auch hier der Schauplatz sowie die Aktion mit dem Jetpack und den Blumen. Sehr gelungen auch die Überleitung von dem Wasserwerfer des DB5 zum Intro (der Vorspann mit dem Titellied von Tom Jones) ,wieder das Wasser als Leitmotiv - Klasse

- Disco Volante
Mir gefällt generell die Idee mit einer mobilen Festung des Villains, auch sehr schön das Ausklinken des Kokons

- Felix Leiter
Für mich der beste Felix Leiter

- Die Bondgirls
Ganz klar für mich der Bond mit den hübschesten Bondgirls: Domino, Fiona und Paula...

- Sean Connery
Einfach eine eindrucksvolle schauspielerische Darbietung.

- Adolfo Celi
Ich finde er gehört zu den besten 5 Villains.
Die deutsche Stimme ist sehr gelungen. Ich mag auch den Charakter, er strahlt immer so ein Dominanz-Gehabe aus, außer im Casino auch sehr schön zu sehen wie Largo Domino ausfrägt "was Bond als Letztes gesagt hat"

- Score
Vor allem die Unterwassermusik ist herausragend.
Für mich der beste Score aller Bond-Filme - John Barry at his best !


Zitat von »MisterBond«

Habe ich mir heute angeguckt, im O-Ton.
Einfach schön, hat sich neben FRWL und GF ganz klar als mein Lieblings-Connery-Bond bestätigt!
Der Film hat alles was einen Bond auszeichnet. Connery ist hier noch einmal richtig schneidig. Liegt auch an ihm, dass FRWL, GF und TB meiner Meinung nach die besten Connery-Bonds sind.
Dann wohl, auch in der Anzahl, die attraktivsten Bondgirls. Molly Peters, Martine Beswick als Paula Caplan und vor allem das Badgirl Luciana Paluzzi als Fiona Volpe und Claudine Auger als Domino...jaaaa, ganz klar mit Jane Seymour mein Lieblings-Bondgirl
Die Locations, die Musik, Adolfo Celi (einer der besten Bösewichte), die SPECTRE-Zentrale in Paris, die Sitzung mit allen 00-Agenten in London, einfach alles "bondige" Szenen.
Einzig ein paar Unterwasseraufnahmen, Betonung nur auf ein paar, nehmen das Tempo etwas raus.
Alles in allem 9/10


Zitat von »Ahab«

Nach längerer Zeit habe ich mir den heute Abend gegönnt und was soll ich sagen? Der Film ist ein Juwel.

In dem Thread wurde anfangs von Colthrope angesprochen, dass er die Fans beneidet, die noch nicht alle Filme in und auswendig kennen. Bei Feuerball ist das bei mir so. In der Jugend hab ich den recht häufig gesehen, aber ein Favorit war er nie. Einzelne Dinge (Jetpack, Disco Volante, Tauchgänge) sind zwar immer positiv aufgefallen, aber nie der Film als Gesamtes, vor allem weil ich damals sämtliche Moores den Connerys vorzog.
Naja und jetzt bin ich gerade dabei die neue Bestenliste aufzuschreiben und die wird das gehörig auf den Kopf stellen.

Zum Film wurde ja eigentlich schon fast alles gesagt, daswegen hab ich mir mal die etwas längere Einleitung gegönnt. Mir bleibt eigentlich nur zu sagen, dass ich die Tauchszenen keine Minute als langweilig empfinde. Mich stressen hecktische Finale mit langen (konventionelleren) Ballereien viel mehr.

Besonders hervorheben möchte ich dieses mal nur zwei Personalien:
Auger und Connery.
Bin inzwischen absoluter Verehrer der 60er Bond-Girls. Ging mir früher nicht so. Aber mit Auger und Bianchi (FRWL) spielen inzwischen zwei aus den 60ern ganz oben mit.
Und was Connery zeigt ist eine Galavorstellung. Im Gegensatz dazu wirkt er in NSNA wie ein Schatten seiner selbst.


Zitat von »Scarpine«

Terence Youngs letzter Bondstreifen:

Die Schauspieler:
Sean Connery liefert seine vierte Bondperformance und überzeugt auf ganzer Linie. In der Rolle der Domino Derval kann die Französin Claudine Auger glänzen. Sie zählt in meiner Wahrnehmung zu den besten Bondgirls der ganzen Serie. Domino befindet sich stets in meiner Top 5 der Hauptdarstellerinnen. Großartig agiert auch der Italiener Adolfo Celi als finsterer Emilio Largo. Für mich ist er nach der Gert Fröbe der beste Gegenspieler von Bond überhaupt. Auch die wunderbare Luciana Paluzzi geht in ihrer Rolle gänzlich auf und präsentiert sich dem Zuschauer als das beste Bad-Girl der ganzen Reihe. Guy Doleman und Phillip Locke sind dagegen allerdings sehr farblose Handlanger. In der Rolle des Vargas hätte ich mir Klaus Kinski sehr gut vorstellen können, der ja angeblich tatsächlich für TB im Gespräch war. Rik Van Nutter spielt einen guten Felix Leiter und Martine Beswick vermag es nach ihrer kleinen Rolle in FRWL erneut zu gefallen. Bernard Lee, Lois Maxwell und Desmond Llewelyn sind gewohnt gut. Vor allem Qs Auftritt ist mal wieder herrlich.

Die Musik:
Der Soundtrack von John Barry ist fantastisch und streitet sich bei mir mit TLD um den Spitzenplatz bei den Scores. Barry schafft es wieder mal durch seine Musik eine ungeheuere intensive Atmosphäre zu schaffen. Am besten gelingt ihm das in den Unterwasserszenen. Zu meinen Lieblingstracks gehören "Chateau Flight", "Cafe Martinique", "Search for Vulcan" und "Mr. Kiss Kiss Bang Bang". Der Titelsong von Tom Jones ist einfach nur genial. Knapp vor "Golfinger" ist "Thunderball" mein absoluter Favorit bei den Titelsongs. Ich sage nur: So he strikes like THUNDERBALL!

Die Regie:
Terence Young, mein Lieblingsregisseur bei Bond, kehrt ein letztes Mal auf den Regiestuhl zurück und serviert dem Zuschauer ein Bondopus von gewaltigem Ausmaß. Ich habe absolut nichts an diesem Film auszusetzen. Für mich ist er fast perfekt. Es stören mich, von den Dingen die häufig moniert werden, weder die ausschweifenden Unterwasserszenen, noch die beschleunigte Disco Volante und auch nicht die Endszene. Gerade die Rettung per Flugzeug am Schluss setzt diesem gewaltigen Werk doch noch die Krone auf. Das einzige, was mir eventuell negativ aufällt, ist, dass alle Szenen mit dem Derval/Angelo-Darsteller (besonders im Flugzeug) eine ganz merkwürdige Stimmung haben. Zu meinen Lieblingsszenen zählen die Vortitelsequenz, die SPECTRE-Besprechung, die gesamte Casinosequenz mit anschließendem Dinner bei Kerzenschein, die Strandszenen mit Bond und Domino und das gesamte Finale.

Die Titelsequenz:
In meinen Augen Binders bester und stilsicherster Vorspann. Die Sequenz spielt geschickt mit den Themen des Films und passt hervorragend zum herrlichen Titelsong. Einfach großartig! In der Gesamtbewertung der Titel rangiert dieser Vorspann bei mir auf Platz 2, knapp hinter der grandiosen CR-Titelsequenz.

Die Schauplätze & Sets:
TB gehört zu den Bondfilmen, welche von einer einzigen Location gänzlich geprägt werden. In diesem Fall sind es die Bahamas. Auch wenn dieser großartige Schauplatz in CR noch farbenfroher eingefangen wurde, wird er hier doch glänzend fotografiert und für die Story genutzt. Ken Adam leistet bei den Sets wieder mal Großartiges. Der SPECTRE-Versammlungsraum, die stilvoll entworfenen Unterwasserfahrzeuge, die Disco Volante mit Konkonfunktion und die prunkvollen Innenräume der Hotelsuiten und des Casinos sind sehr gelungen und festigen den monumentalen Charakter des Films nur noch mehr.

Insgesamt: TB war ewig auf Platz 2 meiner Bestenliste, bis CR kam. Seitdem rangiert dieser großartige Bondstreifen auf Rang 3 und wird diese Position wohl auch weiter verteidigen können. Denn um diesen tollen Film weiter nach hinten zu drücken, muss einer der nächsten Craig-Filme schon von einer enorm bestechenden Qualität sein.

9 von 10 Punkten
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Kronsteen

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Freitag, 7. Juni 2013, 14:39

Zitat von »Kronsteen«

Gestern in schöner Runde mal wieder TB angeschaut.
Für mich nach wie vor (oder sogar mehr denn je) DER Bondfilm schlechthin. Außer einigen Logiklücken, die zu verschmerzen sind, passt hier einfach alles:
Sean Connery liefert in diesem Film die beste Performance eines Bonddarstellers überhaupt ab. Er spielt Bond nicht, er IST Bond.
Die Girls sind umwerfend. V.a. Fiona und Domino gehören zur Creme de la Creme der Girls aus allen Filmen. Aber auch die Nebencharakter wie Paula oder Pat sind mehr als nur Staffage.
Die Exotik und damit auch das Bondfeeling stellt sich für mich in keinem anderen Bondfilm so ein wie in TB. Schon von Kindesbeinen an wollte ich auf Palmyra leben oder die Disco Volante besitzen.
Die häufig kritisierten langatmigen Unterwasserszenen stören mich nicht die Bohne. Im Gegenteil: Ich finde sie zeitlos schön und bin noch immer begeistert, wie Lamar Boren das vor inzwischen fast einem halben Jahrhundert hinbekommen hat.
Die Geschichte ist in sich schlüssig und spannend, der Titel Maurice Binders der schönste des Franchise und der Score Barrys ein bombastisches Werk, das im 007-Thema beim sensationellen Showdown gipfelt.

Ihr seht, ich komme ins Schwärmen!

Für mich 11 von 10 Punkten!

Ewige Nr. 1!

The biggest Bond of all: Thunderball!


Zitat von »Django«

Ich kann Kronsteen in seiner Beurteilung eigentlich nur zustimmen, auch wenn ich finde, dass es noch bessere Bond Filme gibt. Insgesamt denke ich, dass Thunderball etwas unterschätzt wird. Nach dem von vielen als "perfekt" bezeichneten Goldfinger hatte er es halt ziemlich schwer. Lobenswert finde ich, dass Terence Young (für mich der womöglich Beste Bond-Regisseur überhaupt) bei Thunderball wieder Wert gelegt hat auf eine realistische und spannende Story. Guy Hamiltons Goldfinger ging ja da doch in eine etwas andere Richtung - da wurde der Schein weit höher gewichtet als das Sein, mit dem Ergebnis, dass Goldfinger zwar sehr unterhaltsam daherkommt, jedoch bereits einige üble Drehbuchlöcher aufweist und zudem manchmal arg an der Grenze zur Albernheit kratzt. Thunderball wirkt da wesentlich "bodenständiger" und auch die Charakterisierung von Bond ist wieder deutlich "härter". Trotzdem kommt der Humor in Thunderball keinesfalls zu kurz - er ist einfach etwas subtiler als in Goldfinger. Oder um es anders auszudrücken: Gummiente auf dem Kopf wird ersetzt durch trockene Sprüche und Zynismus.

Auch die Story von Thunderball darf mit Recht als "perfekt" bezeichnet werden, denn obwohl es um eine richtig grosse Kiste geht (Erpressung der Nato-Staaten mit einer Atombombe - ein typischer Super-Villain-Plot), ist die Umsetzung sehr glaubwürdig. Auch stolpert Bond nicht eher zufällig auf die "Lösung", sondern er muss diesmal nicht nur seinen physischen Fähigkeiten und seinen Charme einsetzen, sondern auch seine grauen Zellen.

Kommt noch hinzu, dass Sean Connery als Bond nie so gut ausgesehen hat wie in Thunderball (ich weiss gar nicht, ob er dort bereits ein Toupet trug...) und Fiona ist eines der heissesten Bond-Girls überhaupt - verführerisch und tödlich. Auch Adolfo Celi kommt als Largo sehr gut rüber. Überhaupt ist Largo für mich einen der besten Bond-Villains überhaupt: Der Typ gibt sich kultiviert und hat Stil, verfolgt aber sein Ziel unerbittlich. Er ist kein Psychopath, sondern ein sehr fähiger Mann, der sich des Geldes wegen dem Kriminellen zugewandt hat. Er ist sozusagen der CEO eines kriminellen Unternehmens (während Blofeld im Hintergrund den "Verwaltungsrat" darstellt).

Trotzdem: Auch ich finde die Unterwasserszenen in Thunderball zu langatmig, auch wenn sie technisch hervorragend gemacht sind. Dies wertet Thunderball leider doch ein wenig ab.


Zitat von »Maibaum«

Thunderball ist für mich der frühe Bond Film der die Zeit am besten überstanden hat. Er war schon beim ersten Ansehen für mich derschönste der Connery Bonds, und das ist er wohl auch heute noch. Er wirkt sogar moderner als seine Neuverfilmung NSNA, die fast 20 Jahre später entstanden ist.

Wirklich veraltet sind nur ein paar idiotische Zeitraffereinstellungen bei der Flucht der Disco Volante am Ende. Deulich sichtbare Zeitraffereinstellungen sind mit Sicherheit eines der armseligsten Mittel um filmische Dynamik zu erzeugen. Ansonsten verzichtet TB natürlich auch nicht auf ein paar der für fast jeden Bond üblichen Schwächen, die aber hier moderat ausfallen.

Inszenatorisch halte ich ihn für den Besten der frühen Bonds (OHMSS ist allerdings auf einem anderen Level), jedenfalls für Young's besten Bond.

Wie die anderen frühen Bonds folgt er noch größtenteils der Romanvorlage Flemings, die zu seinen besten Werken zählt, fügt allerdings auch noch einige Action Elemente hinzu. Die Geschichte an sich ist auch heute noch aktuell und wird einfallsreich entwickelt, mit einem sicheren Gespür für Timing und Höhepunkte. TB zehrt dabei von einem dichten Geflecht interessanter Neben- und Hauptcharaktere, Ober- und Unterschurken, böse und gute "Bondinen", die um Bond und die Haupthandlung herum arrangiert sind, und einfallsreich eingeführt werden und gleichzeitig die Handlung vorantreiben, die sich erst nach und nach entwickelt. Dabei jongliert der Film auf souveräne Art mit den genreüblichen Zufällen und Unwahrscheinlichkeiten.

Im Mittelteil hätte etwas weniger vordergründige Spannung (der Mann im Bad der dann an die Haie verfüttert wird) und etwas mehr Largo und Domino dem Film gut getan.


Auch schauspielerisch hat der gut besetzte TB einiges zu bieten. Adolfo Celi ist beispielsweise vorzüglich, aber einem Gert Fröbe kann er nicht das Wasser reichen, dafür hat Luciana Palucci fast nur großartige Szenen. Die teils eleganten Dialoge sind wie schon bei GF durchweg gelungen, und nicht so flach wie in vielen der späteren Bondfilme. Sean Connery ist im Vergleich zu DN im Gesicht (und wohl auch sonst) etwas fülliger geworden, aber ich denke das passt ganz gut zu der Rolle. Manche sagen TB wäre bereits der erste Bond in dem er sichtbar keine Lust mehr hatte, aber das kann ich so nicht bestätigen, auch wenn seine Darstellung in GF vielleicht noch etwas enthusiastischer war.

Auf größere Actionszenen wurde im Handlungsverlauf dabei zunächst verzichtet (diese gehörten allerdings auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum festen Bestandteil der Serie), dafür kulminiert er dann in einer auch heute noch ansehnlichen, spektakulären Unterwasserschlacht. Wie überhaupt die ganzen Unterwasseraufnahmen auch in der gelungenen Verbindung von Außen- und Studioaufnahmen immer noch fantastisch aussehen.

Auch wenn TB zunächst an Land und in der Luft spielt, dies ist der Unterwasser Bond, und das macht er ausführlich getreu seines Mottos "James Bond goes underwater".
Domino etwa wird unter Wasser eingeführt (mit einem herrlichen Schnitt direkt von London zur tauchenden Domino), Largo ist im Gegensatz zu vielen andern Oberschurken sehr aktiv und auch beim Tauchen immer dabei, und auch sonst wurden viele wichtige Szenen und Konfrontationen unter den Meeresspiegel verlegt. Selbst wenn Bond an Land in Largos Villa eindringt wird ein Teil der üblichen Zweikämpfen in den Swimminpool verlegt.
Das alles ist thematisch absolut vernünftig, macht TB visuell kohärent, und sorgte natürlich auch für die nötigen, damals noch neuartigen Schauwerte die TB auch mithalfen zum kommerziell erfolgreichsten Bondfilm zu werden.

Neben Dominos raffinierten Badeanzügen natürlich.

8/10
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james

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4

Mittwoch, 12. Juni 2013, 10:27

TB war für mich jahrelang der Bondfilm überhaupt. Dort wurde 007 dargestellt als das was er ist. Ein Superagent, der an den schönsten
Plätzen der Welt (Bahamas) seine Missionen erfüllt, die gefährlichsten Gegner (SPECTRE) hat und sich mit den schönsten Frauen umgibt (Domino).
Dieses Konzept klappt hier hervorragend. Sicher ist der Film etwas in die Jahre gekommen (die Rückprojektionen im Boot wurden ja schon
mehrfach angesprochen), aber wenn man sich TB heute anschaut und im Hinterkopf behält, dassder Film nicht am Computer entstanden ist,
macht er immer noch viel Spass. Bei mir ist TB immer noch im oberen Viertel und wird es sicher auch immer bleiben.


8,5/10
Life's a Blast... even when you're different. :thumbsup:

"you dirty double-crossin limey fink, these god-damned diamonds are phoneys" X(

Don-Corleone

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Sonntag, 30. Juni 2013, 19:40

The Biggest and Best: Thunderball

Als Höhepunkt unseres Bondtreffens, mein Lieblingsbond im Kino. Was ein Erlebnis. Auch wenn es klischeehaft klingen mag, es gibt FIlme die sind für die große Leinwand gemacht, Thunderball gehört definitv dazu. Die Pretitle ist eine ideale Einstimmung auf den Film, der Kampf mit Jacques Bouvar (das Chateau ist eine tolle Location), die Jetpackszene und dann natürlich der Aston Marrtin. Thunderballs Titelsequenz ist für mich mit Binders beste Arbeit und der Song "Thunderball" hat für mich eine ähnliche Wirkung wie Basseys Goldfinger. Perfekte Einstimmung auf den Film.

Man wirft Thunderball ja immer gerne eine gewisse Langatmigkeit vor, die ich aber nicht teilen kann. Der Film baut mit seinen Szenen im Sanatorium eine Spannung auf, die atmosphärisch sehr gelungen ist. Das der Faktor Zufall in Thunderball eine sehr große Rolle spielt, ist als Kritik absolut legitim, stört mich aber ehrtlich gesagt nicht. Die Unterwasserszenen sind für mich, bis heute das Nonplusultra was ich bisher in einem FIlm gesehen habe. Ganz groß und zeitlos schön ! Aber mir ist natürlich auch klar, das u.a. diese Szenen dazu führen (auch die Ausführlichkeit ), das der Film nicht so eine breite Zustimmung findet wie z.B. Goldfinger, entweder man liebt sie oder sie langweilen.

Zum Thema Casting: Sean Connery hat für mich den Höhepunkt seines Bondschaffens erreicht (okay vielleicht mit Goldfinger zusammen), er spielt nicht Bond er IST Bond :D , souverän, total von sich selbst überzeugt, gepaart mit einer ungeheueren Leinwandpräsenz. EIne kurze Szene sinnbildlich für sein Auftreten: (die wir bei unser Nachbesprechung als total typisch Connery empfunden haben), Zuerst haut einem Spectre Mitarbeiter das Telefon über den Schädel und dann läuft er in einer Seelenruhe auf den Gang und betätigt kurz mit dem Ellenbogen den Feuermelder. Cooler gehts nicht mehr :thumbup:

Als Gegenspieler hat man mit Adolfo Celi auch einen Glücksgriff getätigt, Charismatisch, bedrohlich und mit samt seinen Helfershelfern (Vargas !) ein perfekter Gegner für Bond. Ein besonderer Höhepunkt in dem Film sind natürlich die Bondgirls, hatte man davor und danach je einen Film mit soviel fantastischen Bondgirls ? 8o





FIona Volpe, das beste "Badgirl" aller Zeiten und für mich mit Vesper zusammen DAS Bondgirl schlechthin, jede Szene mit ihr versprüht entweder Erotik Pur oder sie wirkt sehr bedrohlich. Die Frau hat wie ich finde eine enorme Ausstrahlung ,tolle Momente sind z.B. ihr Blick als Bond ihr die Schuhe reicht in der Badewanne :thumbsup: , ihr Gesichtausdruck und Reaktion als Bond ihr sagt "die Nacht war nur für Königreich und Vaterland" oder als sie Bond im Kiss Kiss Bang Club zum Tanz auffordert. Ganz stark.

Claudine Auger ist das ideale Kontrastprogramm zu Fiona Volpe, unschuldig, sexy und vorallem schlicht und ergreifend süß :love: Auch Pat und Paula passen trotz kleinerer Rollen wunderbar in den Film.

Besonders hervorheben möchte ich noch Ken Adams Arbeit: Der Konferenzraum von Spectre, was eine geniale Idee und gleichzeitig optisch hervorragende Umsetzung. Genau so stelle ich mir eine internationale Verbecherorganisation vor. Des weiteren, sozusagen als passendes Gegenstück zu Spectres Konferenzraum, die Einsatzbesprechung der Doppel Null Agenten. Ein richtig tolles Production Design, diese Ideen und "Größe" von Adam vermisse ich ein wenig in der heutigen Ära.

Das Sanatorium und die Bahamas als Location sind natürlich keine große Abwechslung, aber die Bahamas sind so toll eingefangen, da bin ich sehr froh darum, das man in diesem Film auf das übliche Groundhopping verzichtet hat.

Lieblingszenen (ohje wo fange ich denn da an )

- Die bereits oben erwähnte "Connery Feuermelderszene"

- Bond nimmt sich beim rausghen aus dem Zimmer noch kurz eine Traube
- Casionszene mit Largo / Domino - Bonds Besuch bei Largo in Palmyra (siehe Zitat aus meiner Signatur )
- Fiona in der Badewanne und danach als "Raubtier" 8o
- die Schiesserei auf Palmyra - die Verfolgungsjagd beim Junkanoo- Bond tanzt mit Fiona (mit der genialen musikalischen Untermalung "Mr. Kiss Kiss Bang" ) :dance:
- Bonds Dialog mit Domino inkl Liquidierung von Vargas


- Unterwasserkampf am Ende (wobei ich sagen muss, mir gefallen alle Unterwasserszenen)

Kritikpunkte: Hmm sehr wenig, wie geschrieben spielt der Faktor Zufall eine etwas sehr große Rolle (stört mich aber nicht) und die Zeitrafferszenen im Endkampf auf der Disco Volante wirken ein bisschen veraltet, aber sonst ist der Film für mich zeitlos schön.

Wahrscheinlich ist die Kritik vielen zu euphorisch aber jedesmal wenn ich Thunderball sehe (und jetzt auch noch im Kino ) bin ich euphorisert und deswegen kann ich es nicht anders formulieren. 10 von 10 Punkten , Ein Meisterwerk :kneel:

Fast vergessen, sollte aber in keinster Weise unerwähnt bleiben ist der sehr starke Soundtrack von John Barry und was ich mich beim Anschauen mal wieder gefragt habe , warum zum Geier verwendet man dieses geniale 007 Thema (Verfolgungsjagd Junkanoo) heute nicht mehr (das letzte Mal war bei der Bootsverfolgungsjagd in Moonraker) ?
Schönes Gewehr, passt eigentlich mehr zu einer Frau. - Verstehen Sie etwas von Waffen Mr.Bond ? - Nein, aber etwas von Frauen.

Kronsteen

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Sonntag, 30. Juni 2013, 20:28

Danke für die Rezension, Don! :kneel:
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen! :thumbup:

Ich lasse ja auch keine Möglichkeit aus, zu erwähnen, dass Thunderball mein Lieblingsbond ist. Er ist die Übersteigerung des Begriffs "Cool", das "Über die Spitze treiben" von all jenem, was in den 60ern der Inbegriff der Bonditis war. Eine perfekte Symbiose aus Inhalt und Design mit einem mit seiner Rolle verschmelzenden Sean Connery.

Zitat von »Don-Corleone«

er spielt nicht Bond er IST Bond

:thumbsup:

Zitat von »Don-Corleone«

FIona Volpe, das beste "Badgirl" aller Zeiten und für mich mit Vesper zusammen DAS Bondgirl schlechthin, jede Szene mit ihr versprüht entweder Erotik Pur

Auch hier kann ich nur beipflichten. Nie war ein Bondgirl heißer... :heiss:

Zitat von »Don-Corleone«

Besonders hervorheben möchte ich noch Ken Adams Arbeit: Der Konferenzraum von Spectre, was eine geniale Idee und gleichzeitig optisch hervorragende Umsetzung. Genau so stelle ich mir eine internationale Verbecherorganisation vor. Des weiteren, sozusagen als passendes Gegenstück zu Spectres Konferenzraum, die Einsatzbesprechung der Doppel Null Agenten. Ein richtig tolles Production Design, diese Ideen und "Größe" von Adam vermisse ich ein wenig in der heutigen Ära.

Auch 2 meiner Lieblingssets, der Spectre-Raum ist für mich das beste Werk Adams im Rahmen der Bondfilme.

Auch von mir gibts (mal wieder) 10 von 10 für Thunderball, einem Trip in eine andere Welt, in eine Mischung aus Tagtraum und Leinwand-Viagra (viele Grüße an Lars und danke für die zutreffende Bezeichnung :D ).

Here comes the biggest Bond of all: Thunderball!
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Don-Corleone

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Sonntag, 30. Juni 2013, 20:51

Ich lasse ja auch keine Möglichkeit aus, zu erwähnen, dass Thunderball mein Lieblingsbond ist. Er ist die Übersteigerung des Begriffs "Cool", das "Über die Spitze treiben" von all jenem, was in den 60ern der Inbegriff der Bonditis war. Eine perfekte Symbiose aus Inhalt und Design mit einem mit seiner Rolle verschmelzenden Sean Connery.

Auch von mir gibts (mal wieder) 10 von 10 für Thunderball, einem Trip in eine andere Welt, in eine Mischung aus Tagtraum und Leinwand-Viagra (viele Grüße an Lars und danke für die zutreffende Bezeichnung :D ).

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In den ersten 2 Sätzen perfekt zusammengefasst was Thunderball zu diesem Zeitpunkt als er rauskam war und für die Thunderballjünger wie uns heute noch ist :thumbsup:

Mischung aus Tagtraum und Leinwand-Viagra das muss ich mir merken :D Geniale passende Formulierung :thumbsup:
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Sonntag, 30. Juni 2013, 23:53

Trotz, oder wahrscheinlichn wegen, eurer Euphorie schön beschrieben.
Ich mag TB mit GF und FRWL von Connerys Schaffen am liebsten, vor allem weil er in diesen Bondfilmen Bond IST.
Eben die kleinen Szenen (Feuermelder, Traube) machen es aus.
TB hat auch meiner Meinung nach die größte Ansammlung der sexiesten Bondgirls. Domino & Fiona gehören für mich generell zur Spitze.
Super auch die Unterredung der SPECTRE-Mitglieder im Pariser Quartier oder das Briefing Ms vor allen 00-Agenten.
Von mir gibt es: 9/10

9

Montag, 1. Juli 2013, 05:54

Boah, Thomas, Roberto...nehmt euch ein Zimmer! ;)
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Kronsteen

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10

Montag, 1. Juli 2013, 08:52

Boah, Thomas, Roberto...nehmt euch ein Zimmer! ;)


Ne Toilette wird wohl reichen. :P :D
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Django

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Montag, 1. Juli 2013, 09:37


Besonders hervorheben möchte ich noch Ken Adams Arbeit: Der Konferenzraum von Spectre, was eine geniale Idee und gleichzeitig optisch hervorragende Umsetzung. Genau so stelle ich mir eine internationale Verbecherorganisation vor.

Stimmt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bond-Filmen mit "Über-Bösewichten" wird SPECTRE hier zudem sehr glaubwürdig dargestellt - vom Geschäftsmodell her ähnlich wie die italienische Mafia (nur dass sich SPECTRE halt nicht mit "Kleinigkeiten" abmüht). Die Organisation wuchs stetig und organisch. Zwar hat SPECTRE mit Blofeld eine Nr. 1, verfügt aber über viele andere fähige Leute, die befähigt und ermächtigt sind, selbstständig grosse "Kiste" durchzuführen. Thunderball ist denn auch nur eines (wenn auch das grösste) von vielen Unternehmen von SPECTRE. Wenn dieses schief geht, ist dies zwar ein finanziell herber Schlag für SPECTRE, die Organisation bleibt aber aufgrund ihrer vielen anderen Standbeine überlebensfähig. Eine weitere Parallele zwischen SPECTRE und der Mafia ist die Liquidierung der "Versager" (Count Lippe etc.) in der eigenen Organisation.

Von daher wirken die Darstellungen von SPECTRE in YOLT oder auch OHMSS (von DAF wollen wir gar nicht erst reden) viel unglaubwürdiger und auch bescheidener: Dort ist SPECTRE einfach nur Blofeld und ein paar Killer um ihn herum (dies gilt übrigens auch etwa für einen Stromberg oder einen Drax). Erwischt es ihn, ist die Organisation am Boden - niemand könnte seine Position einnehmen. In TB ist dies alles ganz anders: Erstens ist es unwahrscheinlich, dass es Blofeld "erwischt", da er sich nur im Hintergrund aufhält und zweitens würde bei Blofelds "Abgang" sofort eine geeignete Person als Nr. 1 nachrücken.

Quantum wurde in CR und vor allem in QoS auch mafia-ähnlich dargestellt wie SPECTRE in TB ("Well, then, the first thing you should know about us is that we have people everywhere") und ich hoffe sehr, dass dies im nächsten Bond-Film wieder aufgegriffen wird :).

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Montag, 1. Juli 2013, 10:01


Stimmt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bond-Filmen mit "Über-Bösewichten" wird SPECTRE hier zudem sehr glaubwürdig dargestellt - vom Geschäftsmodell her ähnlich wie die italienische Mafia (nur dass sich SPECTRE halt nicht mit "Kleinigkeiten" abmüht). Die Organisation wuchs stetig und organisch.

Quantum wurde in CR und vor allem in QoS auch mafia-ähnlich dargestellt wie SPECTRE in TB ("Well, then, the first thing you should know about us is that we have people everywhere") und ich hoffe sehr, dass dies im nächsten Bond-Film wieder aufgegriffen wird :).


Für mich ist S.P.E.C.T.R.E. in Thunderball auch gerade wegen dieser Greifbarkeit der Bedrohung so glaubwürdig. Man lernt die Strukturen und die Arbeitsweise dieser Organisation kennen, die demonatrativ ähnlich aufgebaut ist wie der MI6 (wo es beim MI6 die Doppelnullagenten gibt, gibt es bei S.P.E.C.T.R.E. die Nummern-Agenten).
Gerade die Gegenüberstellung beider Organisationen in ihrem "Heiligtum" - auf der einen Seite das S.P.E.C.T.R.E.-Hauptquartier in Paris, auf der anderen Seite die MI6-Räumlichkeiten in London - wirken wie aufeinander abgestimmt. Hierbei verkörpert der MI6-Raum das Klassische, Alte und Oppulente, während der S.P.E.C.T.R.E.-Raum mit seinen klaren Linien und seinem modernen Design für die Bedrohung dieser Tradition steht. Beide Räumlichkeiten Ken Adams sind in ihrer jeweiligen Ausrichtung in gleichem Maße überdimensioniert, aber in Struktur und Design sowohl historisch als auch in der Strukturform konträr. Ein Meisterwerk.

Diese Erkennbarkeit des Feindes vermisse ich bei Quantum noch gänzlich. Bisher ist es mehr oder weniger eine recht wenig greifbare Organisation, deren Name nur 1 Mal kurz erwähnt wird, wobei man bei dieser Szene (Schlussszene mit Dominic Greene in der Wüste, Quantum of Solace) eher das Gefühl bekommt, als würde der Name ausschließlich aus plakativen Gründen genannt werden, um eine Quasi-Organisation zu kreieren, ohne aber über inhaltliche Substanz zu verfügen. Was ist Quantum? Wir kennen Mr. White. Vielleicht noch Gettler ud Greene. Aber was soll es sein und was/wer steckt dahinter?! Für mich macht eine Weiterführung Quantums nur dann Sinn, wenn man diesen imaginären Gegner mit Leben füllt.
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Montag, 1. Juli 2013, 11:08

Die Darstellung von Quantum ist in der Tat bisher schemenhaft, dennoch weiss der Zuschauer, dass mit denen nicht zu spassen ist. Von daher finde ich den Ansatz, Quantum ganz langsam und stückchenweise aufzubauen, sehr interessant.

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Montag, 1. Juli 2013, 12:20

Die Darstellung von Quantum ist in der Tat bisher schemenhaft, dennoch weiss der Zuschauer, dass mit denen nicht zu spassen ist. Von daher finde ich den Ansatz, Quantum ganz langsam und stückchenweise aufzubauen, sehr interessant.


Aber glaubst Du wirklich, dass die Quantum in Bond24 (oder später) nochmals ausgraben?
Ich bin da seeehr skeptisch...
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Montag, 1. Juli 2013, 13:35

Ich hoffe es... SF war ja inhaltlich eine abgeschlossene Sache - also spricht von daher eigentlich nichts dagegen.

Don-Corleone

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Montag, 1. Juli 2013, 19:39

So eine Einführung wie bei Quantum, wo man nur schemenhaft erahnen kann wie "groß" und bedrohlich diese Organisation ist bzw. sein könnte funktioniert 1-2 Filme ganz gut, aber dann muss etwas mehr kommen. Und entweder, sie bauen diese Organisation wirklich als Gegenspieler Nr.1 der Craig Ära auf (ähnlich wie bei Spectre in der Conneryära) oder sie lassen es komplett. Ich vermute, kann natürlich völlig falsch liegen, das Quantum nicht mehr kommt und sie eher je nach Lust und Laune unterschiedliche Villains erfinden werden, die in keinem Zusammenhang stehen. Die Kontinuität in den Craigfilmen hat man mit Skyfall eigentlich schon dadurch ein wenig außer Kraft gesetzt, in den man ihn 2 Filme lang als "Rookie" aufbaut um ihn im 3 Film als "zu alt" darstellt. Finde ich zwar nicht so schlimm, zeigt aber, das man eher von Film zu Film denkt (auch was Storys betrifft flexibler ist) und somit ein gewisse Kontinuität auser Acht lässt. Aber wer weiß, vielleicht war Skyfall doch der Goldfinger der Craigära.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Don-Corleone« (1. Juli 2013, 19:43)


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Montag, 1. Juli 2013, 20:42

Das sehe ich ja jetzt erst:

Zitat von »Spree (noch im alten Board)«

Später wird es etwas besser, als Fiona auf Bond trifft, aber auch hier folgt auf ernsthafte Szenen schnell wieder Nonsens. Warum ist Bond so sorglos, als er mit ihr ins Bett geht, wo er doch schon um ihre Verbindung zu Largo/Spectre weiß?


WEIL ER AUCH NUR EIN MANN IST! :prof:

Du willst mir doch nicht etwa weismachen, dass Du die :quasi: "Raubtierfütterung" :heiss: ausgeschlagen hättest! :brow:

:P ;)
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Spree

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Montag, 1. Juli 2013, 21:06

Öhm, naja, wie soll ich sagen ... DA EIN VOGEL!! *weglauf*

Ganz im Ernst, ich hätte mir TB mit euch im Kino gerne gegeben, mit Sicherheit würde er dann rapide in meiner Bestenliste steigen. So ist es einfach nicht ganz "my cup of tea". Ich mag Filme tendenziell nicht, die keine stringente Linie haben und sich nicht zwischen ernstem Drama und seichter Komödie entscheiden können - und TB gehört für mich zu diesen Filmen.
Ähnliche Probleme habe ich auch mit FYEO, LALD (Voodoo, ich hab's dort schon geschrieben) und ganz stark mit TLD.

I never left!

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Montag, 1. Juli 2013, 21:22

Dann wars doppelt schade, dass Du nicht dabei warst. Als Kino-Bond hätte er Dich vielleicht tatsächlich noch überzeugen können. ;)

Mich stört dieses Nicht-Entscheiden-Können zwischen Komödie und Drama auch nicht wirklich, wobei ich gerade bei TB diesen Zwiespalt nicht so sehr sehe.
Aber ich weiß aber schon, was Du damit meinst.
Aber mir gehts insgesamt bei Bondfilmen weniger um Logik (der hält schließlich kaum ein Bondfilm stand) oder eine stringente Handlung, sondern eher um das Eintauchen in eine eigene Welt mit eigenen Gesetzen und einer gewissen Optik. Mir ist z.B. ein LTK zu schnörkellos und gradlinig - sicher ein guter Thriller, aber ohne wirklich bondig zu werden.
Von den von Dir Genannten ist neben TB auch TLD einer meiner absoluten Favoriten. Diese Filme schaffen für mich diesen Spagat sehr gut.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Mister Bond

Felix Leiter

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Freitag, 5. Juli 2013, 00:04

Ähm, wo bitte kann sich TB nicht zwischen Drama und Komödie unterscheiden?
TB ist weder noch, sondern ein klassischer Bondfilm.