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Donnerstag, 1. August 2013, 15:06

Die private Seite von Bond

In diesem Thread wird über die persönlichere Seite des Bond-Charakters
diskutiert. Einerseits werden hier die "Schnipsel" betrachtet, die man
in den Filmen von Bonds privater Seite sieht, aber auch eure Wünsche
& Vorlieben ob ihr sowas überhaupt gerne über euren Lieblingsagenten
sieht.

Seht ihr gerne etwas über Bonds privates Leben im Film
oder wollte ihr lieber nur die Ausübung seines Berufes sehen und den
Rest ein Mysterium bleiben lassen?

Eine kleine Betrachtung über die Einblicke, die man über Bonds Privatleben in den Filmen bekommen hat:

- In DN sehen wir Bonds Apartment. Die Einrichtung ist für das Jahr 1962
weitgehend üblich. Bis auf eine Ausnahme: Das Fernsehgerät. Zum
damaligen Zeitpunkt war in England ein TV Gerät bei den höheren
Schichten noch weitgehend verschrien als etwas für die "unteren
Schichten". Bonds scheint privat also zwar nicht schlecht situiert zu
sein (damaliger Preis eines TV Geräts), aber scheint mehr ein Charakter
"aus dem Volk" zu sein als in den späteren Filmen. Allerdings: Gleich in
der ersten Szene wird er als leidenschaftlicher Spieler (auch in der
Freizeit) dargestellt.
- In GF sehen wir konkret nichts von seinem
Privatleben, doch der Film ist hier wegen einem Widerspruch zu DN
erwähnenswert. Bonds abschätziger Kommentar zu den Beatles ("...wie den
Beatles ohne Ohrenschützer zuzuhören.") und seine sehr hohe Fachkenntnis
gegenüber dem Cognac und dem Bollinger lassen ihn hier eher wie
jemanden aus der High Society wirken.
- Den nächsten und wohl
persönlichsten Bond bis CR sahen wir in OHMSS. Der ganze Teil um Tracy
dreht sich um Bonds private Seite, sonstige Frauengeschichten sind ja
offensichtlich mehr "beruflicher Natur" gewesen. Bond rettet Tracy (erst
vor dem Selbstmord, dann vor Blofeld) und heiratet sie schließlich. Das
Ende ist bekannt. Hier werden auch erstmals Bonds Ahnen erwähnt,
inklusive Familienwappen.
- In LALD sehen wir bisher das letzte Mal
Bonds Wohnung. Es ist nicht ganz klar ob es eine Wohnung oder sogar ein
ganzes Haus ist, jedoch bietet sich hier wieder ein aufschlussreicher
Einblick in sein Privatleben. Die Wohnung wirkt für die damalige Zeit
nur unwesentlich moderner als die aus DN in 1962 und ist weder besonders
ausgefallen oder modisch - wieder bis auf eine Ausnahme. Auch wird hier
wieder etwas exotisches für eine damalige Wohnung gezeigt: eine
Espressomaschine. Hier ist erwähnenswert, dass Bond in den Romanen Tee
verabscheute und leidenschaftlicher Kaffeetrinker war. Hier sah man
dieses Element erstmals auf der Leinwand in Verbindung mit der damals
sehr modischen und exotischen Espresso-Variante. Dass Espresso damals in
England nichts alltägliches war wirds auch wunderbar in Szene gesetzt.
- In TSWLM erwähnt Anja Bonds Ehe, jedoch zeigt Bond hier seinen wunden
Punkt und möchte nichts weiter darüber hören. Einer der seltenen (und
der einzige explizite) Momente in denen der Moore-Bond von seiner
verletzlichen Seite gezeigt wird.
- In FYEO sehen wir in der PTS wiederum einen Rückgriff auf OHMSS: Bond besucht Tracy's Grab.
- In LTK haben wir wieder einen persönlicheren Bond. Wir sehen Bonds
Verbundenheit zu Felix, die weit über das berufliche hinaus geht. Auch
hier wird wieder auf seine einzige Ehe bezug genommen. Auch hier wieder
ein verletzlicher Bond, der jedoch alles andere als Schwäche zeigt.
- In GE wird erstmal On-Screen über Bonds Herkunft gesprochen und
deutlich gemacht, dass er Waise ist. Auch hier hat der Film durch die
ehemals enge Freundschaft zwischen Bond und Trevelyan eine starke
persönliche Komponente. Zusätzlich wird Bond gleich nach der PTS in
seiner Freitzeit gezeigt: Sein eigener Aston Martin und das spielen in
den höheren Kreisen als Freizeitbeschäftigung. Sein Monacoaufenthalt
schlägt dann allerdings schon bald ins berufliche um...
- In TND haben Bond und Paris Carver eine längere gemeinsame Vergangenheit.
Unklar ist ob das zurückliegende nicht auch ein beruflich bedingtes
Intermezzo war. Auch hier wird 007 aus seiner Freizeit geholt:
"Dänisch-Unterricht"
- In TWINE ist es ähnlich wie bei TND. Bond kennt Elektra von "früher", wobei Elektra damals aber zu jung war.
- In CR haben wir eine ähnliche Vernetzung von privatem und beruflichen
wie in OHMSS. Bond gewinnt hier einen Aston Martin DB5 während er quasi
in seiner Freizeit dem Fall nachgeht. Vesper wird auch bald zu einer
"Privatangelegenheit" mit auch hier bekanntem Ende.
- QOS als CR-Sequel hat ähnlich wie CR eine stark verschwommene Grenzlinie zwischen Beruf und Privatem.
- In Skyfall wird auch privates und berufliches schwer vermischt. Wir sehen das alte Anwesen seiner Familie.

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Kronsteen

James Bond Club Deutschland - SPECTRE Nr. 005

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2

Donnerstag, 1. August 2013, 15:39

RE: Die private Seite von Bond

Schöne Zusammenfassunh. :thumbup:


- In TWINE ist es ähnlich wie bei TND. Bond kennt Elektra von "früher", wobei Elektra damals aber zu jung war.


Aber das war mir bis jetzt gar nicht geläufig?!
Bond ist "von früher" mit M bekannt, aber nicht mit Bond. :ka:

ich würde mal noch ergänzen:

YOLT: Wir erfahren, dass Bond in Cambridge Sprachen studiert hat.

AVTAK: Wir erfahren, dass Bond gerne bäckt und eine ausgezeichnete Quiche macht.
"Wer ist schon Bond im Vergleich zu Kronsteen?!"

Count Villain

Schurkengraf

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3

Donnerstag, 1. August 2013, 17:46

Ich würde ja gerne mal Bonds Haushälterin May in einem FIlm erleben. Und seine Sekretärin Loelia Ponsonby.
Vernichte alles, was wir bei uns haben. Man hat uns enttarnt.

Pille

Wibbly wobbly timey wimey... stuff

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4

Donnerstag, 1. August 2013, 18:15

Uh, also schon im ersten Film eine große Abweichung, wenn man bedenkt, wie ausgiebig May und Bond in einem Buch, FRWL war's, glaub ich, darüber diskutieren, wie ablehnend sie Fernsehern gegenüber stehen :D
Keine Mätzchen mehr, jetzt wird gespielt!


Volante

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5

Donnerstag, 1. August 2013, 18:26

ich fand/finde den Privat-Bond immer schon sehr interessant und ich finde dieser Threat ist eine gute Idee und eine bis jetzt tolle Zusammenfassung!
M: Wie konnte sich Bond nur so dumm anstellen? Ich gebe ihm den Doppelnullstatus, und er feiert es, indem er eine Botschaft zusammenschießt. Er muss gestört sein. Wenn früher ein Agent etwas so Peinliches gemacht hat, hatte er den Anstand überzulaufen. Herrgott, wie mir der kalte Krieg fehlt! (CR '06)



macon

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6

Donnerstag, 1. August 2013, 19:24

Am besten hat mir bis jetzt die Wohnung von Bond in LALD gefallen. Sie passt hervorragend zum Moore-Bond. Man kann sich richtig vorstellen wie er dort wohnt.

Volante

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7

Freitag, 2. August 2013, 09:13

man wird in CR '06 darauf hingewiesen, wie Bond zu dem DB5 kommt, den er ja auch in den Brosnan-Filmen privat nutzt, wobei der in SF ja auch zu seinem Eigentum gehört, obwohl er die Gimmicks aus GF hat...

in FRWL erfährt man von Sylvia Trench (?), dass Bond wg. Dr. No und dementsprechend Honey Rider 6 Monate weg war und demnach hat er einen Bentley als Privatwagen. Und sogar mit Telefon damals! 8o
M: Wie konnte sich Bond nur so dumm anstellen? Ich gebe ihm den Doppelnullstatus, und er feiert es, indem er eine Botschaft zusammenschießt. Er muss gestört sein. Wenn früher ein Agent etwas so Peinliches gemacht hat, hatte er den Anstand überzulaufen. Herrgott, wie mir der kalte Krieg fehlt! (CR '06)


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Felix Leitner

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Freitag, 2. August 2013, 09:47

Wenn man nach Fleming geht, ist Bonds Privatleben letztlich stinklangweilig und uninteressant, seine Wohnung bestenfalls funktional. Bond langweilt sich und wartet auf den nächsten Auftrag, dazwischen vertreibt er sich die Zeit mit seinem Oldtimer und ein paar Weibergeschichten. Seine Heimat ist die große, weite Welt, sein Leben der Job plus ein bisschen Spass nebenher. Nur das gibt im Auftrieb, daheim verkümmert er. Das ist die Essenz des Charakters. Und deswegen stellt sich für ihn, nachdem die Frauen, die er wirklich geliebt hat, beide tot sind, die Frage nach dem Aufhören auch gar nicht: Was sollte er sonst machen?

Dewegen bin ich beim Kino-Bond für so wenig Privatleben wie möglich. Bonds Leben muss leer und nihilistisch bleiben, das macht ihn paradoxerweise faszinierend. SF war für mich schon fast zuviel Privatheit.
"I don't like your manner." "I'm not selling it."

Kronsteen

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Freitag, 2. August 2013, 10:10

In DAF erfahren wir, dass Bond Mitglied im "Playboy Club" ist. :D



Vermutlich wurde er 2 Jahre zuvor in Bern auf das Magazin aufmerksam. ;)
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Hubert Bonisseur

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10

Freitag, 2. August 2013, 10:19

man wird in CR '06 darauf hingewiesen, wie Bond zu dem DB5 kommt, den er ja auch in den Brosnan-Filmen privat nutzt, wobei der in SF ja auch zu seinem Eigentum gehört, obwohl er die Gimmicks aus GF hat...
Wenn man eine Kontinuität mit den DB5 herstellen will, wird es immer schwierig. Man kommt ins Fabulieren. Macht aber Spaß. Probieren wir mal Folgendes:

Der voll ausgestattete DB5 war 1964/1965 Standard Ausrüstung für 00 Agenten. Nicht nur für Bond. Also gab es davon einige Exemplare. Als Aston Martin Fahrer kennt und schätzt Bond natürlich auch die Klassiker. Und er kennt die Geschichte von Aston Martin und dem MI6. In GE und TND hat er sich deshalb privat ein Exemplar aus dem Altbestand (um die Waffen bereinigt) zugelegt - aus Nostalgiegründen.

Schnitt: Reboot: In CR kommt Bond neu in die 00 Abteilung. Dort wird immer noch Aston Martin bevorzugt. Bond hat einen solchen aktuellen Dienstwagen. Auch er schätzt die Marke und kommt zufällig durch den Spielgewinn auf dem Bahamas an einen DB5. Den lernt er dort zu schätzen, will ihn aber nicht nach Europa verschiffen. Der DB5 bleibt auf den Bahamas. Da Bond aber nun vom DB5 "angefressen" ist, befasst er sich näher mit der Geschichte von Aston Martin und dem MI6. Er lernt, dass es in den 60ern die DB5 in "Vollausstattung" gab. Über einen alten Mitarbeiter der Abteilung Q erfährt er, dass noch ein Exemplar vorhanden ist, aber irgendwo im "Vergessenen" schlummert. Bond überredet diesen Mitarbeiter (wahrscheinlich "R"), ihm den Wagen zu restaurieren und zu überlassen. So kommt es und - voila - Bond kann sich in SF ein letztes Mal auf den DB5 verlassen ... :thumbup:
The question still stands Mr. Bond...did you touch her? ...

Volante

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Freitag, 2. August 2013, 10:34

schöne Idee :-)

und in OHMSS gibt es einen Einblick in Bonds Büro - nicht gerade Privat aber wohl am ehesten die Schnittstelle von Beruf und Privatleben - das ist sehr funktional und langweilig eingerichtet...eigentlich fast garnicht eingerichtet...
Zudem sieht man in DAD für einen klitzekleinen Moment sein Büro (wenn er die Waffe reinigt)...
M: Wie konnte sich Bond nur so dumm anstellen? Ich gebe ihm den Doppelnullstatus, und er feiert es, indem er eine Botschaft zusammenschießt. Er muss gestört sein. Wenn früher ein Agent etwas so Peinliches gemacht hat, hatte er den Anstand überzulaufen. Herrgott, wie mir der kalte Krieg fehlt! (CR '06)



Hubert Bonisseur

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12

Freitag, 2. August 2013, 10:41

In DAF erfahren wir, dass Bond Mitglied im "Playboy Club" ist. :D



Vermutlich wurde er 2 Jahre zuvor in Bern auf das Magazin aufmerksam. ;)
Gibt es zufällig irgendwo ein Replica dieser Karte käuflich zu erwerben? Würde sich in meiner Sammlung gut machen.
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13

Mittwoch, 7. August 2013, 05:19


Wenn man eine Kontinuität mit den DB5 herstellen will, wird es immer schwierig. Man kommt ins Fabulieren. Macht aber Spaß.

Eine andere Lesart wäre: Der Faktor Zeit ist bei der "Lektüre" der Filme unerheblich. Bond wird ja auch nicht älter. Daher stellt SF einen wunderbaren Ringschluss dar: SF endet da, wo DN beginnt. Man betrachte in diesem Zusammenhang besonders Ms Büro: Die Einrichtung, Mrs. Moneypenny, ... . Nach SF hatte ich große Freude, wieder mit DN anzufangen.
God save the Queen!

  • »Mr. Fogg« ist männlich

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14

Mittwoch, 7. August 2013, 05:43

Wenn man nach Fleming geht, ist Bonds Privatleben letztlich stinklangweilig und uninteressant, seine Wohnung bestenfalls funktional. Bond langweilt sich und wartet auf den nächsten Auftrag, dazwischen vertreibt er sich die Zeit mit seinem Oldtimer und ein paar Weibergeschichten. Seine Heimat ist die große, weite Welt, sein Leben der Job plus ein bisschen Spass nebenher. Nur das gibt im Auftrieb, daheim verkümmert er. Das ist die Essenz des Charakters. Und deswegen stellt sich für ihn, nachdem die Frauen, die er wirklich geliebt hat, beide tot sind, die Frage nach dem Aufhören auch gar nicht: Was sollte er sonst machen?

Dewegen bin ich beim Kino-Bond für so wenig Privatleben wie möglich. Bonds Leben muss leer und nihilistisch bleiben, das macht ihn paradoxerweise faszinierend. SF war für mich schon fast zuviel Privatheit.

Hier versteckt sich m. E. das Erfolgsrezept der Bond-Figur: Die Möglichkeit zu einer Identifikation mit 007.
Die meisten von uns werden vermutlich ein Privatleben führen, das ähnlich ereignislos ist. Bewegen wir uns durch das Leben, könnte man sich immer vorstellen, dass da ja noch dieser Geheimberuf ist, der uns immer wieder in die große Welt und die bunten Abenteuer führt. Je langweiliger mein Leben, desto besser bin ich als Geheimagent - eben unauffällig. Man könnte sagen: die meisten Bond-Fans sind im Privatbereich Bond sehr ähnlich.
Und gerade aus diesem Grund hätte ich gern mal einen Film oder ein Buch, das sich speziell damit befasst: Probleme des Alltags - was passiert zwischen den großen Fällen? Im Büro, im Urlaub, mit Freunden/Freundinnen, ...
Radikal: Wie hätte der nächste Film ausgesehen, wenn Tracy nicht erschossen worden wäre? Bond zunächst ohne Job, nicht allzuviel Geld (die Mitgift Dracos hat er ja nicht angenommen), bald mindestens drei kleine Kinder, die an einen Mann eine größere Herausforderung darstellen, als jeder seiner Aufträge? Vielleicht sogar noch härter: Bond fasst beruflich nicht mehr Fuss und Tracy geht arbeiten... . Wie würde Bond das bewältigen?
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Dalton ist Bond

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Mittwoch, 7. August 2013, 08:08

Hat James Bond eigentlich Geschwister, oder ist er ein Einzelkind? Ich habe erst drei Romane von Fleming gelesen, und da wurde noch nichts dergleichen erwähnt.

Und wer ist eigentlich dieser Wildhüter in Skyfall? Ist das so eine Art Hausmeister oder wie soll man das verstehen. Und warum lebt er in diesem schon seit Ewigkeiten verlassenen Haus?
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16

Mittwoch, 7. August 2013, 09:00

Hat James Bond eigentlich Geschwister, oder ist er ein Einzelkind? Ich habe erst drei Romane von Fleming gelesen, und da wurde noch nichts dergleichen erwähnt.

Bond ist Einzelkind, wenn ich nicht irre.

Und wer ist eigentlich dieser Wildhüter in Skyfall? Ist das so eine Art Hausmeister oder wie soll man das verstehen. Und warum lebt er in diesem schon seit Ewigkeiten verlassenen Haus?

Wohnt der Wildhüter wirklich dort? Ich hatte es immer eher so verstanden, dass er eben nur das Anwesen bewacht...
Als Wildhüter dürfte er für den Wildbestand der Familie Bond verantwortlich gewesen sein.
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Martin

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Mittwoch, 7. August 2013, 17:20

YOLT: Wir erfahren, dass Bond in Cambridge Sprachen studiert hat.

AVTAK: Wir erfahren, dass Bond gerne bäckt und eine ausgezeichnete Quiche macht.


Das sind die beiden Dinge, die ich am unglaubwürdigsten finde. Ich weiß nicht, Bond, der wie Fleming aus Eton geflogen ist und am Fettes College eher durch sportliche Leistungen geglänzt hat, als Srachenstudent in Cambridge? Da kann ich mir nur zwei, drei Semester mit jeweils intensivem Privatunterricht á la TND vorstellen, aber mehr auch nicht. Und Bond mit Backschürze empfinde ich auch eher als No-go.

Dalton ist Bond

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Mittwoch, 7. August 2013, 18:30

YOLT: Wir erfahren, dass Bond in Cambridge Sprachen studiert hat.

AVTAK: Wir erfahren, dass Bond gerne bäckt und eine ausgezeichnete Quiche macht.
Eines verstehe ich auch nicht. James Bond sagt in "Man lebt nur zweimal" zu Moneypenny dass er die fernöstlichen Sprachen beherrscht. Aber in "Der Morgen stirbt nie" kann er die Buchstaben auf der asiatischen Tastatur von Wai Lin nicht entziffern. Ist das einfach ein Fehler der den Machern unterlaufen ist, oder hat 007 Moneypenny angelogen, um sie zu beeindrucken? :ka:
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Dalton ist Bond

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Mittwoch, 7. August 2013, 18:32

Das Bond gerne kocht wie er es zu Stacey sagt ist wie ich glaube eine Anspielung auf Roger Moore selbst. Er hat mal in einem Interview gesagt, dass er zu Hause der Herr am Herd ist, und sehr gerne kocht. Vielleicht sollte das im Film ein Seitenhieb darauf sein.
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Kronsteen

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Donnerstag, 8. August 2013, 08:45

YOLT: Wir erfahren, dass Bond in Cambridge Sprachen studiert hat.

AVTAK: Wir erfahren, dass Bond gerne bäckt und eine ausgezeichnete Quiche macht.
Eines verstehe ich auch nicht. James Bond sagt in "Man lebt nur zweimal" zu Moneypenny dass er die fernöstlichen Sprachen beherrscht. Aber in "Der Morgen stirbt nie" kann er die Buchstaben auf der asiatischen Tastatur von Wai Lin nicht entziffern. Ist das einfach ein Fehler der den Machern unterlaufen ist, oder hat 007 Moneypenny angelogen, um sie zu beeindrucken? :ka:


Ich denke, dass man die Filme da nicht zu sehr chronologisch und verbunden sehen darf. Da steht jeder für sich. Es muss nicht immer grundlegend alles mit anderen Filmen in Einklang sein.
Und darüber hinaus wäre das eine Japanisch (YOLT) und das andere Chinesisch (TND). ;)
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